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27.08.2019 | 163/2019

Hauptgebäude des Weißeritzgymnasiums erstrahlt wieder herausgeputzt in historischer Optik

Foto von der Veranstaltung

Nach einer Bauzeit von 16 Monaten konnte am Dienstag, dem 27. August 2019, das sanierte Hauptgebäude des Weißeritzgymnasiums in Freital offiziell wiedereröffnet werden. Nachdem die Schüler und Lehrer bereits zu Beginn des neuen Schuljahres die Räumlichkeiten nutzen konnten, lud Landrat Michael Geisler die beteiligten Baufirmen, Ingenieurbüros und Planer zur Schlüsselübergabe an die Schulleiterin Jeanette Gernat ein.

Die Sanierung des im Jahre 1906/1907 errichteten Gebäudes an der Krönertstraße war lange geplant. Mit der Verabschiedung des Investitionskraftstärkungsgesetzes im Jahr 2015 und entsprechender Kreistagsbeschlüsse stand dem Vorhaben nichts mehr im Wege.

Sanierungsumfang umfassender als gedacht

Mit dem Umzug in die anderen Gebäude und dem Bezug des Interimscontainerbaus konnten ab März 2018 die Arbeiten beginnen. Im Rahmen der Bauarbeiten wurde festgestellt, dass der Sanierungsumfang wesentlich höher ist als bei den Planungen angenommen. Insbesondere am Dach und an der Außenhaut des denkmalgeschützten Gebäudes wurden weitere Schäden festgestellt, die wesentlichen Einfluss auf den Bauumfang hatten.

Die über 60 Firmen meisterten die umfassende Sanierung und Neuausstattung und so konnte am 24. Juni 2019 das fertige Gebäude übergeben werden und die Schulleitung wieder ihre gewohnten Räume beziehen.

Modernste Technik für den Schulalltag

Mit der Sanierung erfolgte der behindertengerechte Ausbau (Fahrstuhl, Toiletten), die Anpassung an den aktuellen Standard im Brandschutz sowie eine neue moderne Ausrüstung und Ausstattung. Die Fachkabinette und Unterrichtsräume wurden mit moderner Medientechnik ausgestattet, entweder durch Ultrakurzdistanzprojektoren (8 Räume) oder interaktiver Displays (8 Räume sowie Konferenzraum). Ebenso wurde die Technik im Computerkabinett komplett erneuert. In der Aula kommt künftig modernste audiovisuelle Medientechnik zum Einsatz. Ein großer Projektor mit einer ca. 16 m² großen Rollbildwand ermöglicht eine multifunktionale Nutzung. Die Aula ist damit wichtiger Bestandteil der Bildung im Schulalltag u. a. für  Projekte im musisch/künstlerischen Bereich, aber auch als zentraler Veranstaltungsort für Schüler, Lehrer und Eltern.

Neben den modernen Anforderungen sollte vor allem das historische Flair des über 100 Jahre alten Gebäudes erhalten bleiben. Hierzu tragen insbesondere der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der historischen Frontansicht und vieler historischen Details im Gebäude bei (z. B. Rundbogendurchgänge an den Etagen, Treppengeländer, historische Fußböden auf den Gängen, Fensterwiederherstellung, Deckenkonstruktion und Lampen in der Aula).

Derzeit finden noch einzelne Restarbeiten statt. Diese Restleistungen werden den Schulbetrieb nicht beeinträchtigen und schnellstmöglich abgeschlossen.

Landrat Michael Geisler freut sich über das moderne Schulgebäude in historischer Optik: „Durch die Unterstützung der Fördermittelgeber, die Entscheidungen des Kreistages und das Engagement der Planer und Baufirmen liegt ein wunderbares Ergebnis vor. Das Gymnasium hat im historischen Ambiente ein den schulischen Anforderungen entsprechendes Gebäude erhalten, in welchem die Voraussetzungen für eine gute Lehr- und Lernatmosphäre geschaffen wurden.“

Ebenso machten sich Innenminister und Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Roland Wöller, Landtagsabgeordnete Verena Meiwald, Oberbürgermeister Uwe Rumberg, der Leiter des Landesamtes für Schule und Bildung, Standort Dresden, Hagen Kettner, und einige Kreisräte bei einem Rundgang ein Bild von den neuen Lernbedingungen in Freital.

Umfangreiche Sanierungsarbeiten seit dem Jahr 2006

Da noch nicht alle Schlussrechnungen vorliegen geht die Kreisverwaltung derzeit von einem Gesamtsanierungsaufwand von 6,8 Millionen Euro aus. Seitens des Freistaates Sachsen wurden Fördermittel in Höhe von 4,1 Millionen Euro bereitgestellt. Damit beträgt der Eigenmittelanteil an der Sanierung voraussichtlich 2,7 Millionen Euro.

Insgesamt wurden damit seit 2006 insgesamt ca. 19 Millionen Euro in das Weißeritzgymnasium investiert, davon steuerte der Landkreis als Schulträger 6,9 Millionen Euro an Eigenmitteln bei. Mit der Sanierung des Gebäudes an der Krönertstraße konnte die Sanierung des gesamten Schulstandortes des Gymnasiums abgeschlossen werden.

 

Diese Baumaßnahme wird gefördert durch die Bundesregierung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

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