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Kinderschutz

Meldung von Kindeswohlgefährdung

Sie haben Hinweise auf eine Vernachlässigung, seelische, körperliche oder sexuelle Gewalt oder Verwahrlosung, Gewalt zwischen den Eltern, Vernachlässigung der Aufsichtspflicht oder nehmen etwas Beunruhigendes wahr und wissen nicht, wie Sie dem Kind helfen können?

Dann rufen Sie in Ihrem nächstgelegenen Kinderschutzstandort an oder schreiben Sie eine E-Mail. In akuten lebensbedrohlichen Situationen benachrichtigen Sie die Polizei. Nutzen Sie den Notruf 110.

Auch Kinder und Jugendliche können sich selbst melden, wenn sie beschimpft oder geschlagen werden, sexuelle Gewalt erleben, sich bedroht oder hilflos fühlen, Gewalt zwischen den Eltern erleben, sich um Geschwister oder Eltern Sorgen machen, es zu Hause nicht mehr aushalten oder von zu Hause weggelaufen sind.

Landratsamt in Pirna

Landratsamt in Dippoldiswalde

Landratsamt in Freital

 

Formular: Meldung einer Kindeswohlgefährdung

Hilfe für Eltern - Beratungs- und Hilfsangebote

Scheuen Sie sich auch als Eltern nicht, auf Ihre schwierige Situation aufmerksam zu machen, nehmen Sie Beratung in Anspruch. Alle Beratungs- und Hilfsangebote für Eltern finden Sie in der Elternbroschüre des Landkreises.

Kontakte und Materialien für Fachkräfte* zum Thema Kinderschutz

* z. B. Pädagogen in Einrichtungen, Sozialarbeiter, Ärzte, Lehrer, Erzieher, Hebammen, Psychologen, Pflegeltern, Therapeuten

 

Sind Ihre Möglichkeiten und Ressourcen der Unterstützung der Sorgeberechtigten, z. B. als Lehrer oder Erzieher, erschöpft, motivieren Sie die Eltern zur Annahme von Hilfen beim Jugendamt.  

Ansprechpartner für die Vermittlung zu Hilfsangeboten des Allgemeinen Sozialen Dienstes finden Sie hier (Team 1 - Team 4). Nutzen Sie auch die Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft.

Möchten Sie das Jugendamt über eine Kindeswohlgefährdung informieren, verwenden Sie bitte den Meldebogen und fügen diesem Ihre Beobachtungsdokumentation bei. Ihre Meldung senden Sie bitte postalisch oder per Mail an das regional zuständige Jugendamt oder kontaktieren in Notsituationen telefonisch den Bereitschaftsdienst des Allgemeinen Sozialen Dienst unter den oben genannten Kontaktdaten.

Formular: Meldung einer Kindeswohlgefährdung

Ansprechpartner im Referat Allgemeiner Sozialer Dienst im Landratsamt Pirna (Team 1)

Für die Gebiete: Pirna, Bad Gottleuba-Berggießhübel, Rosenthal- Bielatal, Reinhardsdorf-Schöna, Gohrisch, Königstein, Rathen, Struppen, Bahretal, Liebstadt, Dohma, Rathmannsdorf, Bad Schandau

Besucheradresse: Schlosshof 2/4, 01796 Pirna
Telefon: 03501 515-2158  
Fax: 03501 515-8-2158
E-Mail: asd.pir@landratsamt-pirna.de

Ansprechpartner im Referat Allgemeiner Sozialer Dienst im Landratsamt Pirna (Team 2)

Für die Gebiete: Heidenau, Stolpen, Dürrröhrsdorf-Dittersbach, Hohnstein, Lohmen, Stadt Wehlen, Neustadt, Sebnitz, Kirnitzschtal, Dohna, Müglitztal

Besucheradresse: Schlosshof 2/4, 01796 Pirna
Telefon: 03501 515-2089  
Fax: 03501 515-8-2089
E-Mail: asd.pir@landratsamt-pirna.de

Ansprechpartner im Referat Allgemeiner Sozialer Dienst im Landratsamt Dippoldiswalde (Team 3)

Für die Gebiete: Dorfhain, Bannewitz, Kreischa, Rabenau, Dippoldiswalde, Klingenberg, Hartmannsdorf-Reichenau, Hermsdorf, Altenberg, Glashütte, Schmiedeberg

Besucheradresse: Weißeritzstr. 7, Dippoldiswalde
Telefon: 03501 515-2067    
Fax: 03501 515-8-2067
E-Mail: asd.dw@landratsamt-pirna.de

Ansprechpartner im Referat Allgemeiner Sozialer Dienst im Landratsamt Freital (Team 4)

Für die Gebiete: Zauckerode, Somsdorf, Hainsberg, Deuben, Niederhäslich, Potschappel, Saalhausen, Döhlen, Schweinsdorf, Kleinnaundorf, Pesterwitz, Wurgwitz, Weißig, Birkigt, Burgk, Wilsdruff, Tharandt

Besucheradresse: Hüttenstr. 14, Freital 
Telefon: 03501 515-2087    
Fax: 03501 515-8-2087
E-Mail: asd.ftl@landratsamt-pirna.de 

Extern tätige insoweit erfahrene Fachkräfte (ieFK)

Träger und Anschrift

Kontakt

Einsatzgebiet

Frau Dawid-Hofbauer
AWO Kinder- und Jugendhilfe gGmbH
Maxim-Gorki-Straße 15, 01796 Pirna
03501/ 52 81 57
Pirna
Frau Pfemfert
DRK - KV Pirna
Erziehungs- und Familienberatungsstelle
Lange Straße 38a, 01796 Pirna
03501/ 571 27 19
Pirna
Frau Richter
Diakonie Pirna
Erziehungs- und Familienberatungsstelle
Rosa-Luxemburg-Straße 29
01796 Pirna
03501/ 47 00 30
Pirna
Frau Peters
ASG Sachsen mbH
Niederlassung Pirna
Schlosspark 30, 01796 Pirna
03501/ 46 65 19
Pirna
Frau Hartmann
ASG Sachsen mbH
Niederlassung Pirna
Schlosspark 30, 01796 Pirna
03501/ 5 82 64 66
Pirna
Herr Große
DRK- KV Sebnitz e.V.
Mehrgenerationenhaus
Schandauer Str. 10, 01855 Sebnitz
035971/ 806329 
Sebnitz, Neustadt
Herr Beier
ASB OV Neustadt in Sachsen e. V.
Kita "Kleiner Bahnhof"
Max-Jacob-Straße 8
01848 Hohnstein
035971/ 81452

 

Sebnitz, Neustadt, Hohnstein, Stolpen, Dürrröhrsdorf-Dittersbach, Wehlen
Frau Wagner
Bürgerhilfe Sachsen e.V.
Bahnhofstrasse 66, 01259 Dresden
0174/ 9 49 74 57
0351/ 25 38 87 510
Dippoldiswalde, Freital
Frau Gardke
AWO Weißeritzkreis e.V.
Dresdner Straße 162, 01705 Freital
0351/ 65 26 04 33
Freital
Frau Clemens
DRK
Kinderheim Dorfhain
Bergstraße 7, 01738 Dorfhain
035055/ 6 18 32
0173/ 5 76 18 20
Freital
Frau Rosinski
Diakonie Dippoldiswalde e. V.
Familienberatung
Paul-Büttner-Straße 2
01705 Freital
0351/ 646 32 89
Freital, Dippoldiswalde
Frau Baronick
AWO Weißeritzkreis e.V.
Niedertorstraße 5, 01744 Dippoldiswalde
0351/ 649 35 28 (Di u. Mi)
03504/ 615 515 
Freital, Dippoldiswalde
Frau Stanja
Deut. Kinderschutzbund KV Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V.
Weißeritzstraße 30, 01744 Dippoldiswalde
03504/ 60 09 60
Dippoldiswalde
Herr Maes
Diakonie Dippoldiswalde
Kinder- und Jugendwohngemeinschaft
Johann-Heinrich-Pestalozzi
Winckelmannstraße 1
01728 Bannewitz
035052/ 206 86
0172/ 970 83 42
Dippoldiswalde, Freital, Pirna

 

 

 

Weitere Informationen

Schulungsanfragen zum Kinderschutz für Fachkräfte, z. B. Pädagogen, Ärzte

Schulungsanfragen zum Kinderschutz richten Sie an:

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Tel.: 03501 515-2161 Mobil: 0160 8419 898
E-Mail: kerstin.fritsch@landratsamt-pirna.de  

oder

Deutscher Kinderschutzbund
KV Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V.
Tel.: 03504 600 960
E-Mail: josefine.schuhmacher@kinderschutzbund-soe.de

Formen der Kindeswohlgefährdung, Risiko- und Schutzfaktoren

 

Formen der Kindeswohlgefährdung:

 

1.) Kindesmisshandlung (Handlungen)

  • Körperliche / physische Misshandlung - Gezielte Gewalt gegen ein Kind
  • Psychische / emotionale / seelische Misshandlung - Terrorisieren, Isoöieren, Ausnutzen, Verweigern

2.) Sexuelle Gewalt

3.) Vernachlässigung (Unterlassung)

  • Unterlassene Fürsorge - Vernachlässigung von Hygiene, Ernährung, Obdach, Kleidung, Medizinischer Versorgung
  • Unterlassene Beaufsichtigung - Aussetzen einer gewalttätigen / gefahrvollen Umgebung

 

Risikofaktoren einer Kindeswohlgefährdung

  • Finanzielle oder materielle Krisen
  • Beengte Wohnverhältnisse, Wohnungskündigung
  • Traumatisierende Lebensereignisse
  • Alter des Kindes, des Jugendlichen, der Eltern
  • Akute psychische oder somatische Erkrankungen
  • Alkohol- oder Substanzmittelmissbrauch
  • Niedriger Bildungsstand
  • Eingeschränkte Erziehungskompetenz
  • Fehlende soziale oder familiäre Unterstützungssysteme
  • Wechselnde Partnerbeziehungen
  • Lang anhaltende Spannungen und Konflikte zwischen den Eltern, Trennung/Scheidung 

 
Die genannten Faktoren können das Risiko dafür erhöhen, dass Kinder in ihrem Wohl gefährdet werden. Einzelne Risikofaktoren treten im Leben von Kindern jedoch immer wieder auf und können durch die u. g. Schutzfaktoren „aufgefangen“ werden bzw. temporär während familiärer Krisen auftreten. Das Auftreten eines oder mehrerer Faktoren aus dieser Liste heißt noch nicht, dass ein Kind von Gewalt betroffen ist. Auch hier muss wieder die Gesamtsituation betrachtet und über einen längeren Zeitraum bewertet werden.
 
Schutzfaktoren

  • Dauerhafte gute Beziehung zu mindestens einer primären Bezugsperson / sicheres Bindungsverhalten
  • Großfamilie – kompensatorische Elternbeziehungen
  • Entlastung der Mutter (vor allem wenn alleinerziehend)
  • Selbstwertgefühl, d. h. die innere Einstellung: „Ich kann etwas bewirken.“
  • Soziale Förderung (Jugendgruppen, Schule, Verein, Kirche, …)
  • Geringe Gesamtbelastung der Familie … u. a.

Informationen und rechtliche Grundlagen zum Kinderschutz für Ärzte und medizinische Fachkräfte

Hans & Gretel ist eine für Ärzte entwickelte App zur Prävention, Diagnose und Dokumentation von Häuslicher Gewalt und Gewalt in der Familie. Über die App auf Ihrem Smartphone erhalten Sie eine geführte Tour bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung. Die Autorisierung erfolgt über Ihren Fortbildungscode der Sächsischen Landesärztekammer. Die Web-App ist auch auf dem PC verfügbar, es stehen hilfreiche Dokumente zum Download zur Verfügung.

 

Die kosterfreie Medizinische Kinderschutzhotline (0800-19 210 00) richtet sich an medizinisches Fachpersonal, also Ärztinnen und Ärzte (in Kliniken oder in Niederlassung), Zahnärztinnen und Zahnärzte, niedergelassene (Kinder- und Jugendlichen-) Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege, sowie der Rettungsdienste. Die Hotline bietet bei Verdacht auf Misshandlung, Vernachlässigung oder sexuellem Missbrauch eine direkt verfügbare, kompetente, praxisnahe und kollegiale Beratung und Fallbesprechung per Telefon.

 

Rechtliche Grundlagen für Ärzte und medizinische Fachkräfte zur Möglichkeit der Meldung des Verdachts auf Kindeswohlgefährdung

Es gibt in Deutschland keine Meldepflicht bei Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung, jedoch sind im Straf- und auch Standesrecht (Berufsordnung) explizit rechtliche Regelungen für eine sanktionsfreie Verdachtsmeldung enthalten. Durch Beschluss des Deutschen Bundestages trat am 01.Januar 2012 das Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) in Kraft, das Sie als Berufsgeheimnisträger gegenüber dem Jugendamt von der Schweigepflicht bei Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung entbindet.

Das Gesetz sieht ein abgestuftes Vorgehen bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vor.

  1. Gespräch mit dem betroffenen Kind/Jugendlichen und den Personensorgeberechtigten
  2. Hinwirken auf die Inanspruchnahme von Hilfen bei den Sorgeberechtigten, ggf. Hinzuziehung einer insoweit erfahrenen Fachkraft
  3. Meldung an das Jugendamt, wenn Gefahr nicht abgewendet werden kann

Informationen und rechtliche Grundlagen zum Kinderschutz für Lehrerinnen und Lehrer

Gesetzliche Grundlage § 50a Abs. 1 Sächsisches Schulgesetz (SächsSchulG)

"Werden Lehrern an Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder eines Jugendlichen bekannt, soll die Schule die erforderlichen Maßnahmen nach dem Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2975), in der jeweils geltenden Fassung, einleiten."

Das Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) sieht ein abgestuftes Vorgehen bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vor.

  1. Situation mit dem betroffenen Kind/Jugendlichen und den Personensorgeberechtigten erörtern
  2. bei den Sorgeberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken, ggf. eine insoweit erfahrene Fachkraft hinzuziehen
  3. Meldung an das Jugendamt, wenn Gefahr nicht abgewendet werden kann

 

Schulischer Kinderschutzauftrag

Es ist Auftrag der Schule, Kindern und Jugendlichen ein sicheres und geborgenes Lernumfeld zu bieten. Das setzt voraus, dass die Schule die realen Möglichkeiten von Gefährdungen kennt, sich Machtmissbrauch, Übergriffen und Gewalt stellt und ihnen aktiv entgegenwirkt.

Schutzkonzepte schaffen Klarheit im Handeln bei Verdacht und Feststellung von Gewalt.

Arbeitshilfe:

www.der-paritaetische.de/publikation/kinder-und-jugendschutz-in-einrichtungen-gefaehrdung-des-kindeswohls-innerhalb-von-institutionen/

 

Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ - Erarbeitung von Schutzkonzepten

www.schule-gegen-sexuelle-gewalt.de/home/

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