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13.12.2017 | 120/2017

Landkreis führt gemeinsamen Notfallworkshop „Blackout“ mit Pflegeinrichtungen durch

Symbolbild-Katastrophenschutz-g

Am 13. Dezember 2017 trafen sich über 90 Vertreter aus den Bereichen Pflege, Einsatzorganisationen und Verwaltung im Kreistagssaal des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Sie waren der Einladung des Landrates zu einem Workshop zur Notfallplanung in Pflegeeinrichtungen gefolgt. „Wir müssen über die Grenzen bekannter Katastrophenszenarien, wie z. B. Hochwasser, hinaus denken. Es gilt auch die Risiken und Folgen von Ausfällen wichtiger Infrastrukturbereiche zu betrachten, die bei einem flächenhaften und langandauernden Stromausfall auftreten.“, hob der Landrat die Notwendigkeit heraus, sich mit diesen Szenarien auseinanderzusetzen.

Die Versorgung und Unterstützung von Personen, welche temporär oder permanent Hilfe bei alltäglichen Verrichtungen benötigen, also Pflegebedürftige, wird im Falle eines mehrtägigen Stromausfalls nur möglich sein, wenn sich das gesamte Katastrophenmanagement den veränderten Bedingungen anpasst. Darin waren sich alle Teilnehmer des Workshops einig.

„Ereignisse, wie der Herbststurm „Herwart“ im vergangenen Oktober, haben uns eindrucksvoll vor Augen geführt, dass das beschriebene Szenario realistischer denn je ist und sollte Veranlassung genug sein, um sich in allen Ebenen und in allen Verantwortungsbereichen dieser Herausforderung zu stellen“, so der Amtsleiter für Ordnung und Sicherheit im Landratsamt, Steffen Klemt.

Alten- und Pflegeheime gehören zu den Kritischen Infrastrukturen unseres Landkreises. Hier ist eine transparente Risikokommunikation mit allen Verantwortlichen unerlässlich.
Im Gegensatz zu Krankenhäusern ist bei Alten- und Pflegeeinrichtungen zu befürchten, dass bereits bei kurzzeitigem Stromausfall wichtige technische Einrichtungen ausfallen und dadurch zentrale Versorgungs- und Organisationsabläufe und die Grundversorgung der Bewohner entscheidend gestört werden können. Des Weiteren zeigen die Ergebnisse einer Evaluierung aus dem Jahr 2013 und 2016 deutlich, dass die Mehrzahl der Alten- und Pflegeeinrichtungen unseres Landkreises dringenden Handlungsbedarf sehen, wenn es zu länger anhaltendem Stromausfall in ihren Einrichtungen kommt.

Die hochgradige Abhängigkeit dieser Einrichtungen von der Stromversorgung und deren nachfolgenden Auswirkungen bei einem Ausfall auf weitere kritische Infrastrukturbereiche wie Trinkwasser- und Abwasserversorgung, Lebensmittelversorgung und Dienstleitungen von Fremdanbieter sowie sanitätsdienstlicher- und medizinischer Versorgung usw. wurden den Teilnehmern u. a. durch einen Vortrag der ENSO deutlich gemacht.

Im Rahmen des Workshops wurden Hilfeleistungspotentiale, aber auch Grenzen aufgezeigt und gemeinsamer Handlungsbedarf definiert. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse werden in die  Vorsorge- bzw. Krisenplänen der Alten- und Pflegeeinrichtungen des Landkreises einfließen.

Im Landkreis leben ca. 10 000 Menschen, welche gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Im Regelfall sind es Menschen, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen können (Pflegebedürftige). Rund 3.500 Pflegebedürftige leben in Alten- und Pflegheimen. Die Tendenz ist unter dem Gesichtspunkt der demographischen Entwicklung stetig steigend.

 

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