Vernetzte Pflegeberatung

Das Landratsamt koordiniert seit 2011 das Pflegenetzwerk im Landkreis. Dieses Netzwerk und das Konzept der vernetzten Pflegeberatung sollen dazu beitragen, eine bedarfsorientierte Beratungs- und Versorgungsinfrastruktur im Landkreis zu entwickeln, in dem Ressourcen verknüpft und gefördert werden. Wichtig ist dabei die Vernetzung von Politik, Verwaltung und Einrichtungen freier Träger, privater Dienstleister und/ oder sozialer Verbände.

Seit Anfang 2016 arbeitet Katrin Roßberg als Pflege(netz)koordinatorin im Landratsamt mit Experten und Akteuren vor Ort an diesem Ziel. Dabei kann ein „Kreislauf“ zwischen Bürgern, Netzwerkpartnern und Einrichtungen entstehen, von dem Ratsuchende sowie Helfende profitieren.

Verbesserte wohnortnahe Angebote durch Netzwerke

Schwerpunkt war bisher die Erfassung und Analyse des aktuellen Standes vorhandener (Pflege)Strukturen in der Region. Kontakte wurden geknüpft und Gespräche mit Akteuren und Multiplikatoren geführt, um sie für eine aktive Mitwirkung im Pflegenetz zu motivieren. Im Ergebnis entstand eine Übersicht aller Netzwerkpartner.

Eine wesentliche Aufgabe der Koordinatorin besteht darin, im regionalen Kontext den Austausch zwischen Akteuren und relevanten Partnern anzuregen. Ziel ist eine verbesserte wohnortnahe Beratung und Unterstützung von älteren und pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen. Die kommunalen Arbeitstreffen finden seit August 2016 in den Städten und Gemeinden des Landkreises statt.

Multiplikatorenschulung CJD Heidenau

Das Angebot ist für Multiplikatoren/Ansprechpartner im Bereich Seniorenarbeit gedacht, z.B. für Mitarbeiterinnen in Kommunalverwaltungen/Bürgerbüros oder in (Senioren)Vereinen bzw. Seniorentreffs.

Die Schulung beinhaltet grundlegende Informationen und vermittelt einen Überblick zu relevanten Themen, u.a.:

  • Pflegebedürftigkeit/Pflegegrade/Pflegeberatung
  • Leistungen der Pflegeversicherung
  • Vereinbarkeit von Pflege und Beruf
  • Pflegenetz im Landkreis
  • Angebote zur Unterstützung im Alltag/Nachbarschaftshilfe
  • Wohnraumanpassung
Multiplikatorenschulung CJD Heidenau

Die Schulung (ca. 1,5-2 Std.) bietet ebenso die Möglichkeit für einen Austausch, für Fragen und vielfältige Informationsmaterialien/Broschüren stehen zur Verfügung.

Kontakt:

Frau Roßberg (Pflegenetzkoordinatorin)

Landratsamt/Sozial- und Ausländeramt

Tel.: 03501 5152246

E-Mail: katrin.rossberg@landratsamt-pirna.de

Das Pflegeportal PflegeNetz Sachsen steht zur Erstberatung zu Fragen der Pflege im Internet zur Verfügung. Das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ruft alle Einrichtungen und Dienste aus dem Landkreis zur Aufnahme in die Pflegedatenbank auf. Registrieren lassen können sich alle, die Leistungen im Rahmen der Pflege u. a. in den Bereichen Beratung, Hilfe im Alltag, Angebote für Angehörige sowie stationäre, teilstationäre oder ambulante Pflegeangebote erbringen. Dazu ist für Einrichtungen und Dienste ein Fragebogen zur Aufnahme in die Pflegedatenbank hinterlegt.

Herzlich Willkommen zum Pflegedialog

Die Pflegedialoge wurden 2021 in weiteren Regionen des Landkreises fortgeführt:

  • am 25.08.2021 in Schlottwitz in der Begegnungsstätte „Boot“ für die Regionen Glashütte, Altenberg, Hermsdorf/Erzgeb., Liebstadt, Bad Gottleuba-Berggießhübel, Bahretal und Müglitztal,
  • am 09.09.2021 in Königstein im Treff-Punkt Tourist-Information für die Regionen Königstein, Struppen, Rathen, Rathmannsdorf, Bad Schandau, Gohrisch, Reinhardtsdorf-Schöna und Rosenthal-Bielatal,
  • am 14.09.2021 in Heidenau im Mehrgenerationenaktionshaus für die Regionen Heidenau und Dohna.

Teilnehmer waren u. a. Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Bürgermeister der Städte und Gemeinden, Pflegedienstleister aus den Regionen, Vertreter der Pflegekassen, Anbieter von Entlastungsleistungen, Nachbarschaftshelfer und weitere Akteure.

Regionaler Pflegedialog in Schlottwitz
Regionaler Pflegedialog in Schlottwitz

Im Mittelpunkt standen die lokalen Herausforderungen für die Pflege und Seniorenarbeit sowie für die zu Pflegenden und Senioren angesichts des demografischen Wandels. Zentrale Punkte, die von den Akteuren angesprochen wurden, waren beispielsweise:

  • fehlender Fachkräftenachwuchs in der Pflege
  • Ausbau von Unterstützungsangeboten im Alltag, damit ältere und pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich zu Hause leben können
  • steigende Bedeutung von altersgerechten Wohnungen
  • Verfügbarkeit von Informationen und Ansprechpartnern vor Ort bzw. aufsuchenden Beratungsstrukturen (niederschwellig)
  • ausbaufähige (soziale) Infrastruktur im ländlichen Raum
  • Kapazitätsgrenzen bei ambulanten Pflegediensten
  • mehr Unterstützung für pflegende Angehörige
Regionaler Pflegedialog in Heidenau
Regionaler Pflegedialog in Heidenau

Es folgte ein konstruktiver Austausch zu möglichen Lösungsansätzen, Strategien und Projekten. Dabei wurden auch Projekte/Konzepte aus anderen Regionen diskutiert z.B. aus Vrees in Niedersachsen „Ein Dorf, gemacht zum Älterwerden“ oder das Döbelner Modell „Alles unter einem Dach“- ein Projekt der Wohnungsgenossenschaft Döbeln.

Die Idee der „Sozialen Kümmer*in“ fand dabei den größten Zuspruch, denn insbesondere in den ländlichen Kommunen ist ein Ansprechpartner, eine „Kümmer*in“ für ältere Menschen wesentlich. Ansprechpartnerin für dieses Vorhaben ist die Pflege(netz)koordinatorin Frau Roßberg.   

In den Pflegedialogen wurde auch deutlich, dass Problemlösungen und die Umsetzung von Ideen nur im regionalen Kontext unter Beteiligung von relevanten Akteuren und Entscheidungsträgern zum Ziel führen. Bei der Gestaltung von Rahmenbedingungen in den Regionen bedarf es zudem der Einbeziehung von Kommunen im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge. Die Vernetzung der Akteure ist und bleibt ein wichtiges Instrument, um ein gutes Sorgenetzwerk für die älteren und pflegebedürftigen Menschen zu knüpfen. Alle Akteure waren sich einig, dass der regionale Austausch fortgeführt werden soll.

Im März 2019 hatte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz zu einem Dialog über die Situation der Pflege im Landkreis eingeladen. Die Akteure diskutierten über aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze.

Ausführliche Informationen sind hier nachzulesen: https://www.pflegedialoge.sachsen.de/themen-vor-ort-in-der-sachsischen-schweiz-4104.html.

Anknüpfend an diese Veranstaltung fand am 10.09.2019 auf Einladung des Sozial- und Ausländeramtes und der Pflege(netz)koordinatorin des Landkreises ein regionaler Pflegedialog in der Neustadthalle statt. Thema war die Gestaltung der zukünftigen Versorgungsstruktur in den Regionen Neustadt in Sachsen, Stolpen, Hohnstein, Lohmen, Dürrröhrsdorf-Dittersbach, Sebnitz und Stadt Wehlen (Sozialraum 5).

Die Teilnehmer waren Bürgermeister der Städte und Gemeinden, Vertreter der Krankenkassen und des Landratsamtes, Pflegedienstleister aus der Region sowie Vertreter von Vereinen der Seniorenarbeit. Es wurden Herausforderungen benannt, die in vielen Bereichen bestehen, z. B. gesundheitliche Infrastruktur auf dem Land, Kapazitätsgrenzen der Pflegedienste, Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Fachkräftemangel.

Alle waren sich einig, dass diese Hürden nur im Zusammenwirken aller Akteure gemeistert werden können und es eines funktionierenden Netzwerkes vor Ort bedarf.

Als Ergebnis der Veranstaltung wurden konkreten Vereinbarungen getroffen und weitere Vorhaben geplant. So wird es noch in diesem Jahr einen (Pflege-)Stammtisch geben, die Unterstützungsmöglichkeiten der Nachbarschaftshilfe und Alltagsbegleiter werden stärker in Fokus gerückt und es gibt Ideen zur Einbeziehung von Schule, um den Heranwachsenden das Thema Senioren/Pflege und den Pflegeberuf näher zu bringen.

Auch in den anderen vier Sozialräumen des Landkreises werden regionale Pflegedialoge stattfinden. Die nächste Veranstaltung für die Städte und Gemeinden Dippoldiswalde, Klingenberg, Hartmannsdorf-Reichenau, Kreischa, Rabenau und Bannewitz ist im November 2019. Weitere Dialoge sind für das Jahr 2020 geplant.

2. Informations- und Aktionstag DEMENZ und PFLEGE am 16.11.2019

Der Informations- und Aktionstag zum Thema „DEMENZ und PFLEGE“ am 16.11.2019 entstand auf Initiative der Pflege(netz)koordinatorin des Landkreises in Zusammenarbeit mit den Partnern aus dem Pflegenetz. Die Veranstaltung fand zum zweiten Mal statt, 2018 im Helios Klinikum Pirna und nun 2019 im Freitaler Klinikum.

Von den etwa 1,1 Millionen Demenzkranken in Deutschland leben zwei Drittel zu Hause in privaten Haushalten und fast alle möchten so lange wie möglich in der vertrauten Wohnung und in ihrem Lebensumfeld bleiben. Dabei werden sie hauptsächlich von den Ehepartnern, den Kindern oder anderen Angehörigen betreut.

Die Leistung und das Engagement der Pflegenden kann nicht hoch genug geschätzt werden, bedeutet jedoch oftmals eine enorme Herausforderung für diese Menschen.

Die Pflege und Betreuung eines Demenzkranken kann nicht dauerhaft von einem Einzelnen geleistet werden, ohne dass es zu einer Überforderung kommt oder man an die eigenen Grenzen stößt. Daher sind Hilfe- und Unterstützungsstrukturen im regionalen Umfeld wichtig, von niedrigschwelligen Beratungsangeboten bis hin zu stationären Angeboten.

An 18 Informationsständen von Pflegedienstleistern und Vereinen aus der Region konnten sich die ca. 100 Besucher über Unterstützungsangebote und Themen wie z.B. Leistungen der Pflegekasse, Nachbarschaftshilfe, Pflegehilfsmittel, Selbsthilfegruppen, Vorsorgevollmacht, ambulante und stationäre Pflege sowie Angehörigenberatung informieren.

Das Highlight des Tages war der sehr emotionale Vortrag von Sophie Rosentreter „Demenz mit Leichtigkeit begegnen – Betroffene besser verstehen lernen“. Sie machte in ihrem Vortrag die Seite der Betroffenen erlebbar und verständlich. Sophie Rosentreter, ehemaliges Model und Fernsehmoderatorin, hat sich nach der Pflege ihrer Großmutter dem Thema Demenz  mit Schulungen, Filmen und Aufklärungsarbeit gewidmet und darin ihre Berufung gefunden.

Zudem bot das Klinikum Führungen durch die geriatrische Abteilung an und die Tagespflege des DRK „Zur alten Feile“ auf der Dresdner Straße lud Interessierte zum Rundgang ein. Auch diese beiden Angebote wurden sehr rege in Anspruch genommen.

Der Informations- und Aktionstag „DEMENZ und PFLEGE“ hat gezeigt, wie wichtig es für pflegende Angehörige ist, zu wissen, wo man sich Hilfe und Unterstützung holen, sich austauschen, aber auch Kontakte knüpfen kann.

Die Veranstaltung soll Mut machen für eine gemeinsam gestaltete Sorgestruktur und für eine Netzwerkarbeit in den Regionen, die den Betroffenen und den pflegenden Angehörigen zu Gute kommt.

Einen Bericht über die Veranstaltung strahlt das Regionalfernsehen FRM-TV aus: https://frm.lokal.studio/2019/11/25/2-aktionstag-demenz/

 

Informations- und Aktionstag DEMENZ 2018

Wir werden immer älter und immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter, das ist die gute Nachricht. Aber mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken.

In Deutschland gibt es derzeit rund 2,83 Millionen Pflegebedürftige, davon1,7 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen, Tendenz steigend.

Allein diese Zahlen zeigen, wie wichtig dasThema ist. Insbesondere sind es aber die täglichen Herausforderungen im Umgang mit einer Demenzerkrankung. Dabei ist es gleich, ob es Betroffene selbst, Angehörige, Pflegeeinrichtungen, Wohnungsgesellschaften, Nachbarn, Ärzte oder aber Pflegedienste und Vereine sind, die mit der Problematik zu tun haben.

Die Unterstützung von pflegenden Angehörigen steht hierbei im Vordergrund, da sie mit großer Hingabe, Herz und Engagement Pflege von Menschen mit Demenz leisten, oftmals rund um die Uhr und bis an die eigenen Grenzen.

Betroffene und deren Angehörige, die mit der Diagnose Demenz konfrontiert werden, stehen vor vielen Fragen: Wie geht es jetzt weiter? Was kann ich tun? Wo bekomme ich welche Hilfe? Gibt es Angebote vor Ort?

Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Pflege(netz)koordinatorin des Landkreises am 16.11.2018 im HELIOS Klinikum Pirna gemeinsam mit den Netzwerkpartnern einen Informations- und Aktionstag rund um das Thema Demenz. Rund 80 Gäste erwartete ein vielfältiges Programm von Vorträgen bis hin zu praktischen Elementen.

Den Auftakt bildeten zwei Impulsreferate. Anja Bieber, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, wandte sich mit ihrem Vortrag hauptsächlich an Fachkräfte und stellte den „Expertenstandard - Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz" vor.

Katrin Tschirner sprach über das Konzept der„Integrativen Validation" als eine ressourcenorientierte und wertschätzende Methode im Umgang mit Demenz erkrankten Menschen, die im Pflege- und familiären Alltag eingesetzt werden kann.

Im Anschluss konnten sichdie Teilnehmer in praxisorientierten Workshops ausprobieren und Einzelthemen vertiefen. Die Logopädin Antje Michel gab beispielsweise einen Einblick in ein mentales Aktivierungstraining für geistige Fitness und Demenzprävention. Bettina Fischbach,Sozialpädagogin, ermunterte die Teilnehmer zum Ausprobieren von Klangschalen als eine Möglichkeit, Menschen mit einer demenziellen Erkrankung über die Sinne zu erreichen.

Viele wertvolle Anregungen, Informations- und Gesprächsmöglichkeiten, z.B. über Selbsthilfegruppen, Pflegeberatung, Betreuungs- und Entlastungsleistungen, boten sich an den zahlreichen Ständen der Pflegedienstleister und Vereine. Besondere Resonanz fand der Alterssimulationsanzug, in welchem das Alter(n) selbst erlebt werden konnte.

Am Nachmittag nahmen die Gäste an einer Führung durch die neu eröffnete Geriatriestation des HELIOS Klinikums Pirna teil. Die Klinik für Geriatrie und Frührehabilitation ist eine komplett umgebaute und auf die Bedürfnisse älterer Patienten ausgerichtete Station mit 34 Betten sowie einem Therapiebereich. Der Fokus liegt dabei auf Patienten mit Demenz.

Der Aktions- und Informationstag soll Mut machen für weitere Aktivitäten und Netzwerkarbeit in den Regionen und für eine gemeinsam gestaltete Sorgestruktur vor Ort, damit die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Der Kreistag beschloss 2010 den Altenhilfeplan des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. 

Die Städte und Gemeinden werden sich auf einen weiter anwachsenden Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung einstellen müssen. Die steigende Lebenserwartung hat bereits heute dazu geführt, dass die Lebenszeit der Menschen nach Abschluss des Berufslebens erheblich länger geworden ist.

In den nächsten Jahrzehnten werden die zahlenmäßig besonders starken Jahrgänge der in den 50er bis 70er-Jahren Geborenen in das höhere Lebensalter eintreten. Dieser altersstrukturelle Wandel in der Bevölkerung wird auch die Lebensverhältnisse in den Kommunen vielfältig beeinflussen. Er wird viele Seiten des täglichen Lebens verändern und führt zu neuen Anforderungen an die soziale Infrastruktur.

Gerade im höheren Lebensalter werden die Kommunen mehr und mehr zum Lebensmittelpunkt der Menschen. Ihnen kommt als den zentralen Orten der Daseinsvorsorge eine wachsende Verantwortung für die Gestaltung der sozialen Infrastruktur der älter werdenden Gesellschaft zu. 

Die Städte und Gemeinden müssen sich auf diese umfassenden Veränderungen vorbereiten und zukunftsfähig gemacht werden. Nur in gemeinsamer Verantwortung von Einwohnern, politischen Gremien und Verwaltung kann dieser Prozess gestaltet werden.

Die Vielfalt der bestehenden Angebote der Altenhilfe im Landkreis wird im Altenhilfeplan dargestellt. Er ist die kontinuierliche Weiterführung der Altenhilfeplanung der beiden ehemaligen Landkreise Sächsische Schweiz und Weißeritzkreis. Gleichzeitig soll der Altenhilfeplan Anregungen für die zukünftige Gestaltung der sozialen Infrastruktur in den Städten und Gemeinden geben.

Stabsstelle Seniorenpolitik und Landesseniorenbeauftragte

Diese Stabsstelle gehört zum Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Bisher gibt es in Deutschland nur zwei Landesseniorenbeauftragte – in Brandenburg und in Sachsen. Im Juli 2020 wurde Frau Christiane Schifferdecker zur Landesseniorenbeauftragten bestellt.

Zu ihren Aufgaben gehören beispielsweise:

  • Wahrnehmung der Interessen von Senioren auf Landes- und Bundesebene
  • Information der Öffentlichkeit über seniorenrelevante Fragen und Angelegenheiten
  • Förderung der Zusammenarbeit der für die Belange von Senioren zuständigen Gremien und Institutionen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene
  • Prüfung der Auswirkungen von Regelungen auf die Lebenssituation von Senioren
  • Anregungen zur Stärkung eines selbstbestimmten Lebens bis ins hohe Alter durch neue Ansätze (z.B. generationenübergreifendes Wohnen, Senioren-WGs).

Kontaktdaten:

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Abteilung 4 | Stabsstelle Seniorenpolitik

Albertstraße 10, 01097 Dresden

seniorenpolitik@sms.sachsen.de

Frau Christiane Schifferdecker

Landesseniorenbeauftragte

Christiane.Schifferdecker@sms.sachsen.de

 

Frau Nicole Jung

Sachbearbeiterin

Nicole.Jung@sms.sachsen.de

 

Landesseniorenvertretung für Sachsen e.V. (LSVfS)

Die Landesseniorenvertretung für Sachsen e.V. ist der Zusammenschluss der kommunalen Seniorenvertretungen, Beiräte und der Seniorenbeauftragten auf Landesebene. Als Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesseniorenvertretungen vertritt sie auch die Interessen der sächsischen Senioren auf Bundesebene. 

Die kommunalen Seniorenvertretungen zu informieren und in ihrer Arbeit vor Ort zu unterstützen, zu begleiten und damit die politische und gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen zu sichern, ist die Aufgabe des LSVfS.

Den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge vertritt Herr Peter Müller und Frau Heidrun Weigel vertritt die Stadt Freital (Seniorenbeauftragte).

Weitere Informationen und Veranstaltungen/Fachtagungen der LSVfS: https://www.lsvfsachsen.de/

Kontaktdaten:

Landesseniorenvertretung für Sachsen e.V.

Könneritzstraße 7, 01067 Dresden

Tel. 0351 89668438

E-Mail: geschaeftsstelle@lsvfsachsen.de

 

Gremien auf Bundesebene

Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesseniorenvertretungen (BAG LSV e.V.)

http://www.bag-lsv.de/haupt.php

Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)

https://www.bagso.de/

 

Kommunale Seniorenvertretungen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

  • Senioren- und Behindertenbeirat

Der ehrenamtlich tätige Senioren- und Behindertenbeirat hat eine beratende Funktion und unterstützt den Kreistag und die Landkreisverwaltung bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Der Beiratsmitglieder werden vom Kreistag für die Dauer einer Wahlperiode des Kreistages gewählt.

Dem Gremium gehören bis zu 16 Mitglieder an und setzt sich derzeit aus 7 Mitgliedern des Kreistages (ein Vertreter je Fraktion) und 9 sachkundigen Einwohnern des Landkreises zusammen.

Der Senioren- und Behindertenbeirat vertritt die Interessen der Senioren und der Menschen mit Behinderung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. In einer Geschäftsordnung sind u.a. folgende Aufgaben beschrieben:

  • Wahrnehmung, Förderung und Koordination der Belange von Senioren und Menschen mit Behinderung
  • Förderung der Zusammenarbeit mit Behörden und Verbänden
  • Anregungen und Empfehlungen in Angelegenheiten dieser Zielgruppen
  • Mitwirkung bei der Erarbeitung/Fortschreibung der Altenhilfeplanung und des Kommunalen Aktionsplanes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
  • Einflussnahme auf Planungen im Verkehrsbereich, insbesondere des öffentlichen Personennahverkehrs
  • Hinweise zur Planung und Errichtung von Behinderten- und Senioreneinrichtungen und ambulanten Diensten im Landkreis.

Auszug Geschäftsordnung § 4 – Rechte und Pflichten

„Der Senioren- und Behindertenbeirat ist zu allen, die Seniorinnen und Senioren sowie die Menschen mit Behinderung betreffenden, Beratungsgegenständen der politischen Gremien und Planungen der Verwaltung des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu hören und einzubeziehen“

 

  • Seniorenvertretung der Stadt Pirna

Die Seniorenvertretung Pirna ist aktiver Partner der Stadtverwaltung und arbeitet auf der Grundlage des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes der Stadt Pirna: https://www.pirna.de/leben-in-pirna/miteinander/senioren-in-pirna/.

Die Seniorenvertretung nimmt u.a. folgende Aufgaben wahr:

  • Anlaufstelle für Informationen und Unterstützung von und bei Anliegen älterer Menschen
  • Erörterung von Themen in monatlichen Beratungen, wie z.B. Wohnen, Sicherheit und soziale Versorgung
  • Weiterleitung von seniorenrelevanten Problemen an die Stadtverwaltung/den Stadtrat
  • Wahrnehmung der Interessen Pirnaer Senioren auf Landesebene (Landesseniorenvertretung)

https://www.pirna.de/fileadmin/user_upload/2_Leben_in_Pirna/2.5_Miteinander/2.5.3_Senioren/senioren-vertretung-alter-gemeinschaft-engagement-stadt-pirna-flyer.pdf

Kontaktdaten:

Frau Christa Anger (Vorsitzende)

senvpirna25@kabelmail.de

Telefon: 03501 7792503

 

  • Seniorenbeauftragte der Stadt Freital

Im Dezember 2017 wurde vom Stadtrat eine ehrenamtlich tätige Seniorenbeauftragte bestimmt, die sich für die Belange und ein stärkeres Teilhaben älterer Menschen in Freital einsetzt.

Die Seniorenbeauftragte ist direkte Ansprechpartnerin für Senioren und Bindeglied zur Stadtverwaltung. Sie nimmt an den Sitzungen des Stadtrates und seinen Ausschüssen mit beratender Stimme teil.

Weiterhin gehört zu ihrer Tätigkeit u.a. auch die Mitwirkung bei der Koordinierung von Angeboten für Freitaler Senioren und bei der Erstellung von Publikationen.

https://www.freital.de/Unsere-Stadt/Soziales-Gesundheit/Seniorinnen-Senioren/Seniorenbeauftragte

Kontaktdaten:

Frau Heidrun Weigel

seniorenbeauftragte@freital.de

Telefon: 0351 6476348

Sprechzeiten: jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von jeweils 09.00-12.00 Uhr

Am Bahnhof 8, Bürgerbüro der Stadt Freital

Seniorenratgeber für den Landkreis erschienen - Neuauflage 2021

Im März 2021 veröffentlicht das Landratsamt eine aktualisierte Folgeauflage des Ratgebers für Senioren, welcher sich wieder umfassend mit Fragen rund um das Alter(n) beschäftigt. Der Seniorenratgeber entstand in enger Zusammenarbeit mit der mediaprint infoverlag gmbh (www.total-lokal.de). Die gedruckte Broschüre ist kostenfrei über die Städte und Gemeinden des Landkreises sowie über die Bürgerbüros des Landratsamtes erhältlich.

Der Seniorenratgeber hilft, sich einen detaillierten Überblick über die zahlreichen Angebote und Strukturen in unserem Landkreis zu verschaffen und gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Vereine, Verbände und andere Leistungsträger stellen ihr umfangreiches Netz an Beratungs- und Dienstleistungen für die Generation 60+ im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge vor.

Ebenfalls enthalten ist eine Checkliste zum Wohnen mit Betreuungsangeboten für ältere Menschen.
Titelbild des Seniorenratgebers 2021

Im Jahr 2017 wurde der erste Seniorenratgeber für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge herausgegeben. Das große Interesse an diesem Ratgeber hat dazu geführt, sich in einer ergänzenden Broschüre dem noch relativ unbekannten Thema der Wohnraumanpassung zu widmen.

Orientierungshilfe in Fragen zur Wohnraumanpassung

Mit der Broschüre „Ein Leben lang zu Hause wohnen“ ist eine Publikation entstanden, die als Orientierungshilfe in vielen Fragen rund um das Thema Wohnraumanpassung dient.

Die ungehinderte Erreichbarkeit der Räume als auch die uneingeschränkte Nutzbarkeit der Alltagsgegenstände dient in erster Linie der eigenständigen Lebensführung sowie der Verbesserung der Wohnungs- und Lebensqualität. Ob nun hierfür Umbaumaßnahmen in den eigenen vier Wänden geplant werden oder nach einer geeigneten Wohnung gesucht wird – die Broschüre bietet wichtige Anhaltspunkte zur Beschaffenheit und zu den Voraussetzungen eines barrierefreien Lebensraums.

Daneben erhält der Leser nützliche Tipps, wie der Alltag mit praktischen und technischen Hilfsmitteln erleichtert werden kann. Mit weiteren Informationen über die Finanzierungs- und Beratungsmöglichkeiten bildet die Broschüre ein gelungenes Nachschlagewerk für die ganze Familie.

Verfügbar in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie den Bürgerbüros des Landkreises

Die neue Publikation wurde von der mediaprint info-verlag gmbh in enger Zusammenarbeit mit dem Landratsamt erstellt und steht in einer Auflage von 7.500 Exemplaren ab sofort in den Städten und Gemeinden sowie den Bürgerbüros des Landkreises für alle Interessenten zur Verfügung.

Weiterhin finden Sie auch diese Broschüre und den Seniorenratgeber unter www.total-lokal.de/publikationen/massnahmen-zur-wohnraumanpassung-im-landkreis-saechsische-schweiz-osterzgebirge-auflage-1-.html

Eine Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen - kurz „KISS - ist eine Anlaufstelle für Menschen, die sich in der Selbsthilfe organisieren bzw. engagieren möchten. Als professionelle Einrichtung zur Unterstützung von Selbsthilfegruppen fungiert sie als Ansprechpartner für Betroffene und Angehörige und arbeitet mit Reha-Kliniken, Ärzten und Therapeuten zusammen.

In der Selbsthilfe engagieren sich meist Ehrenamtliche, die von einer gesundheitlichen oder sozialen Beeinträchtigung betroffen sind. Die Selbsthilfegruppen sind freiwillige Zusammenschlüsse von Menschen, deren Anliegen es ist, gemeinsam Krankheiten oder schwierige Lebenslagen zu bewältigen. Der Kontakt zu Menschen, die die gleichen Erfahrungen gemacht haben, kann dabei helfen, das Selbstwertgefühl zu stärken und Lösungswege zu finden. Um in der Selbsthilfe aktiv zu werden, macht das Alter keinen Unterschied: egal ob Jugendgruppe, Berufstätige oder Senioren. In Selbsthilfegruppen können auch pflegende Angehörige Entlastung finden. Die Treffen finden meist an neutralen Orten statt. Der vertrauliche Austausch steht an erster Stelle. Die Gruppen bestimmen, wie oft, wo und wann die Treffen stattfinden.

Die KISS des Landkreises Sächsische Schweiz Osterzgebirge besteht seit 2010 als Fachstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen in Trägerschaft der Bürgerhilfe Sachsen e. V. Sie ist in Pirna Copitz im Haus des FAMIL e. V. auf der Schillerstraße 35 zu finden.

Derzeit sind 76 Selbsthilfegruppen in unserem Landkreis registriert. Die Themen reichen von Diabetes, Multiple Sklerose, Sucht, Depression, Trauerbewältigung bis hin zu Demenz und Schlaganfall. Aktuell sind drei Selbsthilfegruppen im Aufbau: Parkinsonerkrankte und deren Angehörige, Angehörige psychisch kranker Menschen, Trans-Kinder/Jugendliche und Angehörige.   

Die KISS unterstützt bei der Suche nach einer Selbsthilfegruppe, gibt Anleitung bei der Gründung einer Gruppe, stellt oder vermittelt Räumlichkeiten und hilft bei der Öffentlichkeitsarbeit, um z. B. Mitbetroffene zu finden. Sie bietet Beratung bei der Antragstellung und über Fördermöglichkeiten an und arbeitet zudem mit den fachrelevanten Bereichen des Landratsamtes, wie z. B. dem Gesundheitsamt und der Pflege(netz)koordinatorin, zusammen. Ihre Angebote richten sich an alle Menschen und sind kostenlos.

Kontakt:
Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen „KISS“
Jana Nöckel
Schillerstraße 35, 01796 Pirna
Telefon: 03501-582713
E-Mail: kiss-pirna@buergerhilfe-sachsen.de

Senioren und Pflege

Unter Leitung des Landratsamtes ist im Landkreis eine Arbeitsgruppe Inklusion tätig, die sich mit verschiedenen Handlungsfeldern der Arbeit für und mit Menschen mit Beeinträchtigungen befasst, so auch mit dem Themenkomplex Senioren/Gesundheit/Pflege/Wohnen. Gemeinsam mit der Pflege(netz)koordinatorin des Landkreises möchten die Mitstreiter aus dieser AG regelmäßig über Unterstützungsmöglichkeiten für Senioren, Pflegebedürftige und deren Angehörige informieren, von Pflegeberatung über Selbsthilfegruppen und Nachbarschaftshilfe bis hin zu Hospizdiensten.

Zunächst wird das Thema Pflegeberatung vorgestellt.

Alle Pflegeversicherten haben einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegeberatung durch die entsprechende Pflegekasse. Das gilt auch für Versicherte, die erst kürzlich einen Antrag auf Leistungen gestellt haben bzw. bei denen ein erkennbarer Hilfe- und Beratungsbedarf besteht. Selbst pflegende Angehörige haben einen Anspruch auf diese Beratungsleistung, wenn der Pflegebedürftige zustimmt. Wird ein Antrag gestellt, ist die Pflegekasse verpflichtet, dem Antragsteller innerhalb von zwei Wochen eine Beratung anzubieten. Auskunft und Beratung kann persönlich vor Ort, telefonisch oder auch per E-Mail erfolgen.

Da es viele unterschiedliche Leistungsarten gibt und nicht immer sofort eindeutig ist, welche Leistung in Frage kommt, beraten die Pflegeberater der Pflegekasse ganz individuell, je nach Hilfebedarf. So wird erläutert, wem in welcher Höhe Leistungen für Pflege zustehen und wer in Ihrer Umgebung Pflegedienstleistungen anbietet. Des Weiteren gibt es Informationen dazu, wer Leistungen zur Unterstützung bzw. zur Entlastung im Alltag anbietet oder auch welche altersgerechten Umbauten in der Wohnung möglich sind. Falls erforderlich sowie auf Wunsch erstellen die Pflegeberater auch einen auf die jeweilige persönliche Situation zugeschnittenen Versorgungsplan mit den erforderlichen Hilfen.

Die Inanspruchnahme der Pflegeberatung ist freiwillig und kostenfrei und kann bei Bedarf auch zu Hause erfolgen. Bei der (Pflege)Kasse kann der richtige Ansprechpartner erfragt werden.

Die kostenlosen Servicehotlines:

AOK PLUS 0800 1059000
DAK-Gesundheit 040 325325555
KKH (Kaufmännische Krankenkasse) 0800 5548640554
hkk (Handelskrankenkasse) 0800 2555444
TK (Techniker Krankenkasse) 0800 2858585
BARMER 0800 3331010
(HEK) Hanseatische Krankenkasse   0800 0213213
IKK Classic 0800 4551111
Knappschaft  08000 200501
COMPASS private Pflegeberatung 0800 1018800
LKK (Landwirtschaftliche Krankenkasse)             0561 78515831

                        

Was für junge Menschen selbstverständlich ist, kann im Alter aufgrund von Beeinträchtigungen zu einer Herausforderung werden: ein Arztbesuch, den Einkauf tätigen, den Haushalt erledigen, eine Veranstaltung besuchen oder in einem Buch lesen.

Die beiden Projekte Nachbarschaftshilfe und Alltagsbegleitung bieten Unterstützung und Hilfe im häuslichen Umfeld an.

Alltagsbegleiter stehen betagten Menschen zur Seite, die einen eigenen Haushalt führen und nicht pflegebedürftig sind. Es geht dabei um gemeinsame Tätigkeiten, die geistig fit und körperlich aktiv halten und Unterstützung bieten, um aktiver am Leben teilnehmen zu können (z. B. Kochen, Spazierengehen, Besuch von Veranstaltungen). Alltagsbegleiter und Senioren finden sich über Projektträger. Das können gemeinnützige Vereine oder Kommunen sein, welche die Alltagsbegleiter vermitteln.

Nachbarschaftshelfer unterstützen Pflegebedürftige, um den Verbleib in der Häuslichkeit zu verlängern und Angehörige zu entlasten. Sie helfen den Tagesablauf zu strukturieren, bei hauswirtschaftlichen Dingen oder bei der Aktivierung vorhandener Kompetenzen.

Um als Nachbarschaftshelfer anerkannt zu werden, muss ein kleiner Grundkurs absolviert und mindestens aller drei Jahre wiederholt werden.

Wer Senioren in seiner Nachbarschaft bzw. in der näheren Umgebung unterstützen möchte oder wer als Projektträger Interesse als Vermittlungsstelle vor Ort hat, kann sich gern an die Pflegekoordinatorin des Landkreises Katrin Roßberg wenden.

Ausführliche Informationen erhält man auch über die Koordinierungsstelle für Alltagsbegleitung und Nachbarschaftshilfe in Chemnitz unter: www.alltagsbegleitung-sachsen.de

Pflege(netz)koordinatorin

Dresdner Straße 107, 01705 Freital

01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

Telefon
Fax
03501 5158-2246
E-Mail