14.07.2026 14:45
Am 17. August 2026 ist es wieder soweit und für viele Kinder in Sachsen beginnt mit dem neuen Schuljahr auch ein neuer Lebensabschnitt mit zahlreichen neuen Eindrücken, für manche von ihnen wird es eine der ersten selbständigen Erfahrungen mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Andere Kinder hingegen haben durch den Wechsel an eine Oberschule oder ein Gymnasium zum ersten Mal längere Schulwege vor sich, welche gegebenenfalls mit Umstiegen zu bewältigen sind.
Die Schüler, welche öffentliche Verkehrsmittel zur Schülerbeförderung nutzen, stellen den Abo-Antrag für ihr Bildungsticket bei einem Verkehrsunternehmen oder sie sind schon im Besitz eines solchen. Das Bildungsticket kostet 15 Euro im monatlichen Abo und gilt im gesamten VVO-Gebiet. Zum Schuljahresbeginn werden im ÖPNV-Netz des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge nur kleinere Anpassungen im Fahrplan vorgenommen. Dazu werden Informationen auf der Internetseite des Verkehrsverbunds Oberelbe unter www.vvo-online.de und der Internetseite der Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH unter www.rvsoe.de bereitgestellt.
Erfahrungsgemäß wird es in den ersten Tagen, insbesondere für Schüler, die zum ersten Mal den ÖPNV für den Schulweg nutzen, spannend. Daher setzt der Landkreis bereits seit vielen Jahren seine ehrenamtlichen Schulbusbegleiter an den ersten beiden Schultagen des neuen Schuljahres morgens an zentralen Knotenpunkten ein. Diese Punkte sind an den Busbahnhöfen Freital-Deuben, Sebnitz, Dippoldiswalde, am ZOB Pirna und an der Haltestelle Nossener Straße (Schule) in Wilsdruff. Die engagierten Schulbusbegleiter unterstützen die Schüler bei Fragen und lotsen diese zum „richtigen“ Bus.
Im Schülerspezialverkehr werden insbesondere mobilitätseingeschränkte Schülerinnen und Schüler meist zu Schulen mit Förderschwerpunkten und inklusiven Schulen befördert. Der Kreistag hat zur Sitzung am 24. November 2025 die Vergabe von Beförderungsleistungen im Schülerspezialverkehr ab dem Schuljahr 2026/2027 beschlossen. Zur langfristigen Planung der Beförderungsunternehmen und einer gewissen Kontinuität der Abläufe für die zu befördernden Schüler wurden 118 Touren für drei Schuljahre, mit der Option der Verlängerung um ein weiteres Schuljahr, europaweit ausgeschrieben. Nach der Zuschlagserteilung erhalten die Anspruchsberechtigten einen Bescheid vom Landratsamt. In den letzten Tagen der Sommerferien wird sich in der Regel der Fahrdienst bei den Eltern melden, um wichtige Details zur Gewährleistung einer reibungslosen Beförderung ab dem ersten Schultag abzustimmen.