Anhörung zur Teilschulnetzplanung für die berufsbildenden Schulen

18.01.2021

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Das Sächsische Staatsministerium für Kultus hat im vergangenen Jahr den Teilschulnetzplan für die berufsbildenden Schulen im Freistaat Sachsen aufgestellt und zur Anhörung freigegeben.

In einer nichtöffentlichen Sitzung des Bildungsausschusses in der letzten Woche wurde mit den Mitgliedern über die Herstellung des Einvernehmens des Kreistages beraten. Der Kreistag soll in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am 22.03.2021 abschließend darüber beraten und beschließen.

Ziel ist es ein verlässliches und zukunftsfähiges Netz an berufsbildenden Schulen im Landkreis aufzubauen. Der jetzt vorliegende Entwurf ist für die nächsten zehn Jahre ausgerichtet, um Planungssicherheit in der sächsischen Berufsschullandschaft herzustellen. So soll zum einen die Kompetenz der berufsbildenden Schulen gestärkt und zum anderen eine qualitativ hochwertige Berufsausbildung langfristig gesichert werden. Damit entfällt künftig die jährliche Anpassung der Ausbildungsstandorte (Fachklassenliste).

Der nun erarbeiteten Konzeption gingen umfangreiche Vorarbeiten und zahlreiche Gespräche voraus. Die Kreisverwaltung hat nach Vorliegen des ersten Entwurfes im März 2020 unter anderem mit den Berufsschulen des Landkreises, der Kreishandwerkerschaft Südsachsen, der Handwerkskammer Sachsen, der Elektroinnung und dem Regionalbauernverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V. konstruktive Gespräche geführt.

Tritt der Teilschulnetzplan so, wie zur Anhörung vorgelegt, in Kraft, ist für die Ausbildungsbetriebe, die Auszubildenden und dem Landkreis als Schulträger Planungssicherheit für die nächsten Jahre gegeben. Es erfolgt eine Stärkung der dualen Berufsausbildung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Daher empfiehlt die Verwaltung dem Kreistag die Erteilung des Einvernehmens.

Nähere Details erfolgen nach Abschluss der Beratungen in den Gremien des Kreistages.