Grundsteinlegung zum Neubau der DRK-Rettungswache in Pirna

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28.05.2026 08:30

vier Personen mit Spaten vor Erdhaufen
(v.l.n.r.): Rettungsdienstleiter Lars Peschel, Vorstand des DRK Kreisverbandes Pirna e. V. Ilka Pohl, Landrat Michael Geisler und Präsidentin des DRK Kreisverbandes Pirna e. V. Sandra Gockel

Am 27. Mai 2026 nahmen Landrat Michael Geisler, Sandra Gockel, Präsidentin des DRK Kreisverbandes Pirna e. V., sowie Ilka Pohl, Vorstandsmitglied desselben Verbandes, an der symbolischen Grundsteinlegung für den Bau der neuen Rettungswache in Pirna teil. Der feierliche Baubeginn wurde von zahlreichen Gästen, darunter Mitarbeiter des DRK sowie Projektpartner und –firmen des Bauvorhabens begleitet. 

Mit der Grundsteinlegung startet ein bedeutendes Infrastrukturprojekt zur Verbesserung der rettungsdienstlichen Versorgung in der Sächsischen Schweiz. Die neue Rettungswache des DRK Kreisverband Pirna e. V. ist eine gezielte Antwort auf die besonderen Herausforderungen dieses anspruchsvollen Einsatzgebiets sowie auf die kontinuierlich steigenden Einsatzzahlen.

„Die neue Rettungswache wird einen entscheidenden Beitrag leisten: Durch optimierte Räumlichkeiten und verkürzte Wege können die Ausrückzeiten reduziert und somit das Eintreffen des Rettungsdienstes beschleunigt werden“, erläutert Landrat Michael Geisler. „Damit wird die notfallmedizinische Versorgung sowohl für die Bevölkerung vor Ort als auch für die Gäste der Region nachhaltig verbessert.“

Das Bauvorhaben umfasst moderne Funktionsbereiche für Personal und Technik. Neben großzügigen Fahrzeughallen und hygienisch getrennten Bereichen entstehen zeitgemäße Aufenthalts- und Ruheräume für die Einsatzkräfte. Dies steigert nicht nur die Effizienz der Abläufe, sondern verbessert auch die Arbeitsbedingungen des Rettungsdienstpersonals im 24-Stunden-Betrieb erheblich. 

Mit einer geplanten Bauzeit von rund 18 Monaten und Investitionskosten von etwa 5,1 Millionen Euro, die durch die Kostenträger und Krankenkassen refinanziert werden, setzt der Träger des Rettungsdienstes ein klares Zeichen für eine zukunftsfähige und leistungsstarke Notfallversorgung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Der Spatenstich markiert somit nicht nur den Beginn eines Bauprojekts, sondern einen wichtigen Meilenstein zur nachhaltigen Sicherstellung einer flächendeckenden und bedarfsgerechten rettungsdienstlichen Versorgung in der Region.