Der Arbeitsmarkt im März 2019

01.04.2019

Pressemitteilung der Arbeitsagentur Pirna

  • Frühjahrsbelebung drückt Arbeitslosenquote auf 5,1 Prozent
  • 6.521 arbeitslose Menschen im Landkreis gezählt
  • 446 Langzeitarbeitslose weniger als vor einem Jahr

I. Überblick

Trotzdem das Frühjahr auf dem Thermometer noch etwas auf sich warten lässt, hat die Belebung auf dem regionalen Arbeitsmarkt begonnen. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist von Februar zu März deutlich gesunken.

Aktuell sind in der Region 6.521 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet und damit merklich weniger als im Februar, denn da wurden noch 6.964 Arbeitslose gezählt. Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Prozentpunkte zurück und liegt nun bei 5,1 Prozent.

Vor einem Jahr gab es im Agenturbezirk Pirna noch 751 Arbeitslose mehr bei einer Arbeitslosenquote von 5,7 Prozent. Die Arbeitskräftenachfrage liegt mit aktuell 1.895 gemeldeten Arbeitsstellen im März niedriger als in den zurückliegenden Monaten. Im März wurden weniger neue regionale Stellenangebote gemeldet, als im Februar. Die Neuzugänge kamen insbesondere aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, dem Verarbeitenden Gewerbe und dem Baugewerbe.

„Wir haben auf dem Arbeitsmarkt einen guten Start in das Frühjahr hingelegt. Die Saison ist bereits angelaufen, denn es haben sich zahlreiche Menschen aus der Arbeitslosigkeit abmelden können, die nun wieder auf dem Bau, im Gartenbau, in der Hotellerie und Gastronomie oder im Transportbereich arbeiten“, informiert die Pirnaer Agenturchefin Gerlinde Hildebrand zu den Märzzahlen des Arbeitsmarktes.

„Die Arbeitskräftenachfrage regionaler Unternehmen ist aktuell etwas verhaltener. Wobei wir nicht davon ausgehen, dass dies in Größenordnung auf außenwirtschaftliche Umstände zurückzuführen ist. Das Verarbeitende Gewerbe sucht nach wie vor nach Fachkräften bzw. sichert sich diese auch in unsicheren Zeiten. Zudem signalisieren die konjunkturunabhängigen Branchen, wie das Gesundheits- und Sozialwesen, nach wie vor Neubedarfe, die jedoch kaum auf dem freien Markt zu finden sind.“

„Die aktuellen Beschäftigungszahlen zeigen erneut ein stetiges Wachstum. Insbesondere Jüngere und Ältere konnten profitieren. Der Anteil und Anstieg von Teilzeitbeschäftigten zeigt aber auch, dass noch Potenzial für den Arbeitsmarkt vorhanden ist“, erklärt die Vorsitzende der Geschäftsführung weiter.