Arbeitsmarktintegration

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Das Projekt wird durch Bundesmittel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF-Mittel), durch Kommunalmittel, private Drittmittel und private Eigenmittel finanziert

Im Bereich Soziale Integration findet eine arbeitsmarktbezogene Beratung und Vermittlung in Qualifikation sowie beim Zugang zu Regelsystemen und relevanten Sonderprogrammen statt.

Grundlage bildet das Projekt RESQUE continued des ESF-Bundesprogrammes ESF-Integrationsrichtlinie Bund, Handlungsschwerpunkt Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF), in dem der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Teilprojektpartner ist.

Durch den Bereich Soziale Integration soll in diesem Zusammenhang das regionale Unterstützungssystem für Asylsuchende und Flüchtlinge im Landkreis kontinuierlich ausgebaut, synchronisiert  sowie ein flächendeckendes Netzwerk implementiert werden. Ziel ist die Schaffung erfolgreicher Verfahren zur Einmündung der Zielgruppe in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die Asylsuchenden sollen durch integrative Maßnahmen aktiviert werden, sich selbst als wichtige Ressource zur Sicherung von Fachkräften wahrzunehmen sowie als solche wahrgenommen zu werden.

Über die Bundesagentur für Arbeit werden mit Inkrafttreten des Integrationsgesetzes sog. "interne" und "externe" Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber gefördert. "Interne" FIMs sind die innerhalb bzw. auf dem Gelände einer Gemeinschaftsunterkunft, "externe" sind diejenigen Arbeitsgelegenheiten außerhalb der Gemeinschaftsunterkünfte. Die Bundesrichtlinie für das Arbeitsmarktprogramm Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen wurde am  27. Juli 2016 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Interne FIMs können die Betreiber der Einrichtungen direkt selbst bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen. Externe FIMs müssen über das Landratsamt beantragt werden. Sämtliche nötigen Formulare und Informationen finden Sie zum Download unterhalb der Tabelle.

Im Bereich Soziale Integration findet eine Unterstützung von Kommunen und Trägern bei der Bereitstellung von Arbeitsgelegenheiten nach § 5 Abs. 1 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) statt.

 

Im Rahmen Sächisschen Kommunalpauschalenverordnung in Anlehnung an die Richtlinie „Integrative Maßnahmen“ des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesselschafltichen Zusammenhalt, vom 10. März 2020, können die Regiekosten für die Bereitstellung von AGHs nach § 5 AsylbLG von bis zu 500 € pro geschaffener AGH übernommen werden. Zu den Regiekosten zählen bspw. Arbeitskleidung, Arbeitsmaterial und –geräte.

Zur Beantragung ist das hier bereitgestellte Formular zu nutzen.

Das IQ-Netzwerk Sachsen- ein Zusammenschluss verschiedener regionaler Akteure wie Agentur für Arbeit, dem Sächsischen Volkshochschulverband, oder Vertretern aus Landkreisen und Kommunen ist unter anderem im Bereich der Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern aktiv. Es werden Tagesseminare der IQ Themenreihe "Migration und Arbeitswelt" angeboten.

Informationen zu Inhalten und Terminen finden Sie hier:

 

Arbeitsmarktintegration

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