Abiotische Waldschäden
Klimabedingte Eigenschaften, Besonderheiten der Witterung und des Bodens, bilden die Grundlage und Voraussetzung für die Entwicklung und das Fortbestehen des Ökosystems Wald. Treten sie abweichend von einer bestehenden Norm auf, können sie Ursache einer Erkrankung werden. Es kann sich dabei um einen Einzelbaum oder auch ganze Waldbestände handeln. Sie werden als abiotische Waldschäden bezeichnet. Hierzu zählen Feuer, Sturmschäden, Schäden durch Schnee und Eis, Blitzschäden, Extremtemperaturen.
Borkenkäfer
Angesichts der immer wieder angespannten Borkenkäfersituation in Fichtenbeständen ist es wichtig, dass alle Waldbesitzer möglichst umfassend über Biologie und Befallsverhalten vom Buchdrucker informiert sind. Nur bei guten Kenntnissen über den Schaderreger kann man das Befallsrisiko richtig einschätzen, rechtzeitig und mit den richtigen Maßnahmen reagieren und so eine weitere Ausbreitung der Schäden verhindern.
Buchdrucker
Der Buchdrucker ist der gefährlichste Feind der Fichte. Bei einer Massenvermehrung, wie sie gerade stattfindet, befällt er auch gesunde Bäume und kann einen enormen wirtschaftlichen Schaden anrichten.
Der Käfer, der sich in die Rinde einbohrt, zerstört mit seinem Fraßbild die Leitungsbahnen, die dem Transport von Wasser und Nährstoffen dienen und für den Baum lebenswichtig sind. Bei einem starken Befall stirbt der Baum ab.
Kupferstecher
Der Kupferstecher tritt oft zusammen mit dem Buchdrucker auf. Er besiedelt meist junge Bäume oder die Kronenbereiche älterer Stämme. Auch an liegendem dünnem Holz ist er oft zu finden. Bei einer Massenvermehrung kann er in Nadelbaumbeständen großen Schaden anrichten.
Um die Borkenkäfer rechtzeitig, konsequent und mit den richtigen Maßnahmen bekämpfen zu können, ist es wichtig, über die Biologie und das Befallsverhalten des Käfers gut informiert zu sein. Dazu nachfolgend einige Links:
Modell Phenips – Prognose der Entwicklung des Buchdruckers: