Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten

Ansiedlungen, Gründungen und Betriebserweiterungen werden durch zahlreiche Förderprogramme unterstützt. So stehen z. B. die GRW-Förderung der Sächsischen Aufbaubank für vornehmlich produzierende Unternehmen zur Verfügung. Daneben gibt es für den Mittelstand noch weitere Förderprogramme, so u. a. zur Unterstützung von Wissens- und Technologietransfer, bei der Erschließung neuer Märkte oder bei Vorhaben zur Optimierung von Prozessen.

Zuschüsse

Zuschüsse sind finanzielle Unterstützungsleistungen, für die keine Zinsen fällig werden und die bei Einhaltung der Förderbedingungen nicht an den Programmträger zurückgezahlt werden müssen. Zuschüsse werden sowohl für Investitionen als auch für Kosten gewährt.

Wer wird gefördert

Das Förderprogramm „Weiterbildungsscheck – betrieblich“ richtet sich an sächsische Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern. Mit der Förderung können sowohl Unternehmer bzw. Selbstständige als auch Beschäftigte, Auszubildende, dual Studierende, Werkstudenten und Praktikanten, Mitarbeiter in Elternzeit und sogar Arbeitslose mit einer Einstellungszusage an Maßnahmen der betrieblichen Weiterbildung teilhaben.

 

Was wird gefördert

Gefördert werden Vorhaben der betrieblichen Weiterbildung, insbesondere mit folgenden Zielstellungen:

  • Qualifizierung im Zusammenhang mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze und der Erschließung neuer Märkte,
  • Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit sowie Höherqualifizierung von Arbeitskräften,
  • Anpassung der Arbeitgeber an neue Herausforderungen z. B. hinsichtlich von Aufgaben des Unternehmensmanagements, der Fachkräftesicherung oder der Implementierung neuer Technologien,
  • Vorbereitung von Unternehmensnachfolgen,
  • vertiefende bzw. ergänzende Bildungsangebote für Auszubildende in der betrieblichen Berufsausbildung,
  • Qualifizierungen zur Verbesserung des Umwelt- und Ressourcenschutzes im Arbeitsprozess.
Das neue Investitionszuschussprogramm "Digital jetzt - Investitionsförderung für KMU" unterstützt KMU und Handwerksbetriebe mit 3 bis 499 Mitarbeitern in zwei Modulen:

Modul 1: Investitionen in digitale Technologien, insbesondere Hard- und Software

Modul 2: Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeiter zu Digitalthemen

Ziel des Programms ist es, die Digitalisierung der Geschäftsprozesse zu fördern, um den Unternehmen neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Darüber hinaus werden die Mitarbeitenden befähigt, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen, zu bewerten und die Digitale Transformation im Unternehmen voranzubringen.

 

Gegenstand der Förderung

Modul 1: Gefördert werden Investitionen in konkrete digitale Technologien und damit verbundene Prozesse und Implementierungen. Hierzu gehören insbesondere Investitionen in Hard- und Software, welche die interne und externe Vernetzung der Unternehmen fördern unter Beachtung verschiedener Aspekte wie beispielsweise datengetriebener Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz, Cloud-Anwendungen, Big-Data, Einsatz von Hardware (beispielsweise Sensorik, 3D-Druck) sowie IT-Sicherheit und Datenschutz.

Modul 2: Gefördert werden Investitionen in Qualifizierungsmaßnahmen für die Mitarbeiter des geförderten Unternehmens im Umgang mit digitalen Technologien. Hierzu gehören insbesondere Qualifizierungen oder Weiterbildungsmaßnahmen zur Digitalen Transformationen, zur Digitalen Strategie, in digitalen Technologien, in IT-Sicherheit und Datenschutz, zu Digitales und agiles Arbeiten oder in digitalen Basiskompetenzen.
 
 

Förderhöhe

Die Zuschüsse werden in Form einer Anteilsfinanzierung gewährt. Die maximalen Förderquoten sind nach Unternehmensgröße bis zum 30. Juni 2021 wie folgt:
  • Bis 50 Mitarbeiter: bis zu 50 Prozent
  • Bis 250 Mitarbeiter: bis zu 45 Prozent
  • Bis 499 Mitarbeiter: bis zu 40 Prozent

Ab dem 1. Juli 2021 sind die maximalen Förderquoten nach Unternehmensgröße wie folgt:

  • Bis 50 Mitarbeiter: bis zu 40 Prozent
  • Bis 250 Mitarbeiter: bis zu 35 Prozent
  • Bis 499 Mitarbeiter: bis zu 30 Prozent
Die Untergrenze für die beantragte Fördersumme beträgt 17.000 Euro im Modul 1 sowie bei kombinierter Inanspruchnahme der Module 1 und 2. Für das Modul 2 beträgt die Untergrenze 3.000 Euro. Die maximale Fördersumme für Einzelunternehmen beträgt 50.000 Euro, für Investitionen von Unternehmen in Wertschöpfungsketten und -netzwerken erhöht sich diese auf 100.000 Euro pro Antragsteller.

Mit der Abwicklung des Förderprogramms wurde der DLR Projektträger (DLR-PT) betraut.
Kontakt: digitaljetzt@dlr.de; Telefon: +49 228 3821 2390

Das Programm wird voraussichtlich im August 2020 starten.
 

Ansprechpartner

Steffen Waurick I Telefon: 0351 2802-129

 

Ute Zesewitz I Telefon: 0351 2802-147

Mit der Richtlinie Regionales Wachstum unterstützt die Sächsische Staatsregierung gezielt kleine Unternehmen in den Landkreisen des Freistaats Sachsen bei Investitionen.

Mit der Förderung sollen Investitionsanreize gegeben werden, um die Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern. Diese sollen dadurch in die Lage versetzt werden, z. B. neue Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, ihre Angebotsqualität zu verbessern, Prozesse zu optimieren oder auch ihren Umsatz auszuweiten. Gleichzeitig leistet das Förderprogramm einen Beitrag zur Digitalisierung, z. B. bei der Anschaffung moderner Maschinen und Anlagen.

 

Wer wird gefördert

Kleine Unternehmen

  • des produzierenden Gewerbes, des Handwerks, des Einzelhandels, der Beherbergung und Gastronomie, des Dienstleistungsbereiches,
  • der freien Berufe, insb. technische und naturwissenschaftliche Berufe, Informations- und Kommunikationsberufe, sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft,

mit überwiegend regionalem Absatz, soweit diese nicht unter die Förderausschlüsse für einzelne Branchen / Wirtschaftszweige fallen.

Vorhaben auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen, außerhalb der Städte Dresden, Leipzig und Chemnitz

 

Was wird gefördert

Folgende Investitionsvorhaben können im Rahmen des Programms gefördert werden:

  • Errichtung einer neuen Betriebsstätte
  • Ausbau der Kapazitäten einer bestehenden Betriebsstätte
  • Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte in neue zusätzliche Produkte
  • grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses einer bestehenden Betriebsstätte

 

Voraussetzungen

  • das Investitionsvorhaben dient der Steigerung der betrieblichen Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit (z. B. Angebotserweiterung, Umsatzausweitung, Prozessoptimierung, Verbesserung der Angebotsqualität)
  • das Investitionsvolumen beträgt mindestens 20.000,00 EUR
  • die Produkte und Leistungen des Antragstellers werden überwiegend innerhalb eines Radius von 50 Kilometern um die zu fördernde Betriebsstätte abgesetzt
  • der jahresdurchschnittliche Investitionsbetrag übersteigt die in den letzten drei Jahren durchschnittlich verdienten Abschreibungen - ohne Berücksichtigung von Sonderabschreibungen - um mindestens 50 Prozent oder der Investitionsbetrag beträgt mindestens 10 Prozent des jahresdurchschnittlichen Umsatzes der letzten drei Jahre (gilt nicht für die Errichtung einer neuen Betriebsstätte)
  • das Vorhaben soll grundsätzlich innerhalb von 24 Monaten durchgeführt werden
  • die zum Zeitpunkt der Antragstellung vorhandenen Dauerarbeitsplätze müssen für mindestens drei Jahre nach Beendigung des Vorhabens erhalten und besetzt bleiben
  • die geförderten Wirtschaftsgüter müssen für mindestens drei Jahre nach Abschluss des Vorhabens im Unternehmen verbleiben

 

Konditionen

Es wird ein anteiliger Zuschuss von bis zu 50 Prozent auf die zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt. Die Höhe Ihres individuellen Fördersatzes ist u. a. von der Lage der Betriebsstätte, dem beantragten Vorhaben und der Höhe anderer Subventionen abhängig.

Der maximale Investitionszuschuss beträgt 200.000,00 EUR.

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung eines Zuschusses besteht nicht.

 

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB).

Vor Beantragung der Förderung können Sie gern eine kostenfreie Beratung bei der SAB in Anspruch nehmen. Unsere Kundenberatung beantwortet nicht nur Detailfragen zum Programm, wir unterstützen Sie auch gern bei der Antragstellung.

 

Verfahrensablauf

Mit Medieninformation vom 30.06.2020 hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr darüber informiert, dass das Förderprogramm „Regionales Wachstum“ mit 30 Millionen EUR als Sonderprogramm erneut aufgelegt wird.

Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – arbeitet daran, die Antragstellung über das Förderportal einzurichten. Das Antragsverfahren wird vollständig im Förderportal elektronisch abgewickelt. Der Antragsvordruck 68452 aus dem Programmzyklus 2019 ist nicht mehr gültig. Momentan ist [noch] keine Antragstellung möglich.

 

Quelle: Sächsische Aufbaubank (SAB)

Die neue Richtlinie des Sächsisches Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft und der Tourismuswirtschaft im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW RIGA) ist am 27.09.2019 in Kraft getreten.

Mit der Förderung unterstützt die Sächsische Staatsregierung Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich Tourismus) sowie Investitionen gemeinnütziger außeruniversitärer wirtschaftsnaher Forschungseinrichtungen, die dauerhaft Arbeitsplätze bzw. Ausbildungsplätze im Freistaat Sachsen schaffen oder diese sichern. Mit der Förderung sollen Investitionsanreize gegeben werden, um die Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken.

Mit der neu gefassten Richtlinie wurden die Fördermöglichkeiten insbesondere folgendermaßen erweitert:

  • das Mindestinvestitionsvolumen wurde für Investitionsvorhaben in den sächsischen Landkreisen von 70.000 Euro auf 50.000 Euro herabgesetzt
  • bei Investitionen von Unternehmen der Tourismuswirtschaft ist der Nachweis der in der Förderrichtlinie genannten Klassifizierungen bzw. Zertifizierungen (z. B. DEHOGA, DTV, Bett+Bike) unabhängig von einer bestimmten Kategorie ausreichend*
  • Unternehmen der folgenden Bereiche/Dienstleistungsarten können ab sofort eine Förderung erhalten*:
    • Herstellung von primären Baumaterialien (u.a. Kalk, Gips, Zement, sonstige Baukeramik) und deren Erzeugnisse
    • Import/Exportgroßhandel
    • Großhandel, Online- und Versandhandel (mit Unternehmenshauptsitz im Freistaat Sachsen)
    • technische Unternehmensberatung
    • Leistungen, die der Sanierung und Instandhaltung dienen
    • mobile Dienstleistungen
    • logistische Dienstleistungen (ohne Nachweis der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung)
 
Die Voraussetzungen für die Förderung dieser Bereiche/Dienstleistungsarten finden Sie hier.
 
* Die Ausweitung der Förderung ist zunächst bis 31. Dezember 2021 befristet.

 

Wer wird gefördert

Antragsberechtigt für die Förderung sind

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Tourismusgewerbes mit überwiegend überregionalem Absatz, soweit diese nicht unter die Förderausschlüsse für einzelne Branchen / Wirtschaftszweige fallen und
  • gemeinnützige außeruniversitäre wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen

die im Freistaat Sachsen investieren.

 

Was wird gefördert

Förderfähig sind Investitionsvorhaben, die zur Schaffung zusätzlicher Dauerarbeitsplätze oder zur Sicherung vorhandener Dauerarbeitsplätze beitragen.

Investitionszuschüsse können gewährt werden für

  • materielle und immaterielle Güter des Anlagevermögens des Investitionsvorhabens
  • Lohnausgaben für die durch das Investitionsvorhaben direkt geschaffenen Arbeitsplätze.

Der Investor hat diesbezüglich ein Wahlrecht.

Folgende Investitionsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Tourismusgewerbes sind förderfähig:

  • die Errichtung einer neuen Betriebsstätte
  • der Ausbau der Kapazitäten einer bestehenden Betriebsstätte
  • die Diversifizierung der Produktion einer bestehenden Betriebsstätte in neue zusätzliche Produkte
  • die grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses einer bestehenden Betriebsstätte
  • der Erwerb der Vermögenswerte einer Betriebsstätte, die geschlossen wurde oder ohne diesen Erwerb geschlossen worden wäre

Folgende Investitionsvorhaben großer Unternehmen (Nicht-KMU) der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Tourismusgewerbes sind förderfähig:

  • die Errichtung einer neuen Betriebsstätte
  • die Diversifizierung der Tätigkeit einer bestehenden Betriebsstätte, sofern die neue Tätigkeit nicht dieselbe oder eine ähnliche Tätigkeit, wie die früher in der Betriebsstätte ausgeübte Tätigkeit ist
  • der Erwerb der Vermögenswerte einer Betriebsstätte, die geschlossen wurde oder ohne diesen Erwerb geschlossen worden wäre, sofern die neue Tätigkeit nicht dieselbe oder eine ähnliche Tätigkeit, wie die vor dem Erwerb in der Betriebsstätte ausgeübte Tätigkeit ist
  • die Diversifizierung der Produktion einer bestehenden Betriebsstätte in neue zusätzliche Produkte
  • die grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses einer bestehenden Betriebsstätte
  • Investitionsvorhaben, die das Unternehmen in die Lage versetzen, über die nationalen und Unionsnormen für den Umweltschutz hinauszugehen oder bei Fehlen solcher Normen den Umweltschutz verbessern
  • Investitionsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen als Allgemeine De-minimis-Beihilfe

Auf dem Gebiet des Tourismus können Investitionsvorhaben gefördert werden, die auf die Entwicklung innovativer Produkte oder auf die Ergänzung bereits vorhandener Produkte zielen. Sie müssen zur Erhöhung der Übernachtungszahlen, zur Gewinnung neuer Gästegruppen oder zur Saisonverlängerung beitragen.

Gemeinnützige außeruniversitäre wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen können eine Förderung für bauliche Investitionen und Investitionen in die Erstausstattung als Unternehmen bzw. für Investitionen zur Errichtung und zum Ausbau von Forschungsinfrastrukturen erhalten.

 

Voraussetzungen

  • mit dem Investitionsvorhaben werden neue Dauerarbeitsplätze geschaffen oder vorhandene gesichert
  • die Anzahl der zur Antragstellung in den Betriebsstätten des zu fördernden Unternehmens in der Gemeinde vorhandenen Dauerarbeitsplätze werden nach Abschluss des Investitionsvorhabens um mindestens 10 % erhöht (Arbeitsplatzkriterium)

oder

  • der Investitionsbetrag bezogen auf ein Jahr zum Zeitpunkt der Antragstellung übersteigt die durchschnittlich verdienten Abschreibungen der letzten drei Jahre – ohne die Berücksichtigung von Sonderabschreibungen – um mindestens 50 % (allgemeines Abschreibungskriterium)
  • das Mindestinvestitionsvolumen beträgt bei Investitionsvorhaben in den Landkreisen des Freistaats Sachsen mindestens 50.000 Euro und in allen anderen Fällen mindestens 70.000 Euro
  • die Finanzierung des Investitionsvorhabens ist gesichert
  • das Vorhaben wird innerhalb von 36 Monaten durchgeführt
  • nach Abschluss des Investitionsvorhabens müssen die für die Förderung zugrunde gelegten Dauerarbeitsplätze für mindestens fünf Jahre erhalten und besetzt bleiben

zusätzlich gilt für sachkapitalbezogene Zuschüsse

  • die geförderten Wirtschaftsgüter müssen mindestens fünf Jahre nach Abschluss des Investitionsvorhabens in der geförderten Betriebsstätte verbleiben

zusätzlich gilt für lohnausgabenbezogene Zuschüsse

  • die zusätzlichen Dauerarbeitsplätze müssen an ein förderfähiges Investitionsvorhaben gebunden sein, d. h. Tätigkeiten betreffen auf die sich die Investition bezieht
  • die Dauerarbeitsplätze müssen entweder eine überdurchschnittliche Qualifikation erfordern oder eine besonders hohe Wertschöpfung ermöglichen oder in einem Bereich mit besonders hohem Innovationspotenzial geschaffen werden

 

Konditionen

 

Ablauf/Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB).

Vor Beantragung der Förderung können Sie gern eine kostenfreie Beratung in Anspruch nehmen. Sprechen Sie uns bitte so früh wie möglich an. Unsere Kundenberatung beantwortet nicht nur Detailfragen zum Programm, wir unterstützen Sie auch gern bei der Antragstellung.

 

Verfahrensablauf

Der Antrag auf Förderung ist unter Verwendung der vorgegebenen Antragsformulare schriftlich bei der SAB einzureichen. Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens ist durch die Hausbank im Antrag grundsätzlich zu bestätigen.

Bei Vorhaben mit im Antrag zugrunde gelegten Ausgaben von weniger als 100.000 Euro dürfen Sie mit Ihrem Vorhaben ab Antragseingang (Datum Posteingang SAB) beginnen.

Bei Vorhaben mit im Antrag zugrunde gelegten Ausgaben ab 100.000 Euro dürfen Sie mit Ihrem Vorhaben erst beginnen, wenn Sie dazu eine schriftliche Genehmigung oder den Zuwendungsbescheid erhalten haben.

Als Beginn der Arbeiten für das Investitionsvorhaben ist entweder

  • der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrags oder
  • der Beginn der Bauarbeiten für die Investition oder
  • die erste rechtsverbindliche Verpflichtung zur Bestellung von Ausrüstung oder
  • eine andere Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht

zu werten.

Wenn Sie mit dem Vorhaben vorzeitig beginnen, ist das ein Grund für die Ablehnung Ihres Antrags bzw. die Rücknahme des Zuwendungsbescheids.

 

Frist / Dauer

Eine Antragstellung ist laufend möglich.

Darlehen und Bürgschaften

Darlehen stellen das klassische Instrument zur Förderung von Investitionsvorhaben dar. Die Vorteile von Förderdarlehen sind vor allem begünstigte Zinssätze, lange Laufzeiten, häufig auch eine tilgungsfreie Zeit vor Beginn der Kreditrückzahlung oder eine teilweise Haftungsfreistellung der Hausbank.
Je nach Programm sind Investitionen oder auch Betriebsmittel förderfähig.

Erst durch ein sicheres finanzielles Fundament kann aus einer guten Geschäftsidee auch eine erfolgreiche Selbstständigkeit werden.

Mit Unterstützung des Freistaates Sachsen können Sie sich nicht nur eine eigene Existenz als Freiberufler oder mit einem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aufbauen, sondern sich damit auch am Markt behaupten und weiter entwickeln. Dafür können Investitions-, Betriebsmittel- und Liquiditätshilfedarlehen jeweils bis zu 2,5 Millionen Euro gewährt werden. Es werden besonders Darlehen für Vorhaben vergeben, die auf Innovation und Wachstum abzielen. Die Darlehen werden auf Basis der Programme „ERP-Gründerkredit – Universell“ und „KfW-Unternehmerkredit“ refinanziert und durch den Freistaat Sachsen zusätzlich verbilligt.

 

Wer wird gefördert

  • Existenzgründer (natürliche Personen)
  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks aus dem Freistaat Sachsen
  • Freiberufler (ausgenommen Zahnärzte, Ärzte nur auf Basis der offenen Planungsbereiche im jeweiligen Fachgebiet)

Der Wunsch, eine gute Geschäftsidee umsetzen zu können oder selbst etwas auf die Beine zu stellen, ist nur der erste Schritt zur Selbstständigkeit. Wer diesen Schritt wagt, braucht auch eine stabile finanzielle Grundlage. Mit dem Mikrodarlehen erhalten Existenzgründer, die eine selbständige Tätigkeit im Freistaat Sachsen aufnehmen wollen, einen finanziellen Anschub für Investitionen und Betriebsmittel.

Die IHK Dresden unterstützt Sie neben der projektbezogenen Recherche geeigneter Fördermittel auch mit der Erarbeitung individueller Finanzierungsvorschläge für Ihr Vorhaben. Nutzen Sie die Finanzierungssprechtage oder vereinbaren Sie einen individuellen Termin.
 
Die Teilnahme ist kostenfrei. Einzelberatungen finden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wie folgt statt:
 
04.08.2020 I Pirna
Landratsamt, Schloßhof 2/4, 01796 Pirna
Raum EF 1.05
 
10.11.2020 I Dippoldiswalde
Außenstelle Landratsamt, Weißeritzstraße 7, 01744 Dippoldiswalde
Zimmer 316
 
 

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge    
Ines Henning I Stabsstelle Wirtschaftsförderung
Tel.: 03501 515-1519
Email schreiben
Industrie- und Handelskammer Dresden           
Ute Zesewitz I Referat Wirtschaftsförderung
Tel.: 0351 2802-147
Email schreiben

 

Die europäische Dienstleistungsrichtlinie (RL 2006/123/EG) soll bestehende Hindernisse abbauen, den grenzüberschreitenden Handel mit Dienstleistungen fördern und damit zur Verwirklichung des einheitlichen Binnenmarktes beitragen.

Für die EU-DLR gibt es für Sachsen einen "Einheitlichen Ansprechpartner" als Kontaktperson für Anfragen zu Verfahren und Formalitäten und zur Abwicklung von behördenrelevantem elektronischem Schriftverkehr.

 

Kontakt:
Einheitlicher Ansprechpartner des Freistaates Sachsen

Besucheradresse:
Landesdirektion Sachsen
Braustraße 2
04107 Leipzig

Postanschrift:
Landesdirektion Sachsen
09105 Chemnitz
Telefon: (+49) (0)341-977 1081
Telefax: (+49) (0)341-977 1199
Email schreiben

Investitionszuschuss GRW - Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur"

GRW ist das wichtigste Instrument der Bundesländer, um Investitionen in strukturschwachen Regionen zu fördern. Mit den Zuwendungen sollen Investitionsanreize zur Schaffung und Sicherung von Dauerarbeitsplätzen gegeben werden. 

Zuschüsse können sowohl kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) als auch unter gewissen Voraussetzungen (z. B. im Rahmen der Errichtung einer neuen Betriebsstätte) große Unternehmen erhalten.

Manuela Förster - Leiterin Stabsstelle Wirtschaftsförderung

01796 Pirna, Schloßhof 2/4 (Haus EF)

01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

Telefon
Fax
03501 5158-1512
E-Mail
Hinweis
Wir stehen Ihnen selbstverständlich auch außerhalb der allgemeinen Sprechzeiten als Ansprechpartner zur Verfügung