Beauftragter für Integration & Migration

Aufgaben des Beauftragten für Integration und Migration

Zur Wahrung der Belange der im Landkreis lebenden Ausländer bestellt der Kreistag einen Beauftragten für Integration und Migration. Er vertritt die Belange ausländischer Mitbürger, klärt sie über ihre Rechte und Pflichten auf und fördert Toleranz und gegenseitiges Verständnis.

Zu seinen Schwerpunktaufgaben gehört u. a. auch der Aufbau eines strukturellen, sozialen, politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Netzwerkes. Es sind Strukturen zu schaffen, die es den Migranten ermöglicht an der Gesellschaft teilzuhaben.  (aus: Beschluss des Kreistages Nr. 2015/6/0129)

 

Aktuelle Informationen zu SARS-Covid-19 (Corona-Virus)

FFP-2 Maske

Bitte reduzieren Sie Kontakte auf ein Minimum. Halten Sie den Mindestabstand 1,5m überall ein. Vermeiden Sie Körper-Kontakt waschen Sie sich regelmäßig die Hände.

Teil 1: Allgemeines

1. Wann gilt die Corona-Schutz-Verordnung?

Die Corona-Schutz-Verordnung gilt nur, wenn die Ansteckungs-Zahlen nicht zu hoch sind. Die Zahl ist: weniger als 100 neue kranke Menschen pro 100.000 Einwohner 7 Tage nacheinander im Land-Kreis oder in der großen Stadt. Bei höheren Zahlen gelten die Regeln der Bundes-Regierung. Sie sind strenger. Sie stehen im Infektions-Schutz-Gesetz.

2. Allgemeine Regeln

Treffen Sie so wenig Menschen wie möglich. Am besten, Sie treffen immer dieselben Menschen. Alle sollen weiter auf die Hygiene achten. Wenn Sie andere Menschen sehen: Halten Sie Abstand! Der Abstand soll 1,5 Meter sein. Wenn Sie Ihre Einrichtung schließen müssen, dürfen sie trotzdem dort sein. Sie dürfen dort arbeiten.

3. Ansteckungs-Zahlen und Betten in Kranken-Häusern

Bei den Ansteckungs-Zahlen gelten die Zahlen vom Robert Koch-Institut (Inzidenz-Werte).Sie finden Sie unter: www.rki.de/inzidenzen. Die Lockerungen richten sich nach den Inzidenz-Zahlen im Landkreis oder der größeren Stadt. Die Corona-Regeln gelten dann nur dort. Die Kreise und Städte veröffentlichen die aktuellen Zahlen. Und welche Regeln gerade gelten. Es kann sein, dass die Ansteckungs-Zahlen wieder schlechter werden. Die Zahlen müssen 3 Tage nacheinander über der Grenze liegen. Dann werden die Öffnungen 2 Tage später zurück genommen. Die Ansteckungs-Zahlen müssen 5 Arbeits-Tage unter der Grenze liegen. Dann gelten die Lockerungen. Es kann nur Öffnungen geben, wenn nicht zu viele Corona-Kranke im Kranken-Haus sind. Die Zahl ist 1.300 Patienten auf Normal-Station. Die Landes-Gesundheits-Behörde gibt immer die aktuelle Zahl bekannt.

4. Abstand und wen man treffen darf

Mit diesen Menschen dürfen Sie sich treffen:
• mit den Menschen, mit denen Sie zusammenwohnen,
• mit den Menschen aus einem anderen Haushalt. Es dürfen drinnen insgesamt höchstens 5 Personen sein. Draußen 10 Personen. Kinder unter 14 Jahren zählen dabei nicht mit.

Bei einer Inzidenz unter 50:
Dann dürfen sich drinnen 10 Personen aus 2 Haushalten treffen. Wenn Einrichtungen und Betriebe offen sind:
• gilt ein Abstand von 1,5 Metern,
• und Masken-Pflicht

Ausnahmen: Hier muss der Abstand nicht eingehalten werden:
• Kitas und Tages-Eltern,
• Schulen, auf dem Schul-Gelände, bei Schul-Veranstaltungen,
• Heime und Tages-Gruppen für Kinder und Jugendliche,
• Erziehungs-Hilfe oder Beratung,
• Aus- und Weiterbildungs-Einrichtungen für Erwachsene

5. Masken-Pflicht

Sie müssen draußen überall einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wo Sie Menschen treffen könnten. Das kann eine Alltags-Maske, medizinische Maske oder FFP2-Maske sein. Sie darf kein Atem-Ventil haben. Bei älteren Kindern zwischen 6 und 15 Jahren reicht ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz. Es muss keine KN95/N95- oder FFP2-Maske sein.

Ausnahmen:
Kinder von 0 bis 5 Jahren müssen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. Kinder bis 9 brauchen keine Maske tragen:
• in Fuß-Gänger-Zonen
• auf Sport- und Spiel-Plätzen

Manche Menschen müssen keine Maske tragen. Zum Beispiel wegen der Gesundheit oder einer Behinderung. Sie dürfen deshalb nicht ausgeschlossen werden. Sie brauchen einen Brief vom Arzt. Keine Maske brauchen Sie:
• als Auto-Fahrer
• beim Rad fahren oder Sport machen
• wenn Sie auf einer Versammlung oder beim Gottes-Dienst reden

An manchen Orten müssen Sie einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Zum Beispiel in allen Gebäuden, wo Besucher sind: Zum Beispiel:
• OP-Maske, wie sie Ärzte tragen,
• Maske, auf denen steht: KN95/N95 oder FFP2.

Das sind die Orte:
• drinnen an Orten, die geöffnet sind.

Das können zum Beispiel Geschäfte, Betriebe, Museen und Ähnliches sein.
• wenn Sie etwas abholen, auch draußen,
• Bus und Bahn,
• Taxis und Reise-Busse,
• Fahr-Dienste,
• im Auto, wenn Personen aus verschiedenen Haushalten zusammenfahren,

Ausnahme: Die Person, die fährt. Sie muss auch keine Maske tragen, wenn Personen aus einem anderen Haushalt dabei sind.
• für Handwerker und Ähnliche, wenn sie in Betriebe und Wohnungen kommen
• bei körpernahen Dienst-Leistungen. Das sind zum Beispiel Friseur, Kosmetik Fuß-Pflege.
• bei Gericht und Staats-Anwaltschaften,

Manchmal müssen es FFP2-Masken oder KN95/N95-Masken sein, zum Beispiel:
• bei der Pflege oder beim Pflege-Dienst,
• in Pflege-Heimen,
• in Wohn-Heimen,
• in Obdachlosen-Unterkünften, Flüchtlings-Heimen, Gefängnissen und ähnlichen Einrichtungen.

6. Konzept für Hygiene und Kontakte

Läden, Veranstalter und Betriebe müssen Daten aufschreiben und speichern. Das sind Name, Anschrift, Telefon-Nummer, Post-Leit-Zahl oder E-Mail-Adresse. Zum Beispiel von Besuchern. Damit weiß man, wer sich wo angesteckt hat. Die Daten müssen geschützt werden. Es sollen vor allem Apps und ähnliche Dinge genutzt werden. Nach einem Monat werden die Daten gelöscht.  Das gilt nicht für Läden, Geschäfte und das Liefern von Essen. In Läden darf nur ein Kunde pro 10 Quadrat-Meter im Laden sein. Das ist zum Beispiel eine Fläche, die 2 Meter lang und 5 Meter breit ist. Das gilt für Läden, die 800 Quadrat-Meter groß sind. Ab einer Fläche von 800 Quadrat-Metern darf zusätzlich ein Kunde pro 20 Quadrat-Meter im Laden sein. Am Eingang muss es ein Schild geben. Darauf steht, wieviel Kunden gleichzeitig im Laden sein dürfen. Der Laden oder die Einrichtung braucht ein Konzept. Damit nicht zu viele Kunden oder Besucherauf einmal kommen. Das gilt auch für das Abholen von Essen und Trinken. Es gibt für viele Bereiche eigene Regeln. Sie müssen eingehalten werden.

Die Geschäfte und Betriebe brauchen ein Hygiene-Konzept. Darin muss stehen, wie der Abstand eingehalten wird. Und wie Besucher oder Kunden rein- und rausgelassen werden. Und wie andere Hygiene-Regeln umgesetzt werden. Im Konzept muss eine Person stehen. Sie ist verantwortlich, dass die Regeln eingehalten werden. Es gibt Einrichtungen, in denen geflüchtete Menschen wohnen. Dafür legen die Ämter die Regeln fest.

7. Waren bestellen und abholen

Geschlossene Läden dürfen Waren übers Internet verkaufen. Sie dürfen die Waren liefern. Kunden können die Waren auch abholen.

8. Tests

In manchen Bereichen muss man einen Corona-Test machen. Es gibt verschiedene Tests:

a) Schnell-Test
Er wird von Fach-Leuten gemacht.Oder von einem selbst. Fach-Leute passen dabei auf,dass alles richtig ist.Der Test muss zugelassen sein. Alle zugelassenen Schnell-Tests finden Sie auf der Internet-Seite des Bundes-Instituts für Arznei-Mittel. Wenn der Test positiv ist, gehen Sie in Quarantäne. Sie sollten noch einen PCR-Test machen lassen.

b) Selbst-Test
Manchmal reicht ein Selbst-Test. Diesen Test können Sie selbst machen. Er muss zugelassen sein. Alle zugelassenen Selbst-Tests finden Sie auf der Internet-Seite des Bundes-Instituts für Arznei-Mittel. Das Ergebnis müssen Sie in ein Formular eintragen. Das finden Sie hier. Wenn der Test positiv ist, gehen Sie in Quarantäne. Sie sollten noch einen PCR-Test machen lassen.

c) PCR-Test
Dieser Test wird durch ein Labor gemacht. Er ist sehr genau. Wenn der Test positiv ist, müssen Sie in Quarantäne.

9. Test-Pflicht

Wer direkten Kontakt zu Kunden hat, muss zweimal pro Woche getestet werden. Die Ergebnisse müssen 4 Wochen aufgehoben werden. Der Arbeit-Geber muss den Test kaufen. Manche Mitarbeiter müssen zweimal in der Woche einen Corona-Test machen.

Das gilt für:
• Friseure, Fuß-Pflege und Ähnliches,
• Fahr-Schulen und Boots-Schulen
• Musik-Schulen

Auch die Kunden brauchen einen tagesaktuellen Test. Das gilt nicht, wenn die Behandlung medizinisch notwendig ist. Mitarbeiter in der Kinder- und Jugend-Hilfe müssen zweimal in der Woche getestet werden. Bei Integrations-Kursen, zum Beispiel für geflüchtete Menschen:
• müssen Lehrer und Teilnehmergetestet werden
• zweimal in der Woche
Für Kinder unter 6 Jahren gibt es keine Test-Pflicht.

Tagesaktueller Test: Das ist ein Test, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Diese Personen müssen sich nicht testen:
• wer komplett geimpft ist, 14 Tage nach der 2. Impfung
• wer in den letzten 6 Monaten Corona hatte
• wer Corona hatte und einmal geimpft wurde, 14 Tage nach der ImpfungTest-Pflichten in Kranken-Häusern, Pflege-Heimen und Ähnlichem gelten trotzdem.Zeigen Sie Ihren Original-Impf-Ausweis oder Ihre Test-Bescheinigung vor.

Teil 2: Wirtschaft

10. Läden und Märkte

Die meisten Läden und Märkte müssen schließen. Ausnahmen: Diese Geschäfte dürfen offen bleiben:
• Lebensmittel-Laden zum Beispiel Super-Markt,
• Tier-Futter-Laden,
• Getränke-Laden,
• Abhol- und Liefer-Dienst,
• Apotheke, Sanitäts-Haus und Drogerie,
• Baby-Märkte,
• Laden für orthopädische Schuhe,
• Bestatter,
• Optiker, Laden für Hör-Geräte,
• Post, Bank, Sparkasse, Geld-Automat,
• Reinigung, Wasch-Salon, Zeitungs-Laden,
• Buch-Läden,
• Tankstelle,
• Wert-Stoff-Hof,
• Auto- oder Fahrrad-Werkstatt,
• Groß-Handel,
• Gärtnereien, Baum-Schulen, Garten-Märkte,
• Blumen-Läden,
• Bau-Märkte,
• Ersatz-Teil-Laden für Autos und Fahrräder,

In den geschlossenen Läden können Sie einen Termin zum Einkaufen machen (click und meet). Bei einer Inzidenz unter 50: Dann dürfen die Läden wieder aufmachen. Die Läden dürfen nur die Sachen verkaufen, die sie sonst auch verkaufen.

11. Körpernahe Dienst-Leistungen

Körpernahe Dienst-Leistungen dürfen öffnen. Das sind zum Beispiel: Friseure, Massage-Studios, Fuß-Pflege und Ähnliches. Sie müssen die Kontakt-Daten der Kunden aufschreiben. Außerdem gibt es eine Test-Pflicht für Kunden und Mitarbeiter (siehe 9.)

12. Gaststätten und Ähnliches

Gaststätten, Cafés und Ähnliches sind geschlossen.

Ausnahmen:
• Kantinen und Kranken-Häusern und Betrieben,
• Hotel-Restaurants für Gäste,
• und Ähnliches.

Essen zu liefern oder zum Mitnehmen ist erlaubt. Man darf nicht vor Ort essen oder trinken. Gaststätten, Cafés und Ähnlichesdürfen draußen öffnen. Sie müssen die Kontakt-Daten der Gäste erfassen. Gäste müssen reservieren. Sitzen Gäste aus mehreren Haushalten an einem Tisch, müssen sie vorher einen Corona-Test machen.

Teil 3: Öffentliches Leben

13. Feste

Öffentliche Feste sind verboten.

14. Kirchen und Ähnliches, Hochzeiten, Beerdigungen

Einige größere Gruppen dürfen sich treffen. Zum Beispiel:
• Gottes-Dienste in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Ähnlichem. Es muss ein Hygiene-Konzept geben.
• Hochzeiten
Höchstens 20 Personen dürfen dabei sein. Wenn es mehr als 10 Personen sind, müssen alle einen Selbst-Test machen.

• Beerdigungen
Höchstens 30 Personen dürfen dabei sein. Wenn es mehr als 10 Personen sind, müssen alle einen Selbst-Test machen. Der Abstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden. Es kann Ausnahmen geben, zum Beispiel für feierliche Umzüge draußen.

15. Versammlungen

Versammlungen und Demonstrationen draußen sind erlaubt. Höchstens 1.000 Teilnehmer dürfen dabei sein. Alle müssen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Sie dürfen nur an einem Platz demonstrieren und nicht durch den Ort laufen.

Der Abstand von 1,50 Metern muss eingehalten werden.Bei einer Inzidenz über 200:höchstens 200 Teilnehmer.Bei einer Inzidenz über 300:höchstens 10 Teilnehmer.

16. Kultur

Kultur-Einrichtungen dürfen öffnen. Das sind:
• Museen, Bibliotheken, Galerien, Ausstellungen
• Gedenk-Stätten, Kinos, Theater, Opern,
• Konzert-Häuser und Ähnliches,
• Kultur-Veranstaltungen draußen

Besucher müssen einen Termin buchen. Ihre Kontakt-Daten müssen erfasst werden. Sie brauchen einen tagesaktuellen Test.

Ohne diese Regeln dürfen öffnen:
• Auto-Kinos,
• Ausleihe in Bibliotheken,
• Fach- Bibliotheken
• Bibliotheken an Hochschulen
• Sächsische Landes- und Universitäts-Bibliothek
• Deutsche National-Bibliothek
• öffentliche Archive

Bei einer Inzidenz unter 50:
Öffnung ohne Termin, Kontakt-Daten und Test.

Teil 4: Sport und Freizeit

17. Sport und Fitness-Studios

Sport-Plätze, Turn-Hallen und Fitness-Studios sind geschlossen. Ausnahmen, die im Infektions-Schutz-Gesetz stehen:
• Sport allein oder mit den Personen, mit denen man zusammen wohnt
• Berufs- und Leistungs-Sport,
• bis 5 Kinder unter 14 draußen ohne Körper-Kontakt

Weitere Ausnahmen:
• medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Reha-Sport,
• Sport-Unterricht,
• Sport-Studenten oder Sport-Schüler,
• Berufs-Sport,
• bis zu 20 Kinder und Jugendliche draußen,
• Sport draußen ohne Körper-Kontakt,
• mit Corona-Test und Kontakt-Daten: Sport drinnen ohne Körper-Kontakt, auch im Fitness-Studio, - Sport draußen mit Körper-Kontakt,

Bei einer Inzidenz unter 50:
• ohne Corona-Test und Kontakt-Daten,
• bis 20 Personen ohne Körper-Kontakt draußen

18. Bäder und Saunen

Schwimm-Bäder und Frei-Bäder sind geschlossen. Ausnahme:
• Reha-Sport
• Leistungs- und Berufs-Sport,
• Sport-Unterricht,
• Sport-Studenten oder Sport-Schüler,
• Weiterbildungen für Lehrer,
• Rettungs-Schwimmer

19. Zoos, botanische Gärten, Führungen draußen

Zoos und botanische Gärten dürfen draußen öffnen, mit Kontakt-Daten und Test. In botanischen Gärten kann man Pflanzen ansehen. Bei Führungen draußen dürfen höchstens 10 Personen dabei sein. Bei einer Inzidenz unter 50:

• komplette Öffnung ohne Corona-Test und Kontakt-Daten

20. Freizeit-Einrichtungen und Veranstaltungen

Freizeit-Einrichtungen sind geschlossen, zum Beispiel:
• Freizeit- und Vergnügungs-Parks,
• Spiel-Plätze drinnen,
• Zirkusse,
• Seil-Bahnen für Ausflüge
• Ausflugs-Schiffe, Fluss-Kreuzfahrten,
• Bus- und Bahn-Reisen für Touristen,
• Diskos, Clubs, Musik-Clubs,
• Spielhallen und Ähnliches,

Klassen-Fahrten und Ferien-Lager sind verboten.

Teil 5: Bildung

21. Kitas und Schulen

Kitas und Tages-Eltern haben geöffnet. Grund-Schulen und Förder-Schulen sind geöffnet. Die Kinder werden in festen Gruppen unterrichtet. Abschluss-Klassen haben Unterricht in der Schule. Das sind die Schüler, die bald ihren Abschluss machen. Einige Berufs-Schulen und Fach-Schulensind offen. Wechsel-Modell: In den anderen Schulen werden die Klassen geteilt. Eine Hälfte lernt in der Schule, die andere zu Hause. Es dürfen höchsten 16 Schülerinnen und Schüler in der Gruppe sein.

Tests:

Nur getestete Personen dürfen in Kitas und Schulen rein. Es gibt Listen über die Tests. Der Test darf höchstens 72 Stunden her sein. Oder es wird direkt nach Betreten der Schule ein Test gemacht.

Ausnahmen:
• Krippen- und Kita-Kinder der Einrichtung,
• Bringen und Abholen in der Kita draußen,
• Kinder-Tages-Pflege,
• Wahlen, Versammlungen abends und Ähnliches

Eltern können ihre Kinder von der Schule abmelden. Dann müssen sie weiter zu Hause lernen. Wenn es in der Schule Corona-Fälle gibt:
• können die Klassen halbiert werden
• oder die Schule wird geschlossen.

Nicht zur Kita oder Schule kommen darf:
• wer krank ist oder Corona-Zeichen hat,
• wer in Quarantäne muss. Wenn Kinder krank werden, müssen sie abgeholt werden. Oder wenn der Corona-Test positiv ist. Sie müssen 2 Tage gesund sein, bevor sie wieder in die Kita oder Schule dürfen. Sie können auch einen Corona-Test machen. Singen ist nur draußen erlaubt. Die Kitas und Schulen schreiben auf:
• Welche Kinder und Jugendlichen waren da? Von wem wurden sie unterrichtet oder betreut?
• Welche Personen waren länger als 10 Minuten in der Schule oder Kita? Dabei geht es um Reparaturen und Ähnliches. Die Namens-Listen müssen nach einer Zeit vernichtet werden.

22. Mund-Nasen-Schutz

Sie müssen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen:
• vor den Gebäuden
Ausnahmen: Kinder bis 6

• in Kitas und auf dem Gelände
Ausnahmen: betreute Kinder und Personal

• in Schul-Gebäuden
Ausnahmen: draußen, wenn der Abstand von 1,5 Metern eingehalten wird - in der Grund-Schule in den Klassen-Räumen - im Hort im Gruppen-Raum - draußen bei Grund- und Förder-Schulen, wenn feste Gruppen eingehalten werden. - teilweise im Unterricht in Förder-Schulen und inklusiven Schulen, - im Sport-Unterricht, wenn der Abstand eingehalten wird, - beim Essen und Trinken drinnen, - beim Testen - bei Prüfungen.

Der Abstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden. Wenn es einen Brief vom Arzt gibt, muss keine Maske getragen werden.

23. Hygiene

Kitas und Schulen müssen einen Hygiene-Plan haben. Das gilt nicht für Tages-Eltern. Im Hygiene-Plan kann stehen, welche Ausnahmen es gibt. Wann man keinen Mund-Nasen-Schutztragen muss. Man sollte sich nicht berühren. Alles muss einmal am Tag gründlich geputzt werden. Alle Räume müssen mehrmals am Tag gelüftet werden. In jeder Unterrichts-Stunde muss spätestens nach 30 Minuten gelüftet werden. Geräte müssen jedes Mal geputzt werden. Wer in eine Einrichtung geht, wäscht sich die Hände oder desinfiziert sie. Es muss alles da sein, was man dazu braucht. Es müssen Schilder mit Infos aufgehängt werden.

24. Hochschulen und Ähnliches

Hochschulen sollen nur übers Internet unterrichten.

Ausnahmen:
Praktika - Prüfungen - Arbeit im Labor - praktische Ausbildung und Kunst-Ausbildung

Bei Veranstaltungen vor Ort kann ein Test verlangt werden. In Musik- und Tanz-Hochschulen muss im Unterricht keine Maske getragen werden

25. Aus- und Weiterbildung, Volks-Hochschulen

Lehrer und Besucher müssen 2-mal in der Woche getestet werden. Kontakt-Daten müssen aufgeschrieben werden. Bei Veranstaltungen vor Ort kann ein Test verlangt werden.

26. Schulen für Kunst, Musik und Tanz

Schulen für Kunst, Musik und Tanz sind geschlossen.
Bei einer Inzidenz von unter 165:
• Ausnahme für Einzel-Unterricht,
• mit Hygiene-Konzept,
• mit Kontakt-Daten,
• Tests für Schüler und Mitarbeiter Tests aus den Schulen gelten in der gleichen Woche. Ein festes Tanz-Paar gilt als Einzel-Unterricht.

Inzidenz unter 100:
Dann dürfen die Schulen öffnen. Es gelten die Regeln für Tests, Hygiene und Kontakt-Daten.

Teil 6: Weitere Bereiche

27. Kranken-Häuser, Pflege-Heime, Heime und Ähnliches

Die Regeln gelten für diese Einrichtungen:
• Alten- und Pflege-Heime, Kurz-Zeit-Pflege,
• Wohn-Gemeinschaften und Wohn-Gruppen mit Menschen mit Behinderungen,
• Kranken-Häuser, Vorsorge- und Reha-Kliniken und Ähnliches,
• Heime und Wohn-Gruppen, in denen Kinder und Jugendliche leben.

Die Einrichtungen sorgen dafür, dass Patienten und Bewohner weiter Besuch bekommen können. Sie schreiben ein Hygiene-Konzept mit Regeln für Besuch. Sie veröffentlichen die Regeln im Internet. Sie achten die Rechte der Patienten und Bewohner. Besucher müssen einen Corona-Test machen. Die Einrichtungen sorgen dafür, dass das geht. Die Besucher können auch ein Test-Ergebnis mitbringen. Es darf höchstens 1 Tag alt sein. Es kann Ausnahmen geben, wenn jemand im Sterben liegt.Besucher und Mitarbeiter von Pflege-Heimen müssen 3-mal die Woche getestet werden. In anderen Einrichtungen soll 2-mal in der Woche getestet werden.

Geimpfte und wer Corona hatte, einmal in der Woche. Behinderten-Werkstatt: Menschen mit Behinderung dürfen nicht mehr in die Behinderten-Werkstatt gehen. Das gilt auch für Förder-Bereiche, Tages-Stätten und ähnliches. Die Behinderten-Werkstätten haben ein Konzept für Hygiene, Arbeits-Schutz und Corona-Tests. Es gibt wenige Ausnahmen, wann Sie doch in die Behinderten-Werkstatt gehen dürfen.

Die Ausnahmen

Dann dürfen Sie in die Behinderten-Werkstatt gehen:

1. Sie wohnen bei Ihrer Familie. Aber niemand kann sich um Ihre Versorgung und Pflege kümmern. Dann werden Sie in der Behinderten-Werkstatt betreut.
2. Sie arbeiten im Eingangs-Verfahren oder Berufs-Bildungs-Bereich. Dann kann die Werkstatt-Leitung entscheiden.
3. Es müssen wichtige Aufträge erledigt werden. Oder Ihre Arbeit wird sehr dringend gebraucht.
4. Es für Sie sehr wichtig, zur Arbeit zu gehen. Auch Wohn-Heime für Menschen mit Behinderung müssen ein Hygiene-Konzept haben. Werkstatt und Wohn-Heim müssen die Konzepte abstimmen.

Diese Besucher dürfen auf jeden Fall kommen:
• Sie dürfen Ihr Kind besuchen.
• Richter, Anwälte, rechtliche Betreuer und Ähnliche,
• Mitarbeiter vom Sozial-Amt oder Jugend-Amt,
• der Vormund von Kindern und Jugendlichen. Das ist die Person, die die rechtlichen Dinge für die Kinder und Jugendlichen regelt.
• Pastoren aus der Kirche und andere Geistliche,
• Mitarbeiter von Behörden, der Heim-Aufsicht, von Kranken-Kassen und Ähnlichen,
• Mitarbeiter medizinischer Dienst,
• Auszubildende in Sozial- oder Gesundheits-Berufen,
• Therapeuten,
• ehrenamtliche Mitarbeiter. Das sind Menschen, die in ihrer Freizeit helfen. Fragen Sie direkt in den Einrichtungen nach, welche Regeln gelten.

28. Saison-Arbeits-Kräfte

Diese Regeln gelten für Saison-Arbeits-Kräfte. Das sind Arbeiterinnen und Arbeiter, die:
• nur für kurze Zeit nach Deutschland kommen,
• in einer Unterkunft wohnen,
• in einem Betrieb mit über 10 Mitarbeitern arbeiten.

Sie brauchen einen PCR-Test. Der Corona-Test darf höchstens 48 Stunden alt sein. Er muss zeigen, dass die Arbeiter nicht infiziert sind. Der Test muss auf Deutsch oder Englisch sein. Der Betrieb muss melden, dass er Saison-Arbeits-Kräfte anstellt. Das muss 14 Tage vorher passieren.

Die Regeln müssen eingehalten werden. Die Polizei hilft dabei und kontrolliert.  Wer sich nicht an die Regeln hält, kann bestraft werden. Man muss dann zum Beispiel Geld bezahlen.

Sie haben Fragen zur Corona-Schutz-Verordnung? Dann können Sie hier anrufen: 03501 7791144 .

Informationen in mehreren Sprachen

Telefonhotline eingerichtet

 

Seit 20.03.2020 sind bei der Aktion Zivilcourage e.V. telefonische Ansprechstellen für den Landkreis Sächsische Schweiz/Ostergebirge eingerichtet. Die Hotlines sind von Montag bis Freitag täglich geschaltet.

Hilfetelefon für ausländische Mitbürger: 03501 7791144 – Beratung und Unterstützung Ausländer mit Verweisberatungsmöglichkeiten in Arabisch, Persisch, Tigrinya, Englisch, Französisch, Ungarisch und Tschechisch. Diese Hotline ist von 9–17 Uhr erreichbar.

Ehrenamtshotline: 03501 460882 – Beratung und Unterstützung rund um ehrenamtliche Arbeit, Vernetzung von Ehrenamtlichen und mögliche Einsatzstellen. Diese Hotline ist von 9–17 Uhr erreichbar.

Gesprächshotline: 0351 20298381 – Gesprächsangebot für alle Personen, die isoliert sind und ein Gespräch suchen. Diese Hotline ist von 14–16 Uhr erreichbar.

 

Sprechzeiten Beauftragter für Integration und Migration

Montag: -
Dienstag: -
Mittwoch: -
Donnerstag: 09:00 - 12:00 Uhr
Freitag: -

Stephan Härtel - Beauftragter für Integration und Migration

01796 Pirna, Schloßhof 2/4 (Haus SF, Zi. 1.06)

01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

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