Bundesverdienstorden an Kurt Weißhaupt verliehen

02.07.2020

Der Rathewalder Kurt Weißhaupt hat sich seit vielen Jahren durch sein großartiges ehrenamtliches Engagement für seine Heimatgemeinde Hohnstein einen Namen gemacht. Dies wurde am 2. Juli 2020 mit der Verleihung des Bundesverdienstordens durch den Ministerpräsidenten Michael Kretschmer in besonderer Weise gewürdigt.

„Kurt Weißhaupt ist mir als ein Mensch begegnet, der sich ohne jedes Wenn und Aber für die Belange in seiner Gemeinde eingesetzt und mit seinen Visionen das Ortsleben maßgeblich mitgestaltet hat – und es noch immer tut. Er hat die Auszeichnung mehr als verdient!“, schätzt auch Landrat Michael Geisler, der mit zur Preisverleihung gekommen war, seine Leistungen hoch ein.

Kurt Weißhaupt wurde am 16.05.1942 in Grünwald in der heutigen Tschechischen Republik geboren. Nach dem Krieg aus der Heimat vertrieben, haben sich ihm die leidvollen Jahre des Flüchtlingsdaseins unauslöschlich eingeprägt. Sie sind ein wesentlicher Grund seiner Hilfsbereitschaft und humanistischen Grundeinstellung.

Für den ehemaligen Bürgermeister von Rathewalde und späteren Hauptamtsleiter der Stadtverwaltung Hohnstein stand und steht das Allgemeinwohl stets im Mittelpunkt. Er gilt als ein Wegbereiter für den Tourismus in der Sächsischen Schweiz, dessen Beispielwirkung enorm ist.

Ohne sein Engagement wären beispielsweise verschiedene Bauten wie die Heimatscheune, das Wassertretbecken, der Lehrpfad oder die Rucksackrast im Raum Hohnstein so nicht realisiert worden.

Herr Kurt Weißhaupt ist unentwegt für Rathewalde und die Region tätig, auch seit seinem Ruhestand. Er übernimmt Aufgaben für den Tourismusverband Sächsische Schweiz, setzt sich für das Gemeinwohl ein in dem Sinne, das dörfliche Leben lebenswert zu gestalten und zu erhalten,  gerade auch im Hinblick auf den demografischen Wandel. Das Zusammenwirken von Mensch und Natur in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz steht für ihn besonders im Fokus.

Sein Motto „Was kann ich für mein Land, meine Stadt, mein Dorf und meine Mitmenschen tun“ verdient Respekt und Anerkennung.