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30.04.2020 | 065/2020

Der Arbeitsmarkt im April 2020

Symbolbild

Pressemitteilung Agentur für Arbeit Pirna

Corona-Krise zeichnet deutliche Spuren

-       Anzeigen auf Kurzarbeit rasant zugenommen

-       Arbeitslosenquote auf fünf Prozent gestiegen

-       kaum Dynamik - lokaler Arbeitsmarkt ist eingefroren

-       Arbeitskräftenachfrage stark gesunken

 

I. Überblick

Die Corona-Krise hinterlässt deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Innerhalb des letzten Monats gab es im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge eine Verschlechterung der Entwicklung in zahlreichen Faktoren. So mussten sich einerseits deutlich mehr Menschen neu arbeitslos melden als üblich und auf der anderen Seite konnten nur wenige ihre Arbeitslosigkeit beenden, da kaum Neueinstellungen in Unternehmen erfolgten beziehungsweise Qualifizierungen an den Start gingen.

Im April waren somit in der Region 6.393 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 489 mehr als einen Monat zuvor. Im Vergleich zum letzten Jahr gab es demzufolge 523 mehr Arbeitslose im Landkreis. Die Arbeitslosenquote stieg infolge der Pandemie-Effekte von 4,6 auf aktuell 5,0 Prozent.

Die Arbeitskräftenachfrage lag auf einem sehr niedrigen Niveau.

 

„Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus haben weitreichende Auswirkungen auf den regionalen Arbeitsmarkt, die sich nun erstmalig in Zahlen festhalten lassen. Viele Bereiche der lokalen Wirtschaft fahren auf Sparflamme oder sind ganz zum Stillstand gekommen, wie beispielsweise unser Tourismus und Gastronomiebereich. Hier hätten im April normalerweise wieder viele Menschen eine Arbeit begonnen. Betriebe aus nahezu allen Branchen des Landkreises zeigten innerhalb kürzester Zeit in noch nie dagewesener Größenordnung Kurzarbeit an. Aber das ist auch gut so, denn dieses Mittel soll, wo immer es möglich ist, Arbeitsplätze erhalten, Arbeitslosigkeit verhindern und Fachkräfte in den Unternehmen für die Zeit nach Corona sichern. Wie viele Menschen genau betroffen sind, können wir erst in einigen Wochen aus den Abrechnungen ablesen. Sicher ist aber, es sind wohl mehr als je zuvor“, informiert die Arbeitsagenturchefin über die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

 

„Kurzarbeitergeld ist jedoch auch kein Allheilmittel und so mussten wir im April auch zusätzliche Arbeitslosmeldungen zählen. Die Corona-Krise wirft uns bei der Arbeitslosenzahl quasi von heute auf morgen um ein Jahr zurück. Die positive Entwicklung der letzten zwölf Monate wurde innerhalb von wenigen Tagen aufgebraucht. Hinzu kommt, dass außer in systemrelevanten Bereichen kaum Neueinstellungen erfolgten und auch keine arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen beginnen konnten. Wer gerade von Arbeitslosigkeit betroffen ist, hatte kaum Möglichkeiten daran etwas zu ändern. Zudem haben wir unsere Arbeitsstrukturen auf die Sicherung der Leistungszahlungen ausgerichtet und konnten die Vermittlung und Beratung von Arbeitsuchenden per Telefon- oder Online-Kontakt nur eingeschränkt anbieten“, erläutert Gerlinde Hildebrand die aktuellen Zahlen vom April und ergänzt: „Die Arbeitsvermittlung in krisenrelevante Bereiche kann jetzt für Arbeitsuchende und Kurzarbeiter eine Chance bieten. Interessenten sollten sich schnell bei uns melden. Unser Arbeitgeber-Service steht zur Unterstützung für die Unternehmen zur Verfügung, die jetzt dafür Personal suchen.“

 

„In den nächsten Wochen widmen wir uns verstärkt allen Ausbildungssuchenden 2020 und wollen dazu auch mit unseren Unternehmen in den Dialog treten. Fachkräftesicherung und Nachwuchs für Zeiten nach Corona dürfen nicht aus den Augen verloren werden. Wir wollen insbesondere Möglichkeiten aufzeigen, wie der Start in die dreijährige Ausbildungszeit mit Unterstützung gelingen kann“, informiert die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Pirna weiter.

Kontakt:
Iris Hoffmann
Pressesprecherin
Presse/Marketing
Telefon: 03501 791-303
Mobil: 0170  5635868
E-Mail: Pirna.PresseMarketing@arbeitsagentur.de

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