Richtfest zum Erweiterungsbau der DRK-Rettungswache in Pirna

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03.11.2026 08:45

Personen an Rettungswagen
v.l.n.r. CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Pirna Kathrin Dollinger-Knuth, Landtagsabgeordnete Sandra Gockel, Landrat Michael Geisler, Rettungsdienstleiter Lars Peschel und Vorstand des DRK Kreisverbandes Pirna e. V. Ilka Pohl

Am Montag, dem 2. November 2026, veranstaltete der DRK-Kreisverband Pirna e. V. das Richtfest für den Erweiterungsbau der DRK-Rettungswache in Pirna. Auf der Liebstädter Straße versammelten sich neben dem Präsidium des DRK, darunter Sandra Gockel, Präsidentin, und Lars Peschel, Rettungsdienstleiter, auch Landrat Michael Geisler sowie Bürgermeister, Geschäftsführer, Kreisräte und weitere Gäste. Nach der Eröffnung und Begrüßung durch Landrat Geisler und Präsidentin Gockel wurde die Baumaßnahme vorgestellt; anschließend konnte die Baustelle bei einem Rundgang besichtigt werden.

Landrat Geisler betonte: „Der Neubau der Rettungswache reagiert auf die gewachsenen Anforderungen an eine moderne und leistungsfähige Rettungsinfrastruktur. Gerade in einem ländlich geprägten Landkreis ist eine schnelle und verlässliche Notfallversorgung von besonderer Bedeutung – denn im Einsatz zählt jede Minute. Das DRK Pirna ist dabei seit vielen Jahren ein zuverlässiger Partner, der es schafft, zuverlässig und trotz der anspruchsvollen Arbeitsbedingungen engagierte Nachwuchskräfte zu gewinnen, die Verantwortung übernehmen um anderen Menschen in der Not zu helfen.“

Mit dem Neubau werden moderne Räumlichkeiten und bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden geschaffen. Das stärkt nicht nur die Einsatzfähigkeit des Rettungsdienstes, sondern trägt auch dazu bei, die Eintreffzeiten zu optimieren, umliegende Rettungswachen zu entlasten und die Notfallversorgung der Bevölkerung langfristig sicherzustellen. Am Standort werden künftig vier Rettungswagen, ein Mehrzweckfahrzeug, zwei Krankentransportwagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug vorgehalten, außerdem sorgt eine eigene Tankstelle mit einem Fassungsvermögen von 9.900 Litern Diesel und eine Notstromzentrale für Autonomie.

Der Erweiterungsbau ist bereits heute deutlich sichtbar und markiert den nächsten wichtigen Schritt für eine zukunftsfähige Rettungsinfrastruktur in der Region. Die Fertigstellung der Maßnahme wird im Herbst 2027 erwartet. Damit wird die Grundlage für eine leistungsstarke Versorgung im Landkreis weiter gestärkt.