1. Hauptnavigation
  2. Unternavigation
  3. Service
  4. Hauptinhalt

Hauptnavigation

Unternavigation

Warnung der Bevölkerung

Warnung der Bevölkerung

Allgemein

Die gesetzliche Zuständigkeit von Bund und Ländern für die Warnung der Bevölkerung

Die gesetzliche Zuständigkeit von Bund und Ländern

Für die Warnung der Bevölkerung bei Unglücksfällen und Katastrophen sind entsprechend der föderalen grundgesetzlichen Regelungen die Behörden der Länder zuständig, wobei die Sirenen als Warnmittel nahezu vollständig bei den Gemeinden betrieben werden. Für die im Freistaat Sachsen vorhandenen Sirenenanlagen wurden durch das Sächsische Staatsministerium des Innern landeseinheitliche Sirenensignale festgelegt und entsprechende Verhaltenshinweise ausgegeben.

Der Bund ist im Verteidigungsfall zuständig für die Erfassung von Luftkriegsgefahren und großräumigen radiologischen Gefahren. Die Länder warnen dabei im Auftrag des Bundes mit den dort vorhandenen Warnmitteln. 

Neben dem Sirenensystem zur Warnung der Bevölkerung nutzen Bund und Länder seit 1997 gemeinsam Rundfunk und Fernsehen zur Sendung von amtlichen Gefahrendurchsagen für die Bevölkerung. Des Weiteren besteht mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, als Bestandteil des  Modularen Warnsystem (MoWaS), die Möglichkeit wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen wie zum Beispiel Gefahrstoffausbreitung oder einem Großbrand auf Smartphone oder Tablett  zu erhalten.

Warnung der Bevölkerung im Landkreis

Um die Bevölkerung im Katatsrophenfall vor plötzlich auftretenden Gefahren für Gesundheit und Leben umgehend warnen zu können, nutzt der Landkreis die durch die Kommunen vorgehaltenen Sirenenanlagen. Das Sirenensystem wurde in sehr unterschiedlichem Umfang erhalten bzw. ausgebaut und ist nicht mehr flächendeckend vorhanden.

Bei Katastrophen, sonstigen Schadensereignissen unterhalb der Katastrophenschwelle und großräumigen Gefährdungslagen ist die zeitnahe Warnung und Information der Bevölkerung von großer Bedeutung. Dazu zählt insbesondere die Information über konkrete Verhaltensmaßnahmen.

Um der Bevölkerung des Landkreises diese Informationen zu Verhaltenmaßnahmen zeitnah zukommen lassen zu können, hält der Landkreis die Bevölkerungs Informations- und Warnapp (BIWAPP) vor. Mit dieser sollen, ergänzend zu den übrigen Medien, schnell Informationen an die Bevölkerung übermittelt werden.

Bürger Informations- und Warnapp (BIWAPP) - die regionale Warnapp

Logo der Warnapp BIWAPP

BIWAPP – die regionale Warnapp – Was kann sie und wie wird sie genutzt?

Der digitale Fortschritt macht es möglich: Droht eine ernstzunehmende Gefahr durch Explosion, Hochwasser, Sturm oder Seuchen, kann künftig jeder selbst dafür sorgen, dass er immer die neuesten Infos und aktuelle Warnungen erhält. Dafür wurden zwei spezielle Apps entwickelt, die man sich auf sein Smartphone laden kann. Mit BIWAPP hat der Landkreis die Möglichkeit, direkt Meldungen zu generieren und zu versenden. Der Bürger stellt sich die Orte ein, für die er Information/Warnungen erhalten möchte oder er nutzt die sogenannte Wächterfunktion – damit können Informationen/Warnungen für den jeweiligen Standort empfangen werden.

Weiterhin verfügt BIWAPP über eine Ortungs- und Notruffunktion. Somit hat der Bürger die Möglichkeit, seinen genauen Standort beispielsweise bei einem Unfall zu definieren und einen entsprechenden Notruf abzusetzen. In BIWAPP kann der Nutzer einstellen, in welchen Kategorien er Benachrichtigungen erhalten möchte – zur Auswahl stehen beispielsweise Verkehrsinformationen, Schulausfälle, Bombenfund, Großbrand oder Seuchenfall.

Schnittstellen gibt es zum Deutschen Wetterdienst, der Warnapp NINA und zu den Landeshochwasserzentralen. BIWAPP wurde von der Marktplatz GmbH in Zusammenarbeit mit mehreren Kommunen, kreisfreien Städten und weiteren Katastrophenschutzbehörden entwickelt.

Das Landratsamt bietet mit BIWAPP eine weitere Möglichkeit, die Bevölkerung im Katastrophenfall zu warnen. Parallel dazu sollen über BIWAPP neben Warnmeldungen auch regional relevante Informationen an die Bevölkerung gegeben werden können.

 

NINA - die Warnapp des Bundes

Bild mit dem Logo der Warnapp NINA

http://www.bbk.bund.de/NINA

Die Warnapp NINA ist Bestandteil das modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS). Dieses wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe für bundesweite Warnungen des Zivilschutzes entwickelt, durch dieses betrieben und den Ländern für Warnzwecke des Katastrophenschutzes zur Verfügung gestellt.

Die Warn-App NINA ist ein schneller und effizienter Weg zum Schutze der Bevölkerung. Neben der Warnfunktion bietet die Warn-App NINA auch grundlegende Informationen und Notfalltipps zu Themen des Bevölkerungsschutzes an. Für die zuständigen Behörden des Zivil- und Katastrophenschutzes ist sie ein wichtiger Informationskanal, die Menschen über Gefahren zu informieren und gleichzeitig konkrete Verhaltenshinweise zu geben.

Messdaten werden geladen
  • zur Startseite wechseln
  • Seite weiterleiten
  • Seite drucken
  • RSS
  • Landratsamt Pirna bei Facebook
  • Landratsamt Pirna bei Twitter
  • Landratsamt Pirna bei YouTube

Unser Service für Sie

Kai Ritter-Kittelmann - Referatsleiter Katastrophenschutz

Hausanschrift:
01796 Pirna, Schloßhof 2/4 (Haus EF)

Postanschrift:
01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

Telefon: 03501 515-4305
Fax: 03501 515-4309
E-Mail: E-Mail