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Vernetzte Pflegeberatung

Broschüre „Ein Leben lang zu Hause wohnen“ erschienen

Titel

Im Jahr 2017 wurde der Seniorenratgeber für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge herausgegeben. Das große Interesse an diesem Ratgeber hat dazu geführt, sich in einer ergänzenden Broschüre dem noch relativ unbekannten Thema der Wohnraumanpassung zu widmen.

Orientierungshilfe in Fragen zur Wohnraumanpassung

Mit der Broschüre „Ein Leben lang zu Hause wohnen“ ist eine Publikation entstanden, die als Orientierungshilfe in vielen Fragen rund um das Thema Wohnraumanpassung dient.

Die ungehinderte Erreichbarkeit der Räume als auch die uneingeschränkte Nutzbarkeit der Alltagsgegenstände dient in erster Linie der eigenständigen Lebensführung sowie der Verbesserung der Wohnungs- und Lebensqualität. Ob nun hierfür Umbaumaßnahmen in den eigenen vier Wänden geplant werden oder nach einer geeigneten Wohnung gesucht wird – die Broschüre bietet wichtige Anhaltspunkte zur Beschaffenheit und zu den Voraussetzungen eines barrierefreien Lebensraums.

Daneben erhält der Leser nützliche Tipps, wie der Alltag mit praktischen und technischen Hilfsmitteln erleichtert werden kann. Mit weiteren Informationen über die Finanzierungs- und Beratungsmöglichkeiten bildet die Broschüre ein gelungenes Nachschlagewerk für die ganze Familie.

Verfügbar in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie den Bürgerbüros des Landkreises

Die neue Publikation wurde von der mediaprint info-verlag gmbh in enger Zusammenarbeit mit dem Landratsamt erstellt und steht in einer Auflage von 7.500 Exemplaren ab sofort in den Städten und Gemeinden sowie den Bürgerbüros des Landkreises für alle Interessenten zur Verfügung.

Weiterhin finden Sie auch diese Broschüre und den Seniorenratgeber auf der Internetseite des Landratsamtes  www.landratsamt-pirna.de/publikationen.html sowie unter www.total-lokal.de/publikationen/massnahmen-zur-wohnraumanpassung-im-landkreis-saechsische-schweiz-osterzgebirge-auflage-1-.html.

Senioren und Pflege - Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen

Eine Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen - kurz „KISS“ - ist eine Anlaufstelle für Menschen, die sich in der Selbsthilfe organisieren bzw. engagieren möchten. Als professionelle Einrichtung zur Unterstützung von Selbsthilfegruppen fungiert sie als Ansprechpartner für Betroffene und Angehörige und arbeitet mit Reha-Kliniken, Ärzten und Therapeuten zusammen.

In der Selbsthilfe engagieren sich meist Ehrenamtliche, die von einer gesundheitlichen oder sozialen Beeinträchtigung betroffen sind. Die Selbsthilfegruppen sind freiwillige Zusammenschlüsse von Menschen, deren Anliegen es ist, gemeinsam Krankheiten oder schwierige Lebenslagen zu bewältigen. Der Kontakt zu Menschen, die die gleichen Erfahrungen gemacht haben, kann dabei helfen, das Selbstwertgefühl zu stärken und Lösungswege zu finden. Um in der Selbsthilfe aktiv zu werden, macht das Alter keinen Unterschied: egal ob Jugendgruppe, Berufstätige oder Senioren. In Selbsthilfegruppen können auch pflegende Angehörige Entlastung finden. Die Treffen finden meist an neutralen Orten statt. Der vertrauliche Austausch steht an erster Stelle. Die Gruppen bestimmen, wie oft, wo und wann die Treffen stattfinden.

Die KISS des Landkreises Sächsische Schweiz Osterzgebirge besteht seit 2010 als Fachstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen in Trägerschaft der Bürgerhilfe Sachsen e. V. Sie ist in Pirna Copitz im Haus des FAMIL e. V. auf der Schillerstraße 35 zu finden.

Derzeit sind 76 Selbsthilfegruppen in unserem Landkreis registriert. Die Themen reichen von Diabetes, Multiple Sklerose, Sucht, Depression, Trauerbewältigung bis hin zu Demenz und Schlaganfall. Aktuell sind drei Selbsthilfegruppen im Aufbau: Parkinsonerkrankte und deren Angehörige, Angehörige psychisch kranker Menschen, Trans-Kinder/Jugendliche und Angehörige.   

Die KISS unterstützt bei der Suche nach einer Selbsthilfegruppe, gibt Anleitung bei der Gründung einer Gruppe, stellt oder vermittelt Räumlichkeiten und hilft bei der Öffentlichkeitsarbeit, um z. B. Mitbetroffene zu finden. Sie bietet Beratung bei der Antragstellung und über Fördermöglichkeiten an und arbeitet zudem mit den fachrelevanten Bereichen des Landratsamtes, wie z. B. dem Gesundheitsamt und der Pflege(netz)koordinatorin, zusammen. Ihre Angebote richten sich an alle Menschen und sind kostenlos.

Weitere Informationen: www.selbsthilfegruppen-pirna.de

Kontakt:
Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen „KISS“
Jana Nöckel
Schillerstraße 35, 01796 Pirna
Telefon: 03501-582713
E-Mail: kiss-pirna@buergerhilfe-sachsen.de

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Sozial- und Ausländeramt
Pflege(netz)koordinatorin Katrin Roßberg
Schloßhof 2/4, 01796 Pirna
Telefon: 03501 515-2246
E-Mail: katrin.rossberg@landratsamt-pirna.de

Vernetzte Pflegeberatung im Landkreis - Pflege(netz)koordinatorin im Landratsamt

Der Landkreis befasst sich seit 2011 mit dem Aufbau eines Pflegenetzwerkes. Dieses Netzwerk und das Konzept der vernetzten Pflegeberatung sollen dazu beitragen, eine bedarfsorientierte Beratungs- und Versorgungsinfrastruktur im Landkreis zu entwickeln, in dem Ressourcen verknüpft und gefördert werden. Wichtig ist dabei die Vernetzung von Politik, Verwaltung und Einrichtungen freier Träger, privater Dienstleister und/ oder sozialer Verbände.

Seit Anfang 2016 arbeitet Katrin Roßberg als Pflege(netz)koordinatorin im Landratsamt mit Experten und Akteuren vor Ort weiter an diesem Ziel. Dabei kann ein „Kreislauf“ zwischen Bürgern, Netzwerkpartnern und Einrichtungen entstehen, von dem Ratsuchende sowie Helfende profitieren.

 

Verbesserte wohnortnahe Angebote durch Netzwerke

Schwerpunkt war bisher die Erfassung und Analyse des aktuellen Standes vorhandener (Pflege)Strukturen in der Region. Kontakte wurden geknüpft und Gespräche mit Akteuren und Multiplikatoren geführt, um sie für eine aktive Mitwirkung im Pflegenetz zu motivieren. Im Ergebnis entstand eine Übersicht aller Netzwerkpartner.

Eine wesentliche Aufgabe der Koordinatorin besteht darin, im regionalen Kontext den Austausch zwischen Akteuren und relevanten Partnern anzuregen. Ziel ist eine verbesserte wohnortnahe Beratung und Unterstützung von älteren und pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen. Die kommunalen Arbeitstreffen finden seit August 2016 in den Städten und Gemeinden des Landkreises statt.


gesetzliche Änderungen:

http://www.bmg.bund.de/ministerium/meldungen/2016/psg-iii-kabinett.html

Regionale Pflegedialoge

1. Regionaler Pflegedialog am 10.09.2019 in Neustadt in Sachsen

Im März 2019 hatte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz zu einem Dialog über die Situation der Pflege im Landkreis eingeladen. Die Akteure diskutierten über aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze.

Ausführliche Informationen sind hier nachzulesen: https://www.pflegedialoge.sachsen.de/themen-vor-ort-in-der-sachsischen-schweiz-4104.html.

Anknüpfend an diese Veranstaltung fand am 10.09.2019 auf Einladung des Sozial- und Ausländeramtes und der Pflege(netz)koordinatorin des Landkreises ein regionaler Pflegedialog in der Neustadthalle statt. Thema war die Gestaltung der zukünftigen Versorgungsstruktur in den Regionen Neustadt in Sachsen, Stolpen, Hohnstein, Lohmen, Dürrröhrsdorf-Dittersbach, Sebnitz und Stadt Wehlen (Sozialraum 5).

Die Teilnehmer waren Bürgermeister der Städte und Gemeinden, Vertreter der Krankenkassen und des Landratsamtes, Pflegedienstleister aus der Region sowie Vertreter von Vereinen der Seniorenarbeit. Es wurden Herausforderungen benannt, die in vielen Bereichen bestehen, z. B. gesundheitliche Infrastruktur auf dem Land, Kapazitätsgrenzen der Pflegedienste, Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Fachkräftemangel.

Alle waren sich einig, dass diese Hürden nur im Zusammenwirken aller Akteure gemeistert werden können und es eines funktionierenden Netzwerkes vor Ort bedarf.

Als Ergebnis der Veranstaltung wurden konkreten Vereinbarungen getroffen und weitere Vorhaben geplant. So wird es noch in diesem Jahr einen (Pflege-)Stammtisch geben, die Unterstützungsmöglichkeiten der Nachbarschaftshilfe und Alltagsbegleiter werden stärker in Fokus gerückt und es gibt Ideen zur Einbeziehung von Schule, um den Heranwachsenden das Thema Senioren/Pflege und den Pflegeberuf näher zu bringen.

Auch in den anderen vier Sozialräumen des Landkreises werden regionale Pflegedialoge stattfinden. Die nächste Veranstaltung für die Städte und Gemeinden Dippoldiswalde, Klingenberg, Hartmannsdorf-Reichenau, Kreischa, Rabenau und Bannewitz ist im November 2019. Weitere Dialoge sind für das Jahr 2020 geplant.

Informations- und Aktionstag DEMENZ 2018

Informations- und Aktionstag Demenz 2018

Informations- und Aktionstag Demenz 2018

Informations- und Aktionstag Demenz Pirna

Informations- und Aktionstag Demenz Pirna

Wir werden immer älter und immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter, das ist die gute Nachricht. Aber mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken.

In Deutschland gibt es derzeit rund 2,83 Millionen Pflegebedürftige, davon1,7 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen, Tendenz steigend.

Allein diese Zahlen zeigen, wie wichtig dasThema ist. Insbesondere sind es aber die täglichen Herausforderungen im Umgang mit einer Demenzerkrankung. Dabei ist es gleich, ob es Betroffene selbst, Angehörige, Pflegeeinrichtungen, Wohnungsgesellschaften, Nachbarn, Ärzte oder aber Pflegedienste und Vereine sind, die mit der Problematik zu tun haben.

Die Unterstützung von pflegenden Angehörigen steht hierbei im Vordergrund, da sie mit großer Hingabe, Herz und Engagement Pflege von Menschen mit Demenz leisten, oftmals rund um die Uhr und bis an die eigenen Grenzen.

Betroffene und deren Angehörige, die mit der Diagnose Demenz konfrontiert werden, stehen vor vielen Fragen: Wie geht es jetzt weiter? Was kann ich tun? Wo bekomme ich welche Hilfe? Gibt es Angebote vor Ort?

Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Pflege(netz)koordinatorin des Landkreises am 16.11.2018 im HELIOS Klinikum Pirna gemeinsam mit den Netzwerkpartnern einen Informations- und Aktionstag rund um das Thema Demenz. Rund 80 Gäste erwartete ein vielfältiges Programm von Vorträgen bis hin zu praktischen Elementen.

Den Auftakt bildeten zwei Impulsreferate. Anja Bieber, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, wandte sich mit ihrem Vortrag hauptsächlich an Fachkräfte und stellte den „Expertenstandard - Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz" vor.

Katrin Tschirner sprach über das Konzept der„Integrativen Validation" als eine ressourcenorientierte und wertschätzende Methode im Umgang mit Demenz erkrankten Menschen, die im Pflege- und familiären Alltag eingesetzt werden kann.

Im Anschluss konnten sichdie Teilnehmer in praxisorientierten Workshops ausprobieren und Einzelthemen vertiefen. Die Logopädin Antje Michel gab beispielsweise einen Einblick in ein mentales Aktivierungstraining für geistige Fitness und Demenzprävention. Bettina Fischbach,Sozialpädagogin, ermunterte die Teilnehmer zum Ausprobieren von Klangschalen als eine Möglichkeit, Menschen mit einer demenziellen Erkrankung über die Sinne zu erreichen.

Viele wertvolle Anregungen, Informations- und Gesprächsmöglichkeiten, z.B. über Selbsthilfegruppen, Pflegeberatung, Betreuungs- und Entlastungsleistungen, boten sich an den zahlreichen Ständen der Pflegedienstleister und Vereine. Besondere Resonanz fand der Alterssimulationsanzug, in welchem das Alter(n) selbst erlebt werden konnte.

Am Nachmittag nahmen die Gäste an einer Führung durch die neu eröffnete Geriatriestation des HELIOS Klinikums Pirna teil. Die Klinik für Geriatrie und Frührehabilitation ist eine komplett umgebaute und auf die Bedürfnisse älterer Patienten ausgerichtete Station mit 34 Betten sowie einem Therapiebereich. Der Fokus liegt dabei auf Patienten mit Demenz.

Der Aktions- und Informationstag soll Mut machen für weitere Aktivitäten und Netzwerkarbeit in den Regionen und für eine gemeinsam gestaltete Sorgestruktur vor Ort, damit die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Fachkonferenz „Vernetzte Pflegeberatung“ tagte im Landkreis

Am 7. November 2017 trafen sich im Kreistagssaal des Landratsamtes in Pirna mehr als 60 haupt- und ehrenamtliche Akteure der Pflege- und Seniorenarbeit von privaten und gemeinnützigen Anbietern aus dem Landkreis. Gemeinsam mit Vertretern der Pflegekassen und kommunalen Verantwortungsträgern ging es bei der Fachkonferenz „Vernetzte Pflegeberatung“ im Wesentlichen darum, wie ältere und pflegebedürftige Menschen von einer gelingenden Netzwerkarbeit vor Ort profitieren und wie einfache Zugänge zu einer schnellen und übergreifenden (Pflege-)Beratung ermöglicht werden können.

Prof. Dr. Hoff, Professor für Soziale Gerontologie an der Hochschule Zittau-Görlitz, ging auf die Herausforderungen ein, die die Bevölkerungsalterung für den ländlichen Raum in Sachsen und damit auch für unseren Landkreis darstellt. Dazu zählen der Wandel der Familien- und Generationenbeziehungen mit einer steigenden Anzahl kinderloser älterer Menschen und einer wachsenden Anzahl Älterer ohne Familie vor Ort sowie  die zunehmende räumliche Entfernung zwischen den Generationen. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird steigen und der Anteil der über 65-jährigen in Sachsen wird prognostisch im Jahr 2045 bei 35,8 % liegen. Damit wird Sachsen Rekordhalter in Deutschland sein.

Dass die Mehrheit der Senioren so lange wie möglich in den „eigenen vier Wänden“ bleiben möchte (93% wohnen bis an das Lebensende zu Hause) und 73 % der Pflegebedürftigen in der Häuslichkeit versorgt werden, stellt besondere Anforderungen an eine effektive und vernetzte Pflegeberatung.

 

Zentrale Punkte sind:

  • Wertschätzung und Unterstützung pflegender Angehöriger (ideell und finanziell)
  • Verbesserung der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf (Flexibilisierung der Arbeitswelt)
  • Altersgerechte Wohnraumanpassung
  • Einsatz technischer Assistenzsysteme (z. B. Alarmsysteme, Erinnerungshilfen, Lifte)
  • Gesundheits-, Pflege- und Alltagsversorgung älterer Menschen, insbesondere auch durch unabhängige Beratung vor Ort
  • Förderung von ehrenamtlichem Engagement
  • Entwicklung von kommunalen Konzepten (z. B. altersfreundliche Städte/Kommunen)

 
Was ist vernetzte Pflegeberatung, welche Idee liegt ihr zugrunde? Was macht eine gute vernetzte Pflegeberatung aus und wie sieht die Umsetzung im Landkreis aus?
 
Diesen Fragen wurde im Podiumsgespräch im Rahmen der Fachkonferenz nachgegangen.
Vorrangiges Ziel ist es, die bestehenden Beratungsangebote der Kommunen, der freigemeinnützigen und privaten Anbieter und der Pflegekassen auf freiwilliger Basis zum Wohl der Beratungsbedürftigen und ihrer Angehörigen so zu verknüpfen, dass die Beratung passgenau auch dort ankommt, wo und wie sie gebraucht wird.
Die Pflegeberater kennen dafür die verschiedenen Versorgungsangebote vor Ort zur Erstellung eines individuellen Unterstützungsplanes. Sie nutzen Netzwerkpartner und die Netzwerkarbeit vor Ort. Je besser das vernetzte Miteinander, desto besser der Nutzen für die Pflegebedürftigen bzw. deren Angehörige.

 

In Bezug auf die Umsetzung im Landkreis stellte die Pflegekoordinatorin Katrin Roßberg ihre Arbeitsschwerpunkte dar:

  • Unterstützung vor Ort im Alltag zum längstmöglichen Verbleib in der Häuslichkeit, z. B. durch Nachbarschaftshelfer und Alltagsbegleiter)
  • Knüpfen von Netzwerken gemeinsam mit Partnern/Akteuren wie z. B. Kassen, Pflegediensten, Vereinen, Ehrenamt, Kommunen
  • Initiierung von Angeboten in den Regionen, Akteursrunden, Gespräche, Pflegestammtische etc.
  • Schulung von regionalen/kommunalen Ansprechpartnern zum Thema Senioren/Pflege

 
Im dritten Teil der Fachkonferenz wurden den Teilnehmern an sechs sogenannten Thementischen aktuelle, innovative Projekte und Vorhaben aus der Praxis vorgestellt, die als “Bausteine“ für eine gelingende Versorgungsstruktur vor Ort wertvolle Anregungen geben konnten.
 
Ausgewählte Thementisch kurz vorgestellt:
 
Mobile Sozialberatung
Das Diakonische Werk ist mit einem mobilen Beratungsbüro in Bad Gottleuba-Berggießhübel, Dürrröhrsdorf-Dittersbach und Bad Schandau im Einsatz. Das Beratungsangebot für alle Altersgruppen in den ländlichen Regionen erfährt bisher insbesondere bei älteren Menschen großes Interesse.
 
Geriatrie-/Demenz-Netzwerk
Das HELIOS Klinikum Pirna plant den Ausbau der geriatrischen Station und den Aufbau eines Geriatrienetzwerkes mit verschiedenen Kooperationspartnern. Der Fokus liegt dabei auf der Thematik Demenz.
 
Barrierefreiheit und leichte Sprache:
Informationen zum Umgang mit leichter Sprache sowie zum Erreichen von Barrierefreiheit und zu Fördermöglichkeiten beim behindertengerechten Umbau von Wohnraum wurden von Vertretern der Behindertenarbeit gegeben.
 
Nachbarschaftshelfer und Alltagsbegleiter:
Über Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag für Menschen mit und ohne Pflegegrad und über bereits bestehende Angebote informierte die Pflegekoordinatorin und machte damit gleichzeitig „Werbung“ für den Ausbau dieser Hilfen.

Bürgermeister erhielten Informationen zum Thema Pflege - Pflegenetz - vernetzte Pflegeberatung

Statistik Pflegebedürftiger
Ein aktuelles Thema der Mitgliederversammlung des SSG-Kreisverbandes am 26. März 2015 befasste sich mit der demografischen Entwicklung und dem zukünftigen Bedarf an Leistungen und Angeboten für pflegebedürftige Menschen bis zum Jahr 2050.

Tilo Georgi, ehemaliger Leiter der Abteilung Soziale Leistungen im Landratsamt, informierte die Bürgermeister der Städte und Gemeinden des Landkreises darüber, dass sich der Anteil der betroffenen Personen in den nächsten 35 Jahren günstigstenfalls um mindestens 40 Prozent, je nach vorgestelltem Szenario eventuell sogar um bis zu 80 Prozent gegenüber heute erhöhen wird. Aufgrund der gleichzeitigen zahlenmäßigen Abnahme der berufstätigen Bevölkerung sind vielfältige Ideen zur Bewältigung dieser Situation gefragt.

Neben einer altersgerechten sozialen Infrastruktur in den Stadt- und Ortsteilen ist der Bedarf an Pflegeplätzen insbesondere auch abhängig von den zukünftigen Möglichkeiten der häuslichen und ambulanten Pflege. Hierbei handelt es sich um eine interdisziplinäre Thematik für Politik, Pflegekassen, Wohnungsgesellschaften, Investoren, Kommunen, Betroffene und deren Angehörige.

Mit dem ersten Pflegestärkungsgesetz und dem Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf sind zum 01.01.2015 wichtige Leistungsverbesserungen für pflegebedürftige Personen und deren Angehörige in Kraft getreten.

Die vielen Informationen rund um das Thema Pflege werden auf der Internetplattform des Pflegenetz Sachsen unter dem unten stehenden Link einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. In die Pflegedatenbank des Pflegenetzes Sachsen sollten auch die vielen vor Ort bestehenden regionalen Angebote aufgenommen werden.

Gleichzeitig wurde um Mitwirkung in der vernetzten Pflegeberatung des Landkreises geworben. Für die fünf Planungsregionen des Landkreises werden interessierte Institutionen sowie private und freie Träger als Netzwerkpartner gesucht, die aktiv an der Gestaltung des Pflegenetzes mitwirken wollen.

Vernetzte Pflegeberatung 2014

Fünfzehn aktive Akteure des Pflegenetzes unseres Landkreises haben sich im Juli und August im Landratsamt auf dem Pirnaer Sonnenstein zu gemeinsamen Arbeitsberatungen getroffen.

Die Vertreter der Pflegekassen, des Landratsamtes sowie medizinischer, pflegerischer und sozialer Einrichtungen in freier und privater Trägerschaft machten sich mit der Konzeption und dem Qualitätsmanagement für eine vernetzte Pflegeberatung vertraut und entwickelten ein Leitbild für die kooperative Arbeit. Eine Studentin der Fakultät Sozialwissenschaften an der Hochschule Zittau/Görlitz begleitete diesen Prozess wissenschaftlich. In gemeinsamer Abstimmung wurden die Grundlagen für eine weitere Etablierung der vernetzten Pflegeberatung in allen Städten und Gemeinden des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gelegt.

Die zukünftige Arbeit des Pflegenetzwerks soll in fünf regionalen Planungsräumen stattfinden. Die Abteilung Soziale Leistungen des Landratsamtes wird als Koordinator des Netzwerkes in den nächsten Tagen und Wochen weitere Partner, die vor Ort Leistungen für pflegebedürftige Menschen erbringen oder sich mit der Thematik befassen, kontaktieren und um aktive Mitwirkung im Pflegenetzwerk ersuchen.

Gemeinsames Ziel soll es sein, dass Beratungsangebote für jeden pflegebedürftigen Bürger und seine Angehörigen unabhängig vom Wohnort zeitnah und individuell erreichbar sind. Zudem sollen die beteiligten Institutionen und Leistungsträger über die verfügbaren Angebote und deren Inhalte und Zielstellungen umfassend informiert werden, um diese für die eigene Beratungstätigkeit nutzen zu können.

PflegeNetz Sachsen

Das Pflegeportal PflegeNetz Sachsen steht zur Erstberatung zu Fragen der Pflege im Internet unter http://www.pflegenetz.sachsen.de/ zur Verfügung. Das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ruft alle Einrichtungen und Dienste aus dem Landkreis zur Aufnahme in die Pflegedatenbank auf. Registrieren lassen können sich alle, die Leistungen im Rahmen der Pflege u. a. in den Bereichen Beratung, Hilfe im Alltag, Angebote für Angehörige sowie stationäre, teilstationäre oder ambulante Pflegeangebote erbringen. Dazu ist für Einrichtungen und Dienste ein Fragebogen zur Aufnahme in die Pflegedatenbank hinterlegt.

Auftaktveranstaltung Vernetzte Pflegeberatung 2011

Mit dem zum 01.07.2008 in Kraft getretenen Pflegeweiterentwicklungsgesetz haben ab dem 01.01.2009 alle Personen einen Anspruch auf individuelle Beratung und Hilfestellung bei der Auswahl und Inanspruchnahme von Sozialleistungen und sonstigen Hilfsangeboten.

Dazu schlossen die sächsischen Landesverbände der Pflegekassen und die Arbeitsgemeinschaft der örtlichen Sozialhilfeträger in Sachsen unter Beteiligung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) am 12.06.2009 eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Sicherstellung einer vernetzten Pflegeberatung im Freistaat Sachsen.

Ziel ist die gemeinsame Sicherstellung einer vernetzten Pflegeberatung im Freistaat Sachsen, um eine für die Pflegebedürftigen optimale Koordinierung und Steuerung von Leistungen unterschiedlicher Versorgungsbereiche zu gewährleisten. Vernetzt sind und werden unterschiedliche Träger der Sozialversicherung, der öffentlichen Hand einschließlich der Landkreise und kreisfreien Städte, der medizinischen, pflegerischen und sozialen Leistungserbringer unter Einbindung sozialer sowie bürgerschaftlicher Initiativen und Selbsthilfevereinigungen bzw. Selbsthilfeorganisationen. Die Hilfesuchenden sollen eine direkte, schnelle, umfassende und trägerübergreifende Unterstützung in pflegefachlichen Fragen in Anspruch nehmen können. Im Jahr 2010 wurde in drei sächsischen Modellregionen eine einjährige Erprobungsphase erfolgreich abgeschlossen. Im Zuge des erfolgreichen Verlaufs der Erprobungsphase erfolgt eine Ausdehnung des Pflegenetzes auf ganz Sachsen. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge führte dazu am 16.03.2011 seine Auftaktveranstaltung zur vernetzten Pflegeberatung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge durch, um mit Vertretern der Pflegekassen, des Sächsischen Landkreistages, des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz sowie mit Vertretern von Einrichtungen und Diensten eine vernetzte Pflegeberatung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu gestalten. Im Ergebnis konnten drei Themenbereiche benannt werden, die in Arbeitsgruppen, bestehend aus o. g. Professionen, zukünftig bearbeitet und weiterführend erörtert werden.

Altenhilfeplanung des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Altenhilfeplan

Der Kreistag hat den Altenhilfeplan des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge beschlossen. 

Die Städte und Gemeinden werden sich auf einen weiter anwachsenden Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung einstellen müssen. Die steigende Lebenserwartung hat bereits heute dazu geführt, dass die Lebenszeit der Menschen nach Abschluss des Berufslebens erheblich länger geworden ist.

In den nächsten Jahrzehnten werden die zahlenmäßig besonders starken Jahrgänge der in den 50er bis 70er-Jahren Geborenen in das höhere Lebensalter eintreten. Dieser altersstrukturelle Wandel in der Bevölkerung wird auch die Lebensverhältnisse in den Kommunen vielfältig beeinflussen. Er wird viele Seiten des täglichen Lebens verändern und führt zu neuen Anforderungen an die soziale Infrastruktur.

Gerade im höheren Lebensalter werden die Kommunen mehr und mehr zum Lebensmittelpunkt der Menschen. Ihnen kommt als den zentralen Orten der Daseinsvorsorge eine wachsende Verantwortung für die Gestaltung der sozialen Infrastruktur der älter werdenden Gesellschaft zu. 

Die Städte und Gemeinden müssen sich auf diese umfassenden Veränderungen vorbereiten und zukunftsfähig gemacht werden. Nur in gemeinsamer Verantwortung von Einwohnern, politischen Gremien und Verwaltung kann dieser Prozess gestaltet werden.

Die Vielfalt der bestehenden Angebote der Altenhilfe im Landkreis wird im Altenhilfeplan dargestellt. Er ist die kontinuierliche Weiterführung der Altenhilfeplanung der beiden ehemaligen Landkreise Sächsische Schweiz und Weißeritzkreis. Gleichzeitig soll der Altenhilfeplan Anregungen für die zukünftige Gestaltung der sozialen Infrastruktur in den Städten und Gemeinden geben.

Seniorenratgeber für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Deckblatt Seniorenratgeber

Deckblatt Seniorenratgeber

Neuer Seniorenratgeber für den Landkreis erschienen

Der Seniorenratgeber entstand in enger Zusammenarbeit mit der mediaprint infoverlag gmbh (www.total-lokal.de) und wurde im Senioren- und Behindertenbeirat des Landkreises vorgestellt und positiv bewertet. Die gedruckte Broschüre hat eine Auflage von 5.000 Stück und ist in den Rathäusern der Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie in den Bürgerbüros des Landratsamtes erhältlich.

Mit dem Seniorenratgeber für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge steht den Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörigen ab sofort ein aktueller Wegweiser und Ratgeber zur Verfügung, der sich mit vielen Themen rund um das Alter beschäftigt und die Suche nach Ansprechpartnern erleichtern soll. Im Ratgeber kann man sich über Beratungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote, die Thematik Wohnen im Alter, die neuen Pflegegrade und -leistungen sowie über die vielfältigen Angebote der sozialen Dienstleister und Pflegeeinrichtungen informieren.

Ebenfalls enthalten ist eine Checkliste zum Wohnen mit Betreuungsangeboten für ältere Menschen.

https://www.total-lokal.de/publikationen/seniorenratgeber-fuer-den-landkreis-saechsische-schweiz-osterzgebirge.html

Pflegeberatung durch die Pflegekasse

Senioren und Pflege

Unter Leitung des Landratsamtes ist im Landkreis eine Arbeitsgruppe Inklusion tätig, die sich mit verschiedenen Handlungsfeldern der Arbeit für und mit Menschen mit Beeinträchtigungen befasst, so auch mit dem Themenkomplex Senioren/Gesundheit/Pflege/Wohnen. Gemeinsam mit der Pflege(netz)koordinatorin des Landkreises möchten die Mitstreiter aus dieser AG regelmäßig über Unterstützungsmöglichkeiten für Senioren, Pflegebedürftige und deren Angehörige informieren, von Pflegeberatung über Selbsthilfegruppen und Nachbarschaftshilfe bis hin zu Hospizdiensten.

Zunächst wird das Thema Pflegeberatung vorgestellt.

Alle Pflegeversicherten haben einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegeberatung durch die entsprechende Pflegekasse. Das gilt auch für Versicherte, die erst kürzlich einen Antrag auf Leistungen gestellt haben bzw. bei denen ein erkennbarer Hilfe- und Beratungsbedarf besteht. Selbst pflegende Angehörige haben einen Anspruch auf diese Beratungsleistung, wenn der Pflegebedürftige zustimmt. Wird ein Antrag gestellt, ist die Pflegekasse verpflichtet, dem Antragsteller innerhalb von zwei Wochen eine Beratung anzubieten. Auskunft und Beratung kann persönlich vor Ort, telefonisch oder auch per E-Mail erfolgen.

Da es viele unterschiedliche Leistungsarten gibt und nicht immer sofort eindeutig ist, welche Leistung in Frage kommt, beraten die Pflegeberater der Pflegekasse ganz individuell, je nach Hilfebedarf. So wird erläutert, wem in welcher Höhe Leistungen für Pflege zustehen und wer in Ihrer Umgebung Pflegedienstleistungen anbietet. Des Weiteren gibt es Informationen dazu, wer Leistungen zur Unterstützung bzw. zur Entlastung im Alltag anbietet oder auch welche altersgerechten Umbauten in der Wohnung möglich sind. Falls erforderlich sowie auf Wunsch erstellen die Pflegeberater auch einen auf die jeweilige persönliche Situation zugeschnittenen Versorgungsplan mit den erforderlichen Hilfen.

Die Inanspruchnahme der Pflegeberatung ist freiwillig und kostenfrei und kann bei Bedarf auch zu Hause erfolgen. Bei der (Pflege)Kasse kann der richtige Ansprechpartner erfragt werden.

 

Die kostenlosen Servicehotlines:

AOK PLUS:    0800 1059000
DAK-Gesundheit:     040 325325555
KKH (Kaufmännische Krankenkasse):     0800 5548640554
hkk (Handelskrankenkasse):  0800 2555444
TK (Techniker Krankenkasse):      0800 2858585
BARMER:  0800 3331010
(HEK) Hanseatische Krankenkasse:      0800 0213213
IKK Classic:       0800 4551111
Knappschaft:         08000 200501
COMPASS private Pflegeberatung:          0800 1018800
LKK (Landwirtschaftliche Krankenkasse)             0561 78515831

                        

Weitere Informationen rund um das Thema Pflege: www.pflegenetz.sachsen.de

Nachbarschaftshelfer und Alltagsbegleiter - Möglichkeiten der Unterstützung älterer Menschen im Alltag

Was für junge Menschen selbstverständlich ist, kann im Alter aufgrund von Beeinträchtigungen zu einer Herausforderung werden: ein Arztbesuch, den Einkauf tätigen, den Haushalt erledigen, eine Veranstaltung besuchen oder in einem Buch lesen.

Die beiden Projekte Nachbarschaftshilfe und Alltagsbegleitung bieten Unterstützung und Hilfe im häuslichen Umfeld an.

Alltagsbegleiter stehen betagten Menschen zur Seite, die einen eigenen Haushalt führen und nicht pflegebedürftig sind. Es geht dabei um gemeinsame Tätigkeiten, die geistig fit und körperlich aktiv halten und Unterstützung bieten, um aktiver am Leben teilnehmen zu können (z. B. Kochen, Spazierengehen, Besuch von Veranstaltungen). Alltagsbegleiter und Senioren finden sich über Projektträger. Das können gemeinnützige Vereine oder Kommunen sein, welche die Alltagsbegleiter vermitteln.

Nachbarschaftshelfer unterstützen Pflegebedürftige, um den Verbleib in der Häuslichkeit zu verlängern und Angehörige zu entlasten. Sie helfen den Tagesablauf zu strukturieren, bei hauswirtschaftlichen Dingen oder bei der Aktivierung vorhandener Kompetenzen.

Um als Nachbarschaftshelfer anerkannt zu werden, muss ein kleiner Grundkurs absolviert und mindestens aller drei Jahre wiederholt werden.

Wer Senioren in seiner Nachbarschaft bzw. in der näheren Umgebung unterstützen möchte oder wer als Projektträger Interesse als Vermittlungsstelle vor Ort hat, kann sich gern an die Pflegekoordinatorin des Landkreises Katrin Roßberg wenden.

Ausführliche Informationen erhält man auch über die Koordinierungsstelle für Alltagsbegleitung und Nachbarschaftshilfe in Chemnitz unter: www.alltagsbegleitung-sachsen.de.

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Pflegekoordinatorin Katrin Roßberg

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