Der Arbeitsmarkt im Juli 2021

29.07.2021

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Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Pirna

  • Arbeitslosenzahl sinkt unter sechstausend
  • mehr als zweitausend offene Arbeitsstellen
  • weiterhin gute Chancen für Ausbildung 2021

I. Überblick

Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist, entgegen der üblichen Entwicklung im Sommer, in diesem Juli weiter zurückgegangen.

Es sind jedoch nach wie vor mehr Menschen arbeitslos als im Jahr 2019 vor der Corona-Krise. Die Arbeitslosenzahl in der Region rutschte nun wieder unter die Marke von sechstausend - zuletzt waren 5.873 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 179 weniger als im Juni. Die Arbeitslosenquote ging im Laufe des Monats um 0,2 Prozentpunkte zurück und lag bei 4,6 Prozent. Vor einem Jahr gab es 457 mehr Arbeitslose und die Quote lag bei 5,0 Prozent.

Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften stabilisiert sich weiter. Sie lag im Berichtsmonat deutlich höher als im Sommer 2020 und mittlerweile nahezu auf dem Niveau vor der Krise. Auch der Bestand freier Arbeitsstellen stieg weiter an.

„Das die üblichen Entwicklungen in außergewöhnlichen Zeiten nicht gelten, zeigt uns der gegenwärtige Blick auf die Arbeitsmarktzahlen, denn eine sinkende Arbeitslosigkeit im Sommer ist schon etwas untypisch. Wir wünschen uns, dass sich die Stabilisierung in der Wirtschaft und damit auch auf dem Arbeitsmarkt weiter fortsetzt“, sagt Gerlinde Hildebrand, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Pirna, vor dem Hintergrund der Arbeitsmarktberichterstattung für den Monat Juli 2021. „Viele Betriebe setzen weiter auf das Instrument der Kurzarbeit und sichern sich ihre Fachkräfte im Unternehmen. Bis jetzt wurden in 2021 insgesamt sogar weniger Menschen arbeitslos als im Jahr 2019. Fachkräfte sind nach wie vor ein hohes Gut. Die größten Nachteile durch die Pandemie erfahren vor allem Langzeitarbeitslose und Menschen mit geringer Qualifikation. Die Unternehmen aus der Region haben uns in den letzten Wochen zahlreiche Arbeitskräftebedarfe gemeldet, die nun mit geeigneten Bewerbern besetzt werden müssen. Wir haben mehr freie Arbeitsstellen im Bestand als vor der Corona-Krise. Die Menschen im Landkreis haben also nach wie vor gute Chancen auf Beschäftigung und Junge auch auf eine Ausbildung in der Region. Dort, wo es an aktuellen Kenntnissen fehlt, können wir weiterhelfen und mit Qualifizierung unterstützen“, informiert die Chefin der Arbeitsagentur.

„Momentan und noch bis in den Herbst hinein sind wir intensiv in Sachen Ausbildung 2021 unterwegs. Wir wollen allen Schulabsolventen und Ausbildungssuchenden die Chancen auf eine Lehrstelle im Landkreis aufzeigen und mit den Ausbildungsbetrieben Kontakte herstellen. Jeder kann hier für sein Können und seine Interessen etwas Passendes finden“, erklärt Gerlinde Hildebrand abschließend.

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