Zahnärztliche Vorsorge

Die zahnärztliche Untersuchung der Kinder und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen dient der individuellen Feststellung des zahnärztlichen Behandlungsbedarfes.

Mit der Mitteilung an die Eltern über die Notwendigkeit der Kariesbehandlung, von Versiegelungen der bleibenden Backenzähne, dem kieferorthopädischen Beratungsbedarf bzw. von Zahnsteinentfernung und Zahnfleischbehandlungen soll ein frühzeitiger Therapiebeginn eingeleitet werden. Darüber hinaus bieten die Untersuchungen die Möglichkeit einer unabhängigen individuellen Beratung zum persönlichen Kariesrisiko und einer eventuellen kieferorthopädischen Behandlungsnotwendigkeit.

Nach Erhebung des Zahnstatus werden die Daten anonymisiert und ausgewertet. Auf Grundlage dieser Daten können zielgruppenspezifische Prophylaxeprogramme entsprechend der unterschiedlichen Kariesverteilung in den Schulen und Kindergärten durchgeführt werden, von denen jedes Kind profitiert. Voraussetzung dafür ist die Teilnahme einer großen Anzahl von Kindern an dieser Untersuchung.

Die zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung im Kindergarten erfolgt nur mit der Einwilligung der Eltern. Die Erzieherin kann bei der Untersuchung anwesend sein. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit einer Teilnahme der Eltern an der Untersuchung. Die Untersuchung in der Gruppe mit spielerischen Elementen hilft beim Angstabbau vorm Zahnarztbesuch.

Die zahnärztliche Untersuchung in der Schule findet in der Regel jährlich statt. Die Eltern haben Widerspruchsrecht, wenn sie die Untersuchung bei ihrem Kind nicht wünschen. Die Mitteilung darüber muss schriftlich am Untersuchungstag vorliegen. Die zahnärztliche Untersuchung in der Schule ist in der Regel eine individuelle Einzeluntersuchung.

Was ist mitzubringen?

  • der Vorsorgepass "Gesunde Zähne" zur Dokumentation der Untersuchung
  • Zahnputzutensilien für die Zahnreinigung nach dem Essen in der Schule

Zur Verbesserung der Zahngesundheit bei Kindern und Jugendlichen werden vorbeugende Maßnahmen in Kindergärten und Schulen durchgeführt. Dazu gehören insbesondere:

  • das Erlernen der richtigen Zahnputztechnik und praktische Übungen
  • die Ernährungsberatung
  • die Motivation zum regelmäßigen Zahnarztbesuch
  • die Zahnschmelzhärtung durch die lokale Anwendung von Fluoridpräparaten (mit Einverständnis der Eltern)

Es werden u.a. mit Projekttagen in Kindereinrichtungen, Elternabenden, der Teilnahme am Tag der offenen Tür auch Eltern, Erzieherinnen, Lehrer und andere wichtige Personen erreicht, die bei der Betreuung der Kinder mitwirken.

Was ist mitzubringen?

  • der Vorsorgepass "Gesunde Zähne" zur Dokumentation der Prophylaxe

Jugendzahnärztin - Bereich Sächsische Schweiz

Dr. med. Grit Hantzsche (Jugendzahnärztin), Theresa Schiebel (Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin)

01796 Pirna, Schloßhof 2/4 (Haus SF)

01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

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03501 5158-2340
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Jugenzahnärztin - Bereich Osterzgebirge

Dr. med. dent. Jana Roediger (Jugendzahnärztin), Dana Stoll (Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin), Undine Domke (Zahnmedizinische Assistentin)

01744 Dippoldiswalde, Weißeritzstraße 7 (Haus HG)

01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

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Fax
03501 5158-2347
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Kinder- und Jugendärztlicher Dienst

01796 Pirna, Schloßhof 2/4 (Haus SF)

01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

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