Ländliche Entwicklung & Bodenordnung

Aktuelle Informationen zu Baumaßnahmen oder zu wichtigen Verfahrensschritten in der Flurbereinigung

Hier werden regelmäßig aktuelle Informationen aus den Flurbereinigungsverfahren, die in den Referaten Ländliche Entwicklung 1 und 2 bearbeitet werden, veröffentlicht.

 

Sehr geehrte Teilnehmer und Teilnehmerinnen,


der durch den Vorstand der Teilnehmergemeinschaft aufgestellte Plan über die gemeinschaftlichen und öffentlichen Anlagen nach § 41 Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) wurde am 06.05.2020 durch die Obere Flurbereinigungsbehörde beim Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge genehmigt. Damit besteht für zahlreiche Maßnahmen innerhalb des Flurbereinigungsgebietes Baurecht und die Voraussetzungen für eine schrittweise Realisierung sind gegeben.

Bedingt durch die besonderen Umstände im Zusammenhang mit dem Coronavirus musste die geplante Teilnehmerversammlung zur Vorstellung der einzelnen Maßnahmen leider ausfallen. Wir werden dies alsbald nachholen.

Noch in diesem Jahr sollen die ersten Maßnahmen umgesetzt werden. Hierzu gehören der Bäckerweg (Maßnahmekennzahl 115-01) und die Alte Eisenstraße im 1. Bauabschnitt (Maßnahmekennzahl 116-01) im Ortsteil Hermsdorf (siehe nachfolgende Übersichtskarte).

Die öffentliche Ausschreibung der Bauleistungen ist erfolgt. Mit Beschluss des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft in seiner Sitzung am 23.07.2020 konnte der Zuschlag an die Baufirmen Sebnitztalbau GmbH, Sebnitz (Bäckerweg), und an die STRABAG AG, Dippoldiswalde (Alte Eisenstraße 1.BA), erteilt werden.

Die Gesamtbaukosten für beide Maßnahmen belaufen sich auf ca. 485 T€. Diese werden aus Mitteln des Bundes und des Landes zu 84% bezuschusst. Die  verbleibende Eigenleistung trägt die Gemeinde Rosenthal-Bielatal. Der Bäckerweg wird in Asphaltbauweise und die Alte Eisenstraße in Form eines Spurweges mit zwei Ortbetonspuren hergestellt. Der Bauzeitraum ist von Ende September bis Ende November 2020 geplant. Während der Bauphase wird es für die Anlieger zu  Einschränkungen kommen. Hierfür bitten wir um Verständnis.

Mit dem Ausbau investiert die Teilnehmergemeinschaft in die Herstellung notwendiger und zeitgemäßer Infrastruktur. Damit erfüllt sie weiterführend den  Neugestaltungsauftrag und schafft so auch die Voraussetzung für die Erschließung der Grundstücke. Die eingesetzten Mittel kommen damit auch der Stärkung des ländlichen Raumes und der Region zugute.

gez. Flöter
Flöter

Für weitere Informationen und Rückfragen stehen Ihnen die örtlichen Vorstandsmitglieder sowie die Vorsitzende des Vorstandes Frau Catrin Flöter unter 03501 515-3610 (Cathrin.Floeter@landratsamt-pirna.de) oder deren Stellvertreter Herr Bert Kilian unter 03501 515-3612 (Bert.Kilian@landratsamt-pirna.de) zur Verfügung.

Sie finden diese Information jederzeit zum Nachlesen auch auf der Internetseite des Landratsamtes http://www.landratsamt-pirna.de/laendliche-entwicklung-bodenordnung.html unter Aktuelles. Allgemeine Information zur Flurbereinigung können sie unter https://www.laendlicherraum.sachsen.de/338.htm nachlesen.

 

Übersichtskarte der beiden Bauvorhaben in Hermsdorf (Gemeinde Rosenthal-Bielatal)

Sehr geehrte Teilnehmer und Teilnehmerinnen,

die Teilnehmergemeinschaft (TG) möchte in diesem Jahr zwei weitere Maßnahmen des Planes über die gemeinschaftlichen und öffentlichen Anlagen nach § 41 Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) umsetzen.

Hierzu gehören der „Anliegerweg Ringweg“ (Maßnahmekennzahl 113-04) im Ortsteil Porschdorf und die „Zufahrt Liliensteinstraße mit Buswendeschleife“ (Maßnahmekennzahl 116-09) im Ortsteil Waltersdorf (siehe Übersichtskarte unten).

Die öffentliche Ausschreibung der Bauleistungen ist erfolgt. Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft hat in seiner Sitzung am 21.07.2020 den Zuschlag an die Baufirma Sebnitztalbau GmbH, Sebnitz, vergeben.

Die Gesamtbaukosten für beide Maßnahmen belaufen sich auf ca. 140 T€. Diese werden aus Mitteln des Bundes und des Landes zu 84% bzw. 75% (bei der innerörtlichen Maßnahme „Anliegerweg Ringweg“) bezuschusst. Die verbleibende Eigenleistung trägt die Stadt Bad Schandau.

Der Bauzeitraum erstreckt sich von Ende August bis Mitte Oktober  2020. Während der Bauphase wird es für die Anlieger zu Einschränkungen kommen. Hierfür bitten wir um Verständnis.

Mit dem Ausbau investiert die Teilnehmergemeinschaft in die Herstellung notwendiger und zeitgemäßer Infrastruktur. Damit erfüllt sie weiterführend den Neugestaltungsauftrag und schafft so auch die Voraussetzung für die Erschließung der Grundstücke. Die eingesetzten Mittel kommen damit auch der Stärkung des ländlichen Raumes und der Region zugute.

 

gez. Flöter

Flöter

Für weitere Informationen und Rückfragen stehen Ihnen die örtlichen Vorstandsmitglieder sowie die Vorsitzende des Vorstandes Frau Cathrin Flöter unter 03501 515-3610 (Cathrin.Floeter@landratsamt-pirna.de) oder deren Stellvertreter Herr Bert Kilian unter 03501 515-3612 (Bert.Kilian@landratsamt-pirna.de) zur Verfügung.

Sie finden diese Information jederzeit zum Nachlesen auch auf der Internetseite des Landratsamtes http://www.landratsamt-pirna.de/laendliche-entwicklung-bodenordnung.html unter Aktuelles. Allgemeine Information zur Flurbereinigung können sie unter https://www.laendlicher-raum.sachsen.de/338.htm nachlesen.

 

Übersichtskarte der beiden Bauvorhaben in Porschdorf und Waltersdorf

Mit der Fertigstellung des Ausbaus vom Querweg (MKZ 111-01) im Jahr 2019 hat die Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung Papstdorf (TG) die erste Maßnahme des Wege- und Gewässerplanes nach § 41 Flurbereinigungsgesetz umgesetzt.

In diesem Jahr soll vom 17.08. – 13.11.2020 die Neue Bauerngasse in Kleinhennersdorf ausgebaut werden.

Bei der Neuen Bauerngasse handelt es sich um eine gewidmete Ortsstraße. Die Straße hat eine Doppelfunktion. Sie erschließt den öffentlichen Verkehr der am westlichen Straßenrand angrenzenden Ortslagenflurstücke und die am östlichen Straßenrand liegenden landwirtschaftlich genutzten Flächen. Damit ist sie der Hauptwirtschaftsweg für die nördlich und östlich der Ortslage Kleinhennersdorf liegenden Schläge. Auf Grund der örtlichen Gegebenheiten ist keine andere Erschließung der Flächen möglich.

Der vorhandene bauliche Zustand, gekennzeichnet durch starke Frost- und Oberflächenschäden, fehlende Ausweichstellen für den Begegnungsverkehr, unzureichende Ausbaubreite sowie eine eingeschränkte Wendemöglichkeit für Versorgungs- und Rettungsfahrzeuge, erfüllt nicht die, dem heutigen Stand der Technik entsprechenden Anforderungen an eine Ortsstraße sowie einem landwirtschaftlichen Hauptwirtschaftsweg. Mit dem Ausbau wird der Lückenschluss zu den beiden, auf jeweils einer Länge von 100 m, ausgebauten Bereichen hergestellt.

Nördlich ist der Anschluss bis zur Hauptstraße vorhanden, der ca. 10 m lange, südliche Kreuzungsbereich soll ebenfalls ausgebaut werden. Dazu muss eine vorhandene Entwässerungsrinne komplett erneuert werden. Der Ausbau der Ortsstraße erfolgt bituminös (Bautyp 1a nach RStO 2012) auf einer Länge von 620 m und einer Kronenbreite von 3,5 m. Der frostsichere Ausbau ist auf Grund der ganzjährigen Benutzung der Gasse durch die Anlieger und Ver- und Entsorgungsfahrzeuge notwendig. Die Breite der Bankette beträgt 1 m.

Die Baukosten belaufen sich auf ca. 350.000,00 Euro. Die Investition wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ durch die Bundesrepublik Deutschland und den Freistaat Sachsen in Höhe von 82 % gefördert. Den verbleibenden Eigenleistungsanteil der Teilnehmergemeinschaft Papstdorf trägt die Gemeinde Gohrisch.

Die Umsetzung des Vorhabens zeigt im Besonderen, dass die Flurbereinigung ein wichtiges Entwicklungsinstrument für den ländlichen Raum ist, das vielfältige Interessenlagen zusammen bringt und komplexe Nutzungskonflikte in nachhaltigen Gesamtlösungen bieten kann. Der Ausbau der Neuen Bauerngasse ist ein weiteres Beispiel für die Umsetzung der Maßnahmen des Wege- und Gewässerplanes. Neben den noch geplanten Straßen- und Wegebaumaßnahmen sollen im Bereich des Naturschutzes und der Landschaftspflege Maßnahmen wie z.B. Pflanzung von Hecken, Baumreihen sowie die Anlage einer Obstwiese durchgeführt werden.

Weitere Auskünfte erteile ich gern telefonisch unter der Nummer 03501 515 3610 bzw. Herrn Ehrlich unter der Durchwahl -3611 oder senden sie Ihre Fragen per Email an leb@landratsamt-pirna.de.

Sie finden diese Information jederzeit zum Nachlesen auch auf der Internetseite des Landratsamtes http://www.landratsamt-pirna.de/laendliche-entwicklung-bodenordnung.html unter Aktuelles. Allgemeine Information zur Flurbereinigung können sie unter www.laendlicherraum.sachsen.de/338.htm nachlesen.

Flöter
Vorsitzende des Vorstandes der TG

Luftbildauszug der Neuen Bauerngasse in Gohrisch, Ortsteil Kleinhennersdorf
Luftbildauszug der Neuen Bauerngasse in Gohrisch, Ortsteil Kleinhennersdorf

Teilnehmergemeinschaft Flurneuordnung Niederhermsdorf setzt weitere vier Maßnahmen aus dem Bereich Naturschutz und Landschaftspflege um

Die Teilnehmergemeinschaft Flurneuordnung Niederhermsdorf hat im Frühjahr 2020 vier weitere Pflanzmaßnahmen im Flurneuordnungsgebiet Niederhermsdorf umgesetzt. Die Maßnahmen dienen nicht nur der optischen und ökologischen Aufwertung der Landschaft, sondern sind auch ein nachhaltiger Beitrag zur Verbesserung eines leistungsfähigen Naturhaushaltes. Die landschaftliche Vielfalt und damit der Erlebniswert der Landschaft werden dadurch gewinnen.

Als Beitrag zur Gestaltung und Aufwertung des Landschaftsbildes wurde eine Feldhecke auf einer Fläche von 1.275 m² neu angelegt. Der 2-reihige Heckenstreifen bringt als Saum zu den angrenzenden Feldern wieder eine Struktur in die Landschaft und bietet damit und durch die Wahl des landschaftstypischen Pflanzmaterials   für eine Vielzahl von Pflanzen, Tieren und Kleinlebewesen einen natürlichen Lebensraum. Zudem soll die Feldhecke die Bodenerosion durch Wind und Wasser nachhaltig verringern und das Kleinklima positiv beeinflussen.

Des Weiteren wurden an drei verschiedenen Standorten insgesamt 46 heimische Obstbäume gepflanzt. Zielstellung ist, durch die Pflanzungen typische vorhandene Strukturen, wie Streuobstwiesen, wirtschaftsstruktur- und wegebegleitende Baumreihen zu ergänzen, Lücken zu schließen oder wieder neu anzulegen.

Die Lieferung der Gehölze und Bäume erfolgte durch die fachkundige Baumschule Alexander Klein, Hetzdorf. Die fachgerechte Durchführung der Pflanzmaßnahme erfolgte durch einen Teilnehmer der Flurneuordnung im Eigenbetrieb. Dieser wird auch in den nächsten Jahren die Fertigstellungs- und Entwicklungspflegen übernehmen.

Die Gesamtkosten für die Leistungen belaufen sich auf  ca. 14.000,00 EUR. Die Investition wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ durch die Bundesrepublik Deutschland und mit Steuermitteln auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts mit einem Zuschuss von 90 Prozent finanziell unterstützt.

Sehr geehrte Teilnehmer und Teilnehmerinnen,

im Zuge der Verfahrensbearbeitung sowie der Vorbereitung zur Umsetzung von Maßnahmen der Teilnehmergemeinschaft (TG) sind gehäuft Fragen zur Finanzierung im Flurbereinigungsverfahren an uns gerichtet worden. Wir haben ihnen daher im folgenden Informationsblatt die wichtigsten Punkte auf einen Blick zusammengefasst.

Die Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung Bielatal plant im Rahmen der angeordneten Flurbereinigung nach Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) die Realisierung zahlreicher gemeinschaftlicher Anlagen. Hierbei handelt es sich überwiegend um Wegebaumaßnahmen sowie daraus resultierende Kompensationsmaßnahmen (Pflanzmaßnahmen). Der konkrete Maßnahmenumfang wird allen Teilnehmern noch in einer Teilnehmerversammlung vorgestellt. Beachten Sie hierzu bitte Bekanntmachungen im jeweiligen Amtsblatt Ihrer Kommune. Bei der Finanzierung der Maßnahmen der TG fallen sogenannte Ausführungskosten an.

Diese Ausführungskosten werden im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ durch die Bundesrepublik Deutschland und den Freistaat Sachsen zu 84% (bei Dorfentwicklungsmaßnahmen 75%) bezuschusst. Die verbleibende Eigenleistung (16 bzw. 25%) tragen die Teilnehmer des Verfahrens. Teilnehmer sind die Eigentümer der zum Neuordnungsgebiet gehörenden Grundstücke sowie die Erbbauberechtigten. Die Teilnehmer bilden die Teilnehmergemeinschaft.

Zur Finanzierung der Eigenleistung kann die TG die Teilnehmer zu Beiträgen (§ 19 FlurbG; Geld- oder Sachbeiträge) heranziehen. Maßstab für die Beiträge ist der Wert der neuen Grundstücke (Abfindungsgrundstücke). Die genaue Höhe der Beiträge steht allerdings erst mit dem Flurbereinigungsplan fest. Bis zu diesem Verfahrensschritt kann die Teilnehmergemeinschaft daher einen vorläufigen Beitragsmaßstab (z. B. die Fläche der alten Grundstücke) festlegen und Vorschüsse auf den endgültigen Beitrag erheben.

Gemäß der Aufklärungsversammlung vom 23.02.2010 beträgt die voraussichtliche Eigenleistung in der Flurbereinigung Bielatal maximal 160 € je Hektar. Dies bedeutet, dem Beispiel nach der Fläche folgend, dass ein Grundstück in der Ortslage mit ca. 1.000 m² Grundstücksfläche 16,- € an Vorschuss zu zahlen hat. Hierbei handelt es sich nicht um einen wiederkehrenden Betrag, der jährlich zu entrichten ist. Der gezahlte Vorschuss wird später mit dem tatsächlichen Beitrag nach dem Wert der Abfindungsgrundstücke verrechnet. Bei größeren Beträgen ist eine Ratenzahlung möglich.

Im Rahmen der Flurbereinigung werden die Kosten der einzelnen Maßnahmen nicht auf die an die Maßnahme angrenzenden Grundstückseigentümer umgelegt, wie das z.B. bei Erschließungsbeiträgen nach dem Baugesetzbuch der Fall ist. Vielmehr tragen alle Verfahrensteilnehmer solidarisch die Kosten der vom gewählten Vorstand beschlossenen Maßnahmen. Damit verteilen sich die Kosten auf einen größeren Kreis von Eigentümern und der Einzelne wird entlastet.

Da die TG mit der aufgeklärten Eigenleistung in Höhe von max. 160,- €/ha nicht alle derzeit geplanten Maßnahmen finanzieren kann, bemüht sich die TG Eigenleistung bei Dritten (vorwiegend die Gemeinde Rosenthal-Bielatal und die Stadt Bad Gottleuba-Berggießhübel) einzuwerben.

Die in 2020/2021 geplanten Maßnahmen an der ehemaligen Bäckerei in Hermsdorf sowie der erste Abschnitt der Alten Eisenstraße werden von der Gemeinde Rosenthal-Bielatal vorfinanziert, so dass frühestens 2021 mit einer Vorschusserhebung zu rechnen ist. Die Vorschusserhebung wird den Teilnehmern vorher an Hand von Beispielen in einer Teilnehmerversammlung näher erläutert.

Der Vorstand wird alle Angelegenheiten der Finanzierung stets transparent und nachvollziehbar gestalten. Bei Bedarf können die Teilnehmer jederzeit Einsicht in die Unterlagen nehmen.

Um die Region an der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung teilhaben zu lassen und zur Verbesserung des persönlichen Wohn- und Arbeitsumfeldes im Ländlichen Raum beizutragen, ist die Mitwirkung aller Akteure notwendig. Die Flurbereinigung ist ein aufwändiger und damit zeitintensiver Prozess. Um die eröffnete Entwicklungschance wahrzunehmen ist es daher wichtig, dass alle handelnden Behörden, Kommunen sowie die Eigentümer und Bürger im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitwirken und so zum Gelingen beitragen. Nur so wird es möglich sein die zahlreichen Maßnahmen umzusetzen und erhebliche Fördermittel in der Region zu binden.

Für Rückfragen stehen Ihnen die nachfolgend aufgeführten Mitarbeiter des Landratsamtes jederzeit gern zur Verfügung:

  • Frau Cathrin Flöter (Die Vorsitzende des Vorstandes der TG; Tel.: 03501 515-3610; cathrin.floeter@landratsamt-pirna.de)
  • Herr Bert Kilian (stellv. Vorsitzender des Vorstandes der TG; Tel.: 03501 515-3612; bert.kilian@landratsamt-pirna.de)

Die Anschrift lautet:

Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung Bielatal
Landratsamt Sächsische Schweiz-Ostererzgebirge
Schloßhof 2/4
01796 Pirna

Sie finden diese Information jederzeit zum Nachlesen auch auf der Internetseite des Landratsamtes http://www.landratsamt-pirna.de/laendliche-entwicklung-bodenordnung.html unter Aktuelles.

Allgemeine Information finden sie weiterhin unter www.laendlicher-raum.sachsen.de/338.htm.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Vorstandsvorsitzende

Weitere allgemeine Informationen erhalten Sie hier: https://www.laendlicher-raum.sachsen.de/

Mit der Fertigstellung des Ausbaus vom Querweg (MKZ 111-01) in diesem Jahr hat die Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung Papstdorf die erste Maßnahme des Wege- und Gewässerplanes nach § 41 Flurbereinigungsgesetz umgesetzt. Weitere Ausbauvorhaben sind in den nächsten Jahren geplant.

Der Querweg liegt im südöstlichen Teil des Verfahrensgebietes und ist nach der Fertigstellung mit der Übergabe an die Gemeinde Gohrisch eine Gemeindeverbindungsstraße und kann vom Individualverkehr als Verbindung zwischen Cunnersdorf und Papstdorf genutzt werden. Zugleich ist der Querweg für die Landwirtschaft Hauptwirtschaftsweg. Über diese Straße sind ca. 1/3 der landwirtschaftlich genutzten Schläge des Verfahrensgebietes erschlossen.

Der vorher schlechte bauliche Zustand des Querwegs erfüllte nicht die Anforderungen an einen heutigen, dem Stand der Technik entsprechenden landwirtschaftlichen Verbindungs- und Bewirtschaftungsweg.

Im Zuge der Baumaßnahmen wurde die ca. 2 km lange Straße frostsicher mit einer Fahrbahnbreite von 3,50 m in Asphalt ausgebaut. Dies erfolgte auf alter Trasse. Auf Grund der vorhandenen Streckencharakteristik beträgt die Höchstgeschwindigkeit 50 km/h. Mit dem Ausbau wurden mehrere 25 m lange Ausweichstellen angelegt, die einen problemlosen Begegnungsverkehr ermöglichen.

Die Ableitung des Oberflächenwassers erfolgt vorrangig über die Seitenbereiche (Bankette) in die angrenzende Feld- bzw. Wiesenlage zur breitflächigen Versickerung. Vorhandene Wegseitengräben wurden ertüchtigt und entsprechend notwendiger Verbreiterungen erneuert. Mehrere vorhandene marode Einlaufbauwerke wurden durch Neubauten ersetzt.

Mit der Ausführung der Baumaßnahme wurde Anfang September diesen Jahres begonnen und am 06.12.2019 fertig gestellt. Die Abnahme des Bauvorhabens erfolgte unter anderem im Beisein von Vertretern der Gemeinde Gohrisch als zukünftigen Unterhaltungsträger.

Die Baukosten belaufen sich auf ca. 840.000,00 Euro. Die Investition wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ durch die Bundesrepublik Deutschland und den Freistaat Sachsen in Höhe von 82 % gefördert. Den verbleibenden Eigenleistungsanteil der Teilnehmergemeinschaft Papstdorf trägt die Gemeinde Gohrisch.

Die Umsetzung des Vorhabens zeigt, dass die Flurbereinigung ein wichtiges Entwicklungsinstrument für den ländlichen Raum ist, dass vielfältige Interessenlagen zusammen bringt und komplexe Nutzungskonflikte in nachhaltigen Gesamtlösungen bieten kann.

Die Maßnahme ist ein gelungener Auftakt für die Umsetzung der Maßnahmen des Wege- und Gewässerplanes. Neben den noch geplanten Straßen- und Wegebaumaßnahmen sollen im Bereich des Naturschutzes und der Landschaftspflege Maßnahmen wie z.B. Pflanzung von Hecken, Baumreihen sowie die Anlage einer Obstwiese durchgeführt werden.

Die Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung Papstdorf bedankt sich bei allen Akteuren die zum Gelingen der Maßnahme beigetragen haben.

Flöter

Vorstandsvorsitzende

Der Querweg in Papstdorf vor dem Ausbau und nach Fertigstellung

Weg vor dem Ausbau
Weg vor dem Ausbau
Weg vor dem Ausbau

01796 Pirna, Krietzschwitzer Straße 1 (Haus 7)

01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

Telefon
Fax
03501 5158-3610
E-Mail

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