05.02.2026 12:45
Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung setzen sich rund um den 5. Mai jedes Jahres zahlreiche Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe in Deutschland für mehr Inklusion und Barrierefreiheit ein. Im Jahr 2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland in Kraft. Seitdem hat sich viel getan, dennoch stoßen Menschen mit Behinderung sowie Senioren immer noch auf verschiedene physische und psychische Barrieren. Zudem verändert die Digitalisierung zunehmend unseren Alltag.
Älteren Menschen sowie Menschen mit Behinderung soll es möglich sein, durch barrierefrei gestaltete und digital vernetzte Angebote im öffentlichen Personennahverkehr unkompliziert und komfortabel sowie unabhängig zu reisen. Gelingt dies im Alltag wirklich? Tragen digitale Lösungen dazu bei, Barrieren abzubauen und Teilhabe für alle Menschen zu ermöglichen? Sind digitale Technologien immer barrierefrei und nutzerfreundlich? Welche Chancen und Herausforderungen sehen wir durch die Nutzung digitaler Angebote?
„Der Senioren- und Behindertenbeirat möchte bei einem Fachtag am 5. Mai 2026 unter dem Motto ‚Digitalisierung trifft Inklusion – Mobilität für alle‘ mit Politikern und Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen und Lösungen für ein gleichberechtigtes Miteinander diskutieren und erarbeiten“, kündigt Landrat Michael Geisler das Ziel des Fachforums an.
Umfrage zu Nutzungsverhalten mit digitalen Angeboten gestartet – Teilnahme bis 31. März möglich
Im Vorfeld werden die Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises um Unterstützung gebeten. Mithilfe eines Fragebogens soll etwas über den Umgang mit digitalen Lösungen im öffentlichen Nahverkehr erforscht werden: Wird das Fahrkartenangebot per App genutzt oder werden Fahrkarten in Papierform bevorzugt? Welche Schwierigkeiten treten bei der Nutzung von Verkehrsmitteln auf und welche Angebote wünschen sich die Fahrgäste? In dieser Befragung geht es nicht um allgemeine Fahrplanangelegenheiten sondern ausschließlich um die zunehmende Digitalisierung im Nahverkehr und den Umgang bei deren Nutzung. Die Umfrageergebnisse sollen in die Diskussion während des Fachtages einfließen.
Es werden nur wenige Minuten beansprucht, um den Fragebogen unter folgendem Link https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/landratsamt-pirna/beteiligung/themen/1060858 bis zum 31. März 2026 auszufüllen. Rückschlüsse auf einzelne Personen können nicht gezogen werden. Alternativ ist es möglich den Fragebogen auch schriftlich auszufüllen und einzusenden. Er kann telefonisch bei Lydia Schmid unter 03501 515-2005 oder Saskia Joos unter 03501 515-1010 angefordert und bis ebenfalls bis 31. März 2026 zurückgesandt werden.
Der Fachtag des Senioren- und Behindertenbeirates wird von der Beauftragten für Inklusion und die Belange von Menschen mit Behinderung sowie der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises unterstützt.
Kontakte:
Lydia Schmid
Beauftragte für Inklusion und die Belange von Menschen mit Behinderung
Schloßhof 2/4
01796 Pirna
Telefon: 03501 515-2005
E-Mail: lydia.schmid@landratsamt-pirna.de
Saskia Joos
Kommunale Gleichstellungsbeauftragte
Schloßhof 2/4
01796 Pirna
Telefon: 03501 515-1010
E-Mail: saskia.joos@landratsamt-pirna.de