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Verhaltenshinweise

Verhaltenshinweise für Bürgerinnen und Bürger bei Verdacht Corona-Virus-Infektion

01.04.2020, 20:50 Uhr

Personen, die sich kürzlich in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt zu einer Person hatten, die laborbestätigt mit dem Coronavirus infiziert ist und dazu entsprechende grippale Symptome (z. B. Husten, Schnupfen, Fieber, Schwäche, ggf. Durchfall) zeigen, werden gebeten folgende Vorgehensweise zu befolgen:

  1. Kontaktaufnahme zum Hausarzt (telefonisch) bzw. zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117)
  2. Hausarzt wägt auf Grund der individuellen Situation ab, ob eine Probenentnahme erforderlich ist
  3. Ist eine Probenentnahme in der Hausarztpraxis nicht möglich, kann in begründeten Fällen nach Absprache mit dem Gesundheitsamt eine Beprobung erfolgen
  4. Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt (über das Bürgertelefon)

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind im Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Bürgertelefone geschaltet. Diese stehen Ihnen im Zeitraum von 08:00 – 18:00 Uhr zur Verfügung.

Die Telefonnummern lauten 03501 515-1166 und -1177.

Fragen beantwortet außerdem das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unter der Telefonnummer 0800-1000214 von Montag bis Freitag 09:00 – 18:00 Uhr und Samstag und Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

01.04.2020, 20:50 Uhr

Von überall her prasseln auf den Bürger verschiedenste Informationen und Empfehlungen ein. Es ist wichtig, in dieser aufgeregten Situation einen klaren Kopf zu behalten und sich auf seriöse Fakten zu beziehen.

Infektionslagen können sich generell schnell ändern, dann muss neu überlegt werden.

Das Robert-Koch-Institut, das Ministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie das Auswärtige Amt berichten stets aktuell und stellen wichtige Informationen auf folgenden Links zur Verfügung:

www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

www.coronavirus.sachsen.de/index.html

www.infektionsschutz.de/

www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

Wichtig ist, dass alle Akteure zusammenarbeiten.

Für die Definition von Verdachtsfällen gibt es harte Kriterien: Aufenthalt in Risikogebieten in den letzten 14 Tagen bzw. Kontakt mit einem am Coronavirus Erkrankten, dazu die entsprechenden grippalen Symptome (z. B. Husten, Schnupfen, Fieber, Schwäche, ggf. Durchfall). Die Ausprägung der Krankheitszeichen kann stark schwanken. Meist sind die Symptome ganz mild, ggf. sogar kaum feststellbar. Schwere Komplikationen kommen fast ausschließlich bei erheblich vorgeschädigten Menschen mit Vorerkrankungen oder Menschen mit schwierigen Lebensbedingungen vor. 

Die Kliniken des Landkreises sind vorbereitet.

Das Referat Gesundheitsamt hält engen Kontakt zu den Kliniken, ist Ansprechpartner bzw. gibt Hilfestellung bei Anfragen und Problemstellungen und nimmt Meldungen entgegen.

Generell gilt: Über die Atemwege übertragene Infektionserkrankungen und besonders, wenn die Keimausscheidung bereits vor ersten Krankheitssymptomen stattfindet, sind schwer zu bekämpfen. Besonnenheit und Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Bürgers sind wichtig. Jeder trägt diese Verantwortung – für sich selbst, seine Familie und andere Menschen.

Es gibt bewährte Verhaltensempfehlungen, welche zur Vermeidung von Atemwegsinfekten dienen, gerade auch in der aktuellen Influenzasaison. Sie gelten ebenso zur Vorbeugung von Coronavirus-Infektionen:

  • Andere Menschen nicht anhusten oder anniesen 
  • In das Taschentuch oder die Armbeuge niesen oder husten
  • Einmaltaschentücher benutzen und sofort in schließbare Mülleimer wegwerfen
  • Regelmäßig und ausreichend lange Hände waschen
  • Abstand halten
  • Häufig lüften
  • Immunsystem stärken (gesunde Ernährung, frische Luft (soweit im Einklang mit der Corona-Schutz-Verordnung), ausreichend Schlaf).

Zu Coronavirus-Infektionen können andere Krankheitserreger hinzukommen und schwere Lungenentzündungen auslösen. Gegen Pneumokokken und Influenza kann man sich entsprechend der Impfempfehlungen der Impfkommissionen (STIKO, SIKO) impfen lassen.

Sollte ein echter Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion bestehen, ist der Hausarzt – in dringenden bzw. schweren Fällen die Notaufnahme – nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme aufzusuchen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die 116 117 anzurufen.

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