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Foto-Impressionen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

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Kreiswegewarte

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Die Förderung des Tourismus im Allgemeinen und die Entwicklung der touristischen Infrastruktur im Besonderen gehören zu den freiwilligen Aufgaben der Kommunen.

Nach der Sächsischen Gemeindeordnung sind die Kommunen angehalten, u. a. ein ausreichendes Netz an touristischen Wegen vorzuhalten. Dazu zählen Wander- und Radwanderwege ebenso wie Reitwege oder Loipen.

Der Kreistag des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat dafür 5 Kreiswegewarte berufen. Die territoriale Zuständigkeit der Kreiswegewarte gliedert sich in sog. Betreuungsgebiete.

  

Aufgaben der Kreiswegewarte

  • Mitwirkung für ein regional und überregional abgestimmtes Netz an Wander-, Rad- und Reitwegen sowie Loipen
  • Sicherstellung und Koordinierung für eine einheitliche Markierung und Beschilderung
  • Regelmäßige Begehungen im klassifizierten Wegenetz
  • Behebung von kleineren Schäden, Erfassung der Schäden und Anzeige bei der betreffenden Kommune zwecks Beseitigung
  • Erarbeitung von Vorschlägen für neue Wege bzw. Änderungen am Wegeverlauf und Abstimmung mit den Kommunen sowie den Forstrevieren / Forstämtern
  • Bei gebietsübergreifenden Arbeiten am Wander-, Rad- und Reitwegenetz sowie der Loipen Abstimmung mit dem Kreiswegewart des benachbarten Betreuungsgebietes bzw. den Vertretern des Nachbarlandkreises
  • Abgabe fachlicher und ortskundiger Stellungnahme sowie Zuarbeit zu kommunalen und überregionalen Planungen (z.B. Flächennutzungspläne, Regionalplan usw.)

Die Kreiswegewarte sind angehalten, die Ortswegewarte fachlich zu betreuen und deren Tätigkeit zu koordinieren. Zudem stehen den Kreiswegewarten die von den Kommunen eingesetzten Ortswegewarte als Ansprechpartner zur Verfügung.

Gunter Fichte

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v.l.n.r. Gunter Fichte und Gert Bauer

Mit Wirkung zum 01. Januar 2014 wurde Herr Gunter Fichte vom Kreistag am 09.12.2013 zum Kreiswegewart bestellt. Sein Betreuungsgebiet umfasst das Osterzgebirge, von Dippoldiswalde bis Altenberg und Klingenberg bis Glashütte. Dies ist das größte der fünf Betreuungsgebiete im Landkreis.

Der Obercunnersdorfer Gunter Fichte ist gelernter Elektromechaniker und war bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand Dozent und Fachberater an der Offiziersschule des Heeres in Dresden tätig. Aufgrund seiner Tätigkeit als Gästeführer ist er im gesamten Osterzgebirge und darüber hinaus unterwegs. Als Radwander- und Wanderleiter agiert er zwischen Berlin und Prag, Görlitz und Karlsbad und verfügt über sehr fundierte regionale und überregionale Kenntnisse. Er unterhält zahlreiche Kontakte zu den Ortswegewarten in seinem Umfeld und zu den Kreiswegewarten des Landkreises.

Kontakt: Herr Gunter Fichte, Dorfstraße 22d, 01774 Klingenberg, OT Obercunnersdorf, Tel.: 035055 61206, Handy: 0173 9079574, email: gufi01@t-online.de

André Kaiser, Kreiswegewart aus Grillenburg

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André Kaiser

Herr Kaiser ist einer der Kreiswegewarte, die der ehemalige Weißeritzkreis 1997 erstmals berufen hat. Sein zuständiges Gebiet, das Betreuungsgebiet I, umfasst den Tharandter Wald. Der Tharandter Wald wird auch der "Schönste Wald Sachsens" genannt und hat zudem eine Besonderheit vorzuweisen: hier befindet sich die geografische Mitte, der Mittelpunkt Sachsen. Auf einem umfassenden Wegenetz und einer sehr guten Beschilderung kann man die Region bei ausgiebigen Wanderungen oder Radtouren für sich entdecken.

"Neben dem regelmäßigen Kontakt zu den Kommunen meines Betreuungsgebietes ist vor allem das Zusammenwirken mit dem Forstbezirk Bärenfels und den verschiedenen Forstrevieren sehr wichtig." so Herr Kaiser. "Aufgrund dieser guten Zusammenarbeit konnte im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Forstamt in Spechtshausen die Markierung des Sächsischen Jakobsweges durch den Tharandter Wald begonnen werden."

Das ist auch der Wandertipp von Herrn Kaiser an alle Naturliebhaber und Kulturinteressierte. Der Jakobsweg ist mit der Europamuschel markiert. Im 12. und 13. Jahrhundert führte die alte Frankenstraße zunächst von Königsbrück zur Eblfurt nach Constappel und von dort aus über die Hühndorfer Höhe und Wilsdruff vorbei an Sachsens älteste Jakobuskirche, die heutige Autobahnkirche, weiter nach Grumbach. Weiter ging es über Fördergersdorf durch den Tharandter Wald über Grillenburg nach Freiberg. Um 1450 wurde die alte Frankenstraße durchgängig von Bautzen bis Hof neu trassiert. Dieses mal jedoch über Dresden, weil Dresden an Bedeutung gewonnen hatte. Der letzte katholische Wettiner, Heinrich der Fromme, wählte diesen Pilgerweg nach Santiago de Compostela um 1503.

Der Sächsische Jakobsweg, der in Bautzen bzw. Königsbrück vom Ökumenischen Pilgerweg  im Zuge der Via Regia abzweigt, verläuft von der Frankenstraße bis nach Hof mit Anschluss an die fränkischen Pilgerwege und seit 2003 ist nunmehr ein Teilstück des originalen Pilgerweges im Tharandter Wald bei Spechtshausen wieder begehbar. Ein Pilgerkreuz und originalgetreue Wegmarkierungen aus dem 16. und 18. Jh. säumen den Weg. "Dieser Wegeabschnitt zwischen Wilsdruff und Grillenburg hat eine besondere Bedeutung, da hier der Sächsische Jakobsweg und der Heilige Weg, wenn auch in entgegengesetzte Richtungen, lange Zeit parallel verliefen.", weiß Herr Kaiser zu berichten. Deshalb werden jetzt beide Wege wiederbelebt, die sich am "Haus der Stille", neben der Kirche in Grumbach, vereinigen. Der Verein Sächsischer Jakobsweg e. V. mit Sitz in Stollberg/Erz.  ist für Herrn Kaiser daher ein wichtiger Partner, ebenso der Fördervereine Gästeführer Tharandter Wald - Osterzgebirge e. V., der regelmäßige Führungen auf dem Jakobsweg anbietet.

Herr Kaiser übt nicht nur das Ehrenamt eines Kreiswegewarts aus, sondern ist noch Mitglied oder Vorsitzender in weiteren Vereinen. Zudem ist er Ortsvorsteher von Kurort Hartha und Mitglied im Stadtrat von Tharandt. Seiner Initiative ist es auch zu verdanken, dass im und um den Tharandter Wald seit einigen Jahren wieder eine Postkutsche fährt und das 1. Ostdeutsche Postkutschentreffen 2006 hier ausgetragen wurde.

Kontakt: André Kaiser, Hauptstraße 5c, 01737 Grillenburg , Tel.: 035202 - 52614, Handy: 0152 - 54255677, E-Mail: andr.kaiser@gmx.de

Christa Rödig aus Freital

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Christa Rödig

Frau Rödig war bis 2005 viele Jahre hauptamtlich im kommunalen Tourismusbereich tätig, bevor sie das Ehrenamt eines Kreiswegewartes im damaligen Weißeritzkreis übernahm. Sie kannte die Wünsche der Urlauber und Gäste also sehr gut. "Ich fotografierte Markierungen, Wegweiser, Landschaft und Sehenswürdigkeiten. Dabei reifte in mir die Idee, Wander- und Radtouren für Einheimische und Touristen anzubieten." so ihre Erinnerung an die Anfangszeit.

Sie hat die Idee in die Tat umgesetzt und ist heute als Gästeführerin mit Erwachsenen und Kindern südlich von Dresden, im Rabenauer Grund und der Dippoldiswalder Heide unterwegs. Die dienstälteste Schmalspurbahn Deutschlands, die Sächsische Semmeringbahn, der Steinkohlenbergbau und die Geschichte von Kulturdenkmalen sind nur einige Themen auf ihren Wanderungen. Ihr Motto: "Wander- und Radtouren - von der Idee bis zum Ausflug alles aus einer Hand" hat schon vielen Einheimischen und Gästen bei der Gestaltung von Ausflügen geholfen.

Frau Rödig betreut die Kommunen Bannewitz, Freital, Kreischa und Rabenau. Zu den 350 km markierten Wanderwegen gehören neben dem Gebietswanderweg Roter Punkt auch ein Teilstück des ENSO Energie-Erlebnispfades sowie kleinere Themenwege. Interessante Wanderziele sind: Rabenauer Grund, Dippoldiswalder Heide, Babisnauer Pappel, Lerchenberg, Gebergrund und Windberg.

Seit Herbst 2011 ist Frau Rödig auch häufig in der Sächsischen Schweiz anzutreffen, denn sie ist im Auftrag des Tourismusverbandes als Projektkoordinatorin für die Qualifizierung des Malerweges aktiv.

Kontakt: Christa Rödig, Albrecht-Dürer-Straße 17, 01705 Freital , Tel.: 0351 - 4600437, Handy: 0175 - 9014096, E-Mail: christa-roedig@web.de

Peter Mildner aus Heidenau

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Peter Mildner

Herr Mildner ist seit 2004 Kreiswegewart. Sein Betreuungsgebiet reicht von der Elbe bis an die Landesgrenze zur Tschechischen Republik und umfasst damit den linkselbischen Teil der Sächsischen Schweiz sowie Teile des Osterzgebirges.

Durch sein Betreuungsgebiet führen zahlreiche Wanderwege. Die Europäischen Fernwanderwege E 3 (Atlantik - Schwarzes Meer) und EB (Eisenach - Budapest) oder die Nationalen Fernwanderwege Wanderweg der Deutschen Einheit (Landeskrone - Aachener Dom) und Görlitz - Greiz sind die wohl bekanntesten und auch beliebtesten. Neben Rund- und Themenwegen haben insbesondere die Kurorte Rathen, Bad Schandau, Bad Gottleuba-Berggießhübel und Kreischa Terrainkurwege ausgewiesen.

Zu den zahlreichen Angebote für Wanderfreunde gehören u. a. der Rundweg im Bielatal um Schweizer- und Ottomühle. Relativ kurz, aber mit vielen An- und Abstiegen sowie spektakulären Aussichten oder der Bornweg von Papstdorf zum Kohlbornstein. "Er ist recht angenehm zu gehen und bietet wunderschöne Aussichten.", so Herr Mildner.

Zunehmend begegnen ihm auch ausländische Touristen, welche die schöne Felslandschaft wandernd erkunden, insbesondere auch tschechische Besucher, die die sächsisch-böhmische Nationalparkregion erleben möchten.

Auch die Art des Wanderns ändert sich. "Einmal beeindruckte mich eine Wandergruppe besonders. Es waren blinde bzw. sehbehinderte Menschen, welche mit einem elektronischen Begleiter auf die Kaiserkrone bei Reinhardtsdorf-Schöna stiegen." GPS-Geräte oder Handys machen es möglich und Trends, wie Geocaching, sind auch hier angekommen.

Frust steigt bei ihm auf, wenn er sieht, dass Markierungen oder Wegweiser beschädigt, zerstört oder gestohlen werden und Müll an den Wegen zurückgelassen wird. "Manch Zeitgenosse fährt sogar mit dem Auto auf Waldwege, um alte Gartenstühle, Plasteeimer u. a. zu entsorgen.", weiß Herr Mildner zu berichten. Mit zusätzlichen finanziellen und personellen Kapazitäten der jeweils zuständigen Kommune sind diese Mängel dann zeitnah zu beheben und gehen zu Lasten anderer wichtiger Vorhaben.

Herr Mildner legt sehr viel Wert auf eine wanderfreundliche Wegeführung und ist auch bei der Ausweisung sehr genau. "Mitunter führen einzelne Abschnitte von Wanderwegen noch auf Straßen entlang. Hier konnten in den letzten Jahren einige Verbesserungen durch Verlegung der Wege auf andere Trassen erreicht werden." Er ist dabei ständig in Kontakt mit den Kommunen und den Ortswegewarten.

Trotz seines Rentenalters engagiert sich Herr Mildner noch in zahlreichen anderen Gremien: er erledigt die Redaktionsarbeit für den Kultur- und Sportkalender der Euroregion Elbe/Labe und singt im Sächsischen Bergsteigerchor "Kurt Schlosser" Dresden.

Kontakt: Peter Mildner, Schillerstraße 20, 01809 Heidenau, Tel.: 03529 - 517234, Handy: 0174 - 6591416, E-Mail: peter.mildner@onlinehome.de

Helmut Venus aus Lohmen

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Helmut Venus

Herr Venus ist mit Leib und Seele Wanderfreund. "Heimatkenntnis schafft Heimatliebe und fördert Heimattreue!" Das ist seine Maxime und so übt er das ihm im Oktober 2004 vom Kreistag des Landkreises übertragene Ehrenamt als Kreiswegewart aus. Seit Anfang der 1980er Jahre als ehrenamtlicher Naturschutzhelfer unterwegs.

Sein Betreuungsgebiet reicht im rechtselbischen Teil der Sächsischen Schweiz von Hinterhermsdorf bis Graupa und von Lauterbach bis Pirna. Geht es um Wege im Nationalpark Sächsische Schweiz, steht er den Verantwortlichen der Nationalparkverwaltung jederzeit gern mit Rat und Tat zur Verfügung, "denn die Sicherheit der Gäste und eine lückenlose Markierung sind in unser aller Interesse." so Helmut Venus.

Für ihn ist der Weg in die Natur immer ein besonderes Erlebnis. Kein Wunder, verlaufen doch die schönsten und beliebtesten Wanderwege der Sächsischen Schweiz, wie der Europäische Fernwanderweg EB (Eisenach - Budapest), der Nationale Fernwanderweg Görlitz - Greiz oder der Malerweg, durch sein Betreuungsgebiet. Und wer gern radelt, der kann dies u. a. auf dem Radfernweg "Mittellandroute" tun, der unlängst erst mit dem Logo D4 markiert wurde.

"Meine engsten Verbündeten sind die Kommunen, denen die Wartung, Ausschilderung und Erhaltung dieser Wege obliegen. Dieser Kontakt ist mir sehr wichtig, damit die angezeigten Mängel schnell abgestellt werden und die Umsetzung der Hinweise für eine bessere Wegeführung zeitnah erfolgt."

Sein Wandervorschlag: Wo sich Natur und Kultur anmutig begegnen! Ausgangs- und Endpunkt ist die Kirche in Dittersbach mit ihrer Silbermannorgel. Von hier geht es entweder zur Schönen Höhe, dem Belvedere in Elbersdorf weiter zur Teufelsbrücke und durch das Lieblingstal oder auf der anderen Seite durch das Wesenitztal vorbei an der Teufelskanzel.

Der Quandtverein Dittersbach e. V. hat mit sehr viel Engagement diesen Rundweg wieder begehbar gemacht und dabei der Historie eine besondere Bedeutung gewidmet. Zwei Täler, zwei Gesteinsarten, ein Belvedere als Kulturdenkmal und dazu ein einmaliges Naturerlebnis.

Kontakt: Helmut Venus, Borngasse 10, 01847 Lohmen , Tel.: 03501 - 588306, E-mail: venus.helmut@gmx.de

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