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Aktuelles

Die Amtstierärztin Benita Plischke informiert zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Die hochansteckende seuchenhaft verlaufende Viruserkrankung - ASP bedroht unsere heimische Schwarzwildbestände und die Schweinebestände in der Landwirtschaft. Für Menschen und andere Tiere ist sie ungefährlich. Die Übertragung des Virus erfolgt insbesondere über virushaltige Lebensmittel (Fleisch und Wurstwaren aus infizierten Gebieten), kontaminierte Gegenstände und direkt von Tier zu Tier.

Seit mehreren Jahren grassiert die Seuche schon in den Baltischen Staaten und in Polen. Seit letztem Sommer trat die ASP zum ersten Mal in Tschechien und in Rumänien auf. Die Infektion verläuft fast immer tödlich für die erkrankten Schweine. Um einen Eintrag der ASP frühzeitig zu erkennen, muss jedes totes Wildschwein(Fallwild) untersucht werden.

Wie können Sie helfen, dass diese Seuche nicht nach Deutschland eingeschleppt wird:

1. Küchenabfälle oder Essensreste dürfen grundsätzlich nicht an Schweine (Haus- und Wild-schweine) verfüttert werden!

2. Entsorgen Sie alle Lebensmittel wildtiersicher! (Stein auf die Biotonnen, keine Fleisch- und Wurstwaren auf dem offenen Kompost etc.)

3. Insbesondere von unkontrolliert aus dem Ausland eingeführten Fleisch- und Wursterzeugnissen (z. B. durch Touristen oder ausländische (Saison)-Arbeitskräfte) aus Ländern, in denen Schweinepest auftritt, geht ein erhöhtes Risiko aus. Entsprechende Produkte sollten grundsätzlich nicht mit nach Deutschland gebracht werden.

4. Melden Sie alle toten Wildschweinkadaver dem örtlichen Jagdpächter falls bekannt, dem Veterinäramt unter lueva@landratsamt-pirna.de unter Angabe des genauen Fundortes und Ihrer Kontaktdaten für Rückfragen oder der Polizei (110)!

5. Auch Hobbyhalter von Schweinen (auch Minipigs) sollten sich der Problematik bewusst werden und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, denn gerade in kleinen Schweinehaltungen sind Biosicherheitsmaßnahmen nicht selbstverständlich.

Afrikanische Schwienepest ist in Tschechien angekommen

Vet-afrikanische-Schweinepest

Gesamtsituation 06-2017

Afrikanische_Schweinepest_Detail_06-2017

Situation in Tschechien

Die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen ist nun auch in Tschechien angekommen und stellt eine Bedrohung für unsere Schwarzwild- und Hausschweinebestände dar.

Im Juni 2017 wurden in der Nähe von Zlin (Tschechien) 2 tote Wildschweine positiv auf das Virus der Afrikanischen Schweinepest getestet. Bisher waren nur der Nordosten von Polen und die Baltischen Staaten in der EU betroffen (s. Karte unten Stand 28.06.2017).

Das Virus ist sehr widerstandsfähig und hält sich sehr lange in Fleisch und Fleischprodukten (Wochen bis Jahre). Auch in gepökelter und geräucherter Ware kann es monatelang überleben. Deshalb sollten solche Produkte nur so entsorgt werden, dass weder Wild- noch Hausschweine damit in Berührung kommen. Die Verfütterung von Speiseabfällen an Schweine ist strengstens untersagt.

Im eigenen Interesse müssen Schweinehalter und auch die bestandsbetreuenden Tierärzte entsprechend der Schweinehaltungshygieneverordnung nun noch besser auf Biosicherheitsmaßnahmen achten (z.B. betriebseigene Kleidung, Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen, Zutritt zu den Stallungen nur durch befugte Personen etc.).

Wer Jäger ist und auch Hausschweine hält, musst Jagd und Stallarbeit strengstens trennen.

Tot aufgefundene Wildschweine sollten der unteren Jagdbehörde zügig gemeldet werden, um Beprobung und Beseitigung zeitnah erledigen zu können.

Tierärztlicher Notdienst

 

Raum Pirna, Heidenau, Bad Schandau  

02.11. - 09.11. 2018

09.11. - 16.11. 2018

16.11. - 23.11.2018

23.11. - 30.11.2018

30.11. - 07.12.2018

07.12. - 14.12.2018

14.12. - 21.12.2018

Dr. Kühnel, Pirna

Dr. Nitzsche, Pirna-Neundorf

Dr. Knop, Pirna-Sonnenstein

Dr. Schönfeld, Berggießhübel

Dr. Kühnel, Pirna

Dr. Nachtigall, Heidenau

Dr. Mauer, Pirna-Copitz

03501 528640 oder 035025 51191

0151/70548337

03501 790798 oder 0172/8757598

035023 51169 oder 0152/22652653

03501 528640 oder 035025 51191

03529 519422 oder 511508

03501 582662 oder 0177/5603144

 

Raum Lohmen, Stolpen, Neustadt

 

02.11. - 09.11. 2018

09.11. - 16.11. 2018

16.11. - 23.11.2018

23.11. - 30.11.2018

30.11. - 07.12.2018

07.12. - 14.12.2018

14.12. - 21.12.2018

Tierklinik Dr. Düring, Stolpen

Tierklinik Dr. Düring, Stolpen

TÄ Dr. Carina Schirm, Lohmen

Tierklinik Dr. Düring, Stolpen

Tierklinik Dr. Düring, Stolpen

TÄ Dr. Carina Schirm, Lohmen

Tierklinik Dr. Düring, Stolpen

035973 2830

035973 2830

03501 571400 oder 0162/1082025

035973 2830

035973 2830

03501 571400 oder 0162/1082025

035973 2830

 

Raum Freital / Dippoldiswalde

 

02.11. - 09.11. 2018

09.11. - 16.11. 2018

16.11. - 23.11.2018

23.11. - 30.11.2018

30.11. - 07.12.2018

07.12. - 14.12.2018

14.12. - 21.12.2018

TA Dr. Gieseler, Dorfhain

DVM Fr. Schmöckel, Freital

TA-Praxis Pesterwitz

TA Lutz Gläser, KO Hartha

TA Jens Richter, Reital

TÄ Dr. C. Hurlbeck, Dippoldiswalde

TA Thomas Kießling, Possendorf

035055 64558

0351 4600824

0351 6503029

0171/4089928

0351 6491285

03504 612527 oder 0171/9089266 od. 0170 9612666

035206 21381

 

Raum Altenberg

 

02.11. - 09.11. 2018

09.11. - 16.11. 2018

16.11. - 23.11.2018

23.11. - 30.11.2018

30.11. - 07.12.2018

07.12. - 14.12.2018

14.12. - 21.12.2018

TAP Geising

TAP Geising

TA Romero, Geising

TA Otys, Geising

TA Romero, Geising

TA Dr. Auerswald, Geising

TA Romero, Geising

0157 71157098

0157 71157098

0157 71157098

0157 71157098

0157 71157098

035056 35911 oder 0172/2775699

0157 71157098

 

Raum Hartmannsdorf

 

02.11. - 09.11. 2018

09.11. - 16.11. 2018

16.11. - 23.11.2018

23.11. - 30.11.2018

30.11. - 07.12.2018

07.12. - 14.12.2018

14.12. - 21.12.2018

TAP Hänel, Hartmannsdorf

TAP Hänel, Hartmannsdorf

TAP Hänel, Hartmannsdorf

TAP Hänel, Hartmannsdorf

TAP Hänel, Hartmannsdorf

TAP Hänel, Hartmannsdorf

TAP Hänel, Hartmannsdorf

037326 9186, 0172 2713516

037326 9186, 0172 2713516

037326 9186, 0172 2713516

037326 9186, 0172 2713516

037326 9186, 0172 2713516

037326 9186, 0172 2713516

037326 9186, 0172 2713516

 

Trichinenuntersuchung Wildschwein - Gebührenübernahme durch den Freistaat ab 01.01.2018

Auf Grund der Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) zur Reduzierung des Ausbreitungsrisikos der Afrikanischen Schweinepest durch Erstattung der Gebühren für die Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild (VwV Trichinenerstattung Schwarzwild) vom 15.12.2017, werden die Gebühren für die Trichinenuntersuchungen von Wildschweinen ab 01.01.2018 bis 31.12.2019 vom Freistaat übernommen.

Für den oben angegebenen Zeitraum werden vom Landratsamt keine Gebührenbescheide bezüglich der Trichinenuntersuchung versendet.

Umgang mit Küchen- und Speiseabfällen

Aufgrund der aufgetretenen Fälle von Afrikanischer Schweinepest an den Ostgrenzen der EU (Ukraine, Weißrussland) und jetzt auch in Tschechien wird eindringlich auf folgendes hingewiesen:

 

Das Verfüttern von Küchen- und Speiseabfällen jeglicher Art (auch aus privaten Haushalten) an Tiere ist gesetzlich verboten!

Der Grund: Durch ein Verfüttern von Küchen- und Speiseabfällen können sehr leicht Tierseuchen – besonders Schweinepest – übertragen und verbreitet werden.

Gewerbliche Küchen- und Speiseabfälle (aus Kantinen, Gaststätten, Imbisseinrichtungen, Küchen…) sind mit Nachweis durch dafür zugelassene Unternehmen zu entsorgen (Rechnung ist als Nachweis ausreichend)! Auf dem freien Markt gibt es eine größere Anzahl von zugelassenen Unternehmen.

Nähere Informationen erhalten Sie über den Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal:  Tel.: 0351- 4040450

Bei der Lagerung von Küchen- und Speiseabfällen bis zur Abholung ist zu beachten:

  • Behältnisse sicher abdecken,
  • keine direkte Sonneneinstrahlung,
  • regelmäßiges Entsorgen.

Für die Entsorgung in privaten Haushalten empfehlen wir die Bio- oder Restabfalltonne.

Eine Entsorgung auf dem Komposthaufen wird als problematisch gesehen, da Wildschweine diese Speisereste aufnehmen können.

Selbst bei einem Verdacht auf Schweinepest werden auch gesunde Schweinebestände im Umkreis von 3 km des Verdachtsbestandes getötet!

Verstöße gegen das Verfütterungsverbot werden mit Bußgeld geahndet.

Plischke

Amtstierärztin

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