Förderung für ehrenamtliche Arbeit der Johanniter in Heidenau

02.07.2021

Symbolbild

Zur Würdigung der ehrenamtlichen Arbeit der Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge übergab Landrat Michael Geisler an Carsten Herde als Mitglied des Regionalvorstandes am 2. Juli 2021 einen Fördermittelbescheid im Zusammenhang mit dem kommunalen Ehrenamtsbudget 2021.  

Die Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband erhält insgesamt 3.750 Euro für das Kriseninterventionsteam und den Katastrophenschutz-Einsatzzug.

Landrat Geisler ist dankbar für die Arbeit die durch die Johanniter im Landkreis geleistet wird. „Seit 1991 ist die Johanniter-Unfall-Hilfe Träger des 1. Einsatzzuges im Landkreis. Auch bei besonderen Ereignissen sind die Johanniter ein zuverlässiger und erfahrener Partner im Katastrophenschutz. Dies haben die Ereignisse vergangener Hochwasser und auch die Situation der letzten Monate gezeigt.“, so der Landrat Geisler.

Seit Beginn 2019 dient die Dienststelle AKKON Heidenau unter anderem als Katastrophenschutz-Kompetenz-Zentrum Dohna/Heidenau und ist die zentrale Niederlassung für den Einsatzzug. Hier finden Besprechungen, Aus- und Weiterbildungen statt und wird das Einsatzequipment gelagert sowie gewartet.

Carsten Herde zeigt sich erfreut: „Wir sind Herrn Geisler und dem Landkreis sehr dankbar für die Unterstützung und Würdigung unseres Ehrenamtes. Mit dem Geld können wir unsere Helferinnen und Helfer im Ehrenamt weiter fortbilden und spezialisieren. Zudem können wir sukzessive die Ausstattung der Kolleginnen und Kollegen weiter optimieren. Auch in der Pandemiebekämpfung haben unsere Ehrenamtlichen Helfer in Testzentren, bei Einrichtungen unter Quarantäne, beim Impfen oder bei Staus während der Grenzschließungen vollen Einsatz geleistet. Wir freuen uns, ihnen damit etwas zurückgeben zu können.“

Katastrophenschutz bedeutet Schutz und Hilfe bei allen Arten von Gefahren, Natur- und Umweltkatastrophen und Großschadensereignissen. Der Schwerpunkt der Johanniter liegt bei der medizinischen und psychischen Betreuung von Betroffenen.

Seit 1992 setzen sich die Johanniter im Regionalverband Dresden für Bedürftige und in Not geratene Menschen ein. Mittlerweile werden über 550 ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende beschäftigt. Zu den Leistungen zählen Fahrdienst, Hausnotruf, ambulante Pflege, ein Tagestreff für Senioren, eine Tagespflege, Betreutes Wohnen, das Bildungszentrum für Betriebs- und Ersthelfer, Rettungs- und Sanitätsdienst, die Motorradstaffel und der Katastrophenschutz mit dem zugehörigen Team für Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV). Weiterhin stehen acht Kindertagesstätten in deren Trägerschaft.

Die Maßnahme wird gefördert durch den Freistaat Sachsen auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.