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Jugend- und Bildungsamt

Aufgaben

 

Hauptaufgabe des Jugendamtes ist der Einsatz für förderliche Lebensbedingungen der Kinder, Jugendlichen und Familien im Landkreis. Das betrifft die Aufgaben und Leistungen auf der Grundlage des Sozialgesetzbuches (SGB) VIII.

27.12.2018

Neue Auflage der Elternbroschüre erschienen

Mitarbeiterinnen Projekt Herzlich willkommen im Leben

Investive Förderung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge für Maßnahmen kommunaler und freier Träger von Kindertageseinrichtungen sowie Kindertagespflegestellen

Ein Rückblick auf 11 Jahre Baugeschehen    

Seit der Kreisgebiets- und Funktionalreform im Jahr 2008 hat sich im Hinblick auf investive Maßnahmen im Krippen-, Kindergarten- und Hortbereich sowie in der Kindertagespflege im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge viel getan.

Über die Richtlinie „Kita Invest‘“, seit 2017 in Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die Gewährung pauschalierter Fördermittel für Baumaßnahmen und Ausstattung für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen (VwV Kita Bau) umbenannt, konnten 634 Maßnahmen gefördert werden.

Bis heute wurden im Landkreis rund 25,4 Mio. Euro Fördermittel des Bundes und Landes zugewiesen. Voraussetzung der Inanspruchnahme dieser Fördermittel ist die Kofinanzierung durch den Landkreis als Träger der öffentlichen Jugendhilfe in Höhe von 10 %.

Der Landkreis steuerte deshalb rund 2,5 Mio. Euro bei. Dank dieser Kofinanzierung des Landkreises gelang es, die im Betrachtungszeitraum verfügbaren Fördermittelbudgets des Bundes und Landes vollständig auszuschöpfen.

Die Auswahl der Fördermaßnahmen und die Weitergabe der Fördermittel an die im Landkreis tätigen kommunalen und freien Träger von Kindertageseinrichtungen sowie Kindertagespflegestellen erfolgt durch Beschlussfassung des Jugendhilfeausschusses. Berücksichtigt werden in diesem Zusammenhang die jeweils aktuelle Bedarfsplanung für Kindertageseinrichtungen des Landkreises, die darin benannten Schwerpunkte sowie die regionalen Besonderheiten.

Mit den bis 2014 zugewiesenen Mitteln konnte die nach Richtlinie mögliche gesamte Palette von Neubau, Ersatzneubau, Sanierung, Modernisierung bis hin zur Ausstattung gefördert werden. Es wurden ca. 20 Mio. Euro Fördermittel für 588 Maßnahmen ausgereicht. Darin enthalten waren Bundes- und Landesmittel von rund 18,2 Mio. Euro und Kofinanzierungsmittel des Landkreises im Umfang von 1,8 Mio. Euro.

Damit wurden von 2008 bis 2014 insgesamt 1.006 Plätze im Altersbereich der unter 3-jährigen (u3) und ingesamt 1.004 Plätze im Altersbereich der über 3-jährigen (ü3)  neu geschaffen sowie eine Vielzahl vorhandener Plätze saniert, modernisiert und ausgestattet.

Dahinter stehen zum Beispiel folgende Maßnahmen:

  • Errichtung der betriebsnahen Kita „Waschbärchen“ in Dippoldiswalde mit 12 u3- und 18 ü3-Plätzen,
  • Neubau der Kita am Goetheplatz in Freital mit 60 u3- und 60 ü3-Plätzen,
  • Kita „Wurzelzwerge“ in Heidenau, Neubau einer Krippeneinheit mit 24 u3-Plätzen,
  • Neubau der Kita in Kreischa mit 36 u3-Plätzen,
  • Errichtung der betriebsnahen Kita „Vogelnest“ in Neustadt mit 10 u3- und 30 ü3- Plätzen,
  • Errichtung der Kita „Lindenstraße“ in Pirna mit 25 u3- und 50 ü3-Plätzen,
  • Ersatzneubau der Kita „Regenbogen“ in Pirna mit 48 u3- und 105 ü3-Plätzen,
  • Ersatzneubau des Kinderhauses in Struppen mit 22 u3-Plätzen (126 ü3-Plätze über Förderung RL ILE).

Seit 2015 liegt die Schaffung zusätzlicher Plätze bzw. der Erhalt vom Wegfall bedrohter Plätze im Krippen- und Kindergartenbereich im gesetzlich verankerten Fokus der Förderung. Hintergrund ist die bedarfsgerechte Schaffung und Vorhaltung von Plätzen zur weiteren Sicherung des gesetzlich bestehenden Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz im Krippen- und Kindergartenalter.

Die verabschiedeten Bundesprogramme „Kinderbetreuungsfinanzierung 2015-2018“(3. Bundesprogramm) und „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020“ (4. Bundesprogramm) wurden daher explizit auf die Schaffung von zusätzlichen Plätzen bzw. dem Erhalt vom Wegfall bedrohter Plätze in diesen Alterskategorien ausgerichtet. Ergänzend hierzu entschied sich der Landkreis, auch die im Zeitraum zugewiesenen Fördermittel des Landes auf Maßnahmen dieses Schwerpunktes zu konzentrieren.

7,2 Mio. Euro an Bundes- und Landesmittel  konnten durch die Bereitstellung der erforderlichen Kofinanzierungsmittel des Landkreises von rund 720.000 Euro zur Förderung von Maßnahmen in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen im Landkreisgebiet akquiriert werden.

Mit den Fördermittelzuweisungen von Bund und Land im Geltungszeitraum des 3. Bundesprogramms in Höhe von rund 3,4 Mio. Euro zuzüglich Landkreisanteil von 340 T€ konnten 34 Maßnahmen zur Schaffung von 388 zusätzlichen Plätzen, davon 191 im Krippen- und 197 im Kindergartenbereich sowie 6 Maßnahmen zum Erhalt von 122 Krippen- und  201 Kindergartenplätzen im Zeitraum 2015 bis 2018 gefördert werden.

Gefördert wurden zum Beispiel:

  • Neubau der Kita Roßmäßlerstraße in Pirna/Copitz mit 15 u3- und 140 ü3-Plätzen,
  • Anbau der Kita Oelsa (Stadt Rabenau) mit 15 u3- und 27 ü3-Plätzen,
  • Erweiterung der Kita „Flohkiste“ in Berggießhübel um 6 u3-Plätze,
  • Erweiterung der Kita „Hummelburg“ in Börnersdorf (Bad Gottleuba-Berggießhübel) um 6 u3-Plätze,
  • Ersatzneubau der Kita „Felsenzwerge“ in Papstdorf mit 15 u3- und 45 ü3-Plätzen,
  • Anbau der Kita „Mühlenwichtel“ in Freital mit 15 u3-Plätzen,
  • Erweiterung der Kita „Moosmutzelreich“ in Dürrröhrsdorf-Dittersbach um 15 u3-Plätze.

Aus dem aktuellen Bundesprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020“ (4. Bundesprogramm) entfallen auf den Landkreis rund 3,5 Mio. Euro Bundesmittel. Diese werden derzeit durch Landesmittel 2018 in Höhe von rund 300.000 Euro ergänzt. Der Landkreis steuert den erforderlichen Kofinanzierungsanteil  380 T€ bei.

Für die Umsetzung dieses Programms hat der Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am 31.08.2017 die Grundsatzentscheidung getroffen. Unter anderem sollen daraus folgende Maßnahmen gefördert werden:

  • Neubau der Kita Ruppendorf (Klingenberg) mit 36 u3-Plätzen,
  • Neubau der Kita „Am Reitplatz“ in Pirna mit 24 u3- und 76 ü3-Plätzen,
  • Neubau der Kita in Tharandt mit 9 u3- und 44 ü3-Plätzen.

Über die Verwendung des derzeit noch verfügbaren Restbudgets an Bundesmitteln von 790 T€ zuzüglich der Kofinanzierungsmittel des Landkreises wird der Jugendhilfeausschuss im ersten Halbjahr 2019 im Ergebnis der Bedarfsplanfortschreibung 2019/2020 entscheiden.

Der folgende Download enthält eine Zusammenfassung zum Einsatz der Fördermittel nach kommunalen Einzugsbereichen

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