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Foto-Impressionen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

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Nationalparkbahn

Nationalparkbahn einzigartig in Europa - Offizielle Einweihung der Gleisverbindung Dolní Poustevna - Sebnitz am 4. Juli 2014

Landrat: Auch wenn bei einem Projekt über 20 Jahre ins Land gehen, darf man nicht aufgeben, das Durchhalten lohnt sich!

Lückenschluss 2014

Das Gleis ist wieder geschlossen. Landrat Michael Geisler, das Sebnitzer Blumenmädchen Emily Richter und Oberbürgermeister Mike Ruckh auf dem modernisierten Bahnhof in Sebnitz (v.l.n.r.).

Am 4. Juli 2014 ist es endlich soweit! Fast 70 Jahre nach dem Entstehen der Gleislücke und 25 Jahre nach dem Mauerfall ist das fehlende Gleis zwischen Deutschland und Tschechien Geschichte. Die Züge rollen von Sebnitz nach Dolní Poustevna, sie verbinden zwei Länder und zwei Nationalparke. Feierlich wurde am 04.07.2014 die Strecke für den Zugverkehr freigegeben.

"Für die Region und den Verkehrsverbund ist das heute ein guter Tag", sagte Landrat Michael Geisler, "Dank der neuen Linie U 28 sind jetzt die Nationalparke Sächsische Schweiz und Böhmische Schweiz miteinander verbunden und können gleichzeitig umrundet werden. Das Angebot unserer Nationalparkbahn ist einzigartig in ganz Europa. Diese besondere Premiere öffnet den Weg für bisher noch nicht dagewesene touristische Angebote. Hier sind jetzt vor allem unsere Unternehmer und Touristiker gefordert, mit kreativen Ideen der Nationalparkbahn ein lebendiges, ja einzigartiges Gesicht zu geben."

"Seit 1990 haben sich die Bürger für die Verbindung zum tschechischen Nachbarn engagiert.", so der Sebnitzer Oberbürgermeister Mike Ruckh.

"Manche Projekte brauchen einen langen Atem. Der Lückenschluss zeigt uns deutlich, dass mit Beharrlichkeit, Ausdauer und Konsequenz auch schwierige Projekte erfolgreich umsetzbar sind. Auch wenn darüber über 20 Jahre ins Land gehen, darf man nicht aufgeben. Das Durchhalten lohnt sich.", machte der Landrat Mut für langwierige Projekte.

Neben dem Wiederaufbau der Gleise zwischen den beiden Bahnhöfen haben die Bundesrepublik Deutschland, die DB AG und der VVO auch den Bahnhof Sebnitz modernisiert und barrierefrei umgebaut. Insgesamt wurden auf deutschem Gebiet seit April 2013 drei Millionen Euro investiert.

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Foto: Städtebahn Sachsen GmbH

Die Bahnstrecke der Nationalparkbahn zwischen Pirna und Bad Schandau liegt in einer der reizvollsten Landschaft Deutschlands - dem Elbsandsteingebirge. Der Streckenabschnitt zwischen Bad Schandau und Sebnitz wird auch als "Sächsisch-Böhmische Semmeringbahn" oder "Sebnitztalbahn" bezeichnet.

Seit über 130 Jahren verbindet sie die beiden Städte, fährt durch sieben Tunnel und überquert 28-mal das Flüsschen Sebnitz. Weiter in Richtung Pirna geht die Fahrt vorbei an Wiesen, Feldern, Wäldern und der Burg Stolpen. Hinter dem Bahnhof Lohmen schwenkt die Bahnlinie in das Wesenitztal ein, um wieder ins Elbtal hinab zu gelangen.

Von Pirna in Richtung Bad Schandau fahren die Züge durch das romantische Elbtal. Für Eisenbahn- und Naturfreunde ist diese Bahnlinie zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.

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