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Referat Gesundheitsamt

Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) bildet neben den Bereichen der stationären und ambulanten medizinischen Versorgung die Dritte Säule des Gesundheitswesens.

In Zeiten von Globalisierung, demographischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen sowie einem enormen Leistungszuwachs in der Medizin nimmt die Aufgabenfülle und -breite des ÖGD rasant zu. Der Öffentliche Gesundheitsdienst ist unverzichtbarer Bestandteil kommunaler Gesundheitspolitik.

Das Spektrum eines Gesundheitsamtes hat sich dementsprechend kontinuierlich und flexibel an die ständig sich verändernden Aufgaben und Herausforderungen anzupassen. Der Öffentliche Gesundheitsdienst ist Teil eines weiten Netzwerkes entsprechender lokaler, sachsen- und bundesweiter sowie spezieller wissenschaftlicher Partner.

Zentrale Themen unseres Referates Gesundheitsamt sind u.a.:

  • Amtsärztliche Begutachtung nach Auftrag (z.B. Dienstfähigkeit, Rehamaßnahmen, Eingliederungshilfen)
  • Prävention von gesundheitlichen Risiken und Krankheiten
  • Öffentlichkeitsarbeit, Information der Bevölkerung
  • Medizinische Gefahrenabwehr/Bevölkerungsschutz
  • Umweltmedizin, Bau- und Kommunalhygiene
  • Kontrollen von Einrichtungen aus den Bereichen Medizin, Pflege, Kitas, Schulen, Asyl, Bestattung u.v.a.m.
  • Tumor-, Schwangerenberatung sowie Beratung zu HIV/AIDS/sexuell übertragbaren Erkrankungen
  • Beratung von Patienten, Angehörigen, medizinischem und betreuendem Personal
  • Beratung von Patienten und Angehörigen im Rahmen des Sozialpsychiatrischen Dienstes
  • Kinder- und jugendärztliche und –zahnärztliche Untersuchungen, Begutachtung zu Hilfemaßnahmen
  • Gesundheitsförderung z.B. im Rahmen kommunaler Projekte
  • Bewertung des Gesundheitszustandes und sozialer Parameter der Bevölkerung
  • Medizinalstatistik

Alle Jahre wieder – Impfung gegen Influenza

Die stellvertretende Amtsärztin Dr. med. Ute Paul informiert:

Ab Oktober impfen die Ärzte im Gesundheitsamt wieder gegen Grippe (Influenza). Die letzte Grippewelle war sehr heftig. Mikrobiologisch gesichert wurden in der letzten Saison in unserem Kreis 739 Fälle, davon verstar­ben sieben Patienten. Die Dun­kelziffer ist immer um ein Vielfa­ches höher, da nur bei wenigen Patienten ein Rachenabstrich durchgeführt und in ein mikrobiologisches Labor gesandt wird.

Der neue Impfstoff wurde von der WHO an die veränderte Si­tuation angepasst. Es hatte sich gezeigt, dass aufgrund der ho­hen genetischen Veränderungs­bereitschaft des Virus der Schutz gegen Influenza H1N1 im letz­ten Jahr nicht mehr ausreichend war. Der vom Gesundheitsamt ver­wendete Impfstoff schützt, wie in den vergangenen Jahren schon, gegen vier Virustypen: H1N1, H3N2 und 2 verschie­dene Influenza B-Typen (sog. Yamagata- sowie Victoria-Linie). Gerade letzteres wurde wichtig, da zunehmend große Epidemi­en durch Influenza B ausgelöst wurden, oft auch erst sehr spät in der Grippesaison auftretend.

Vor dem Oktober zu impfen ist nicht empfehlenswert, da der Schutz nach 5 - 6 Monaten nachlässt. So findet die unseren Raum oft recht spät erreichen­de Grippewelle (in manchen Jahren Februar – April) weniger Widerstand. Zu spät sollte die Impfung aber auch nicht erfol­gen, da erfahrungsgemäß ab November unspezifische Erkäl­tungsinfekte stark zunehmen. Man würde also in den Infekt- Abwehrprozess des Körpers hi­neinimpfen. Das Immunsystem ist dann quasi „abgelenkt“, und der Infekt hat leichtes Spiel. Von den Patienten wird das oft als „Ich habe nach der Impfung die Grippe bekommen“ missge­deutet. Eine Influenza kann die Impfung nicht auslösen, da sich nur Virus-Bruchstücke im Impf­stoff befinden. Diese reichen aber schon aus, um dem Körper eine Information zukommen zu lassen. So kann er mit der Aus­bildung eines immunologischen Gedächtnisses beginnen.

Lässt man sich jedes Jahr imp­fen, hat der Körper sozusagen eine „Bibliothek“ an Informati­onen zu Grippeviren zur Verfü­gung und kann schnell die pas­sende Reaktion erzeugen. Nicht immer wird dies für eine voll­ständige Infektionsvermeidung reichen, da sich, wie gesagt, die Grippeviren sehr schnell verän­dern können. Aber auch wenn der Schutz nicht einhundertpro­zentig ist: Schwere Komplikati­onen sollen dadurch vermieden werden. Eine Influenza kann sehr ernst und manchmal sogar tödlich verlaufen.


Impfsprechstunden im Landratsamt:
Pirna, Schloßhof 2/4:
jeden Dienstag, 13:00 bis 17:30 Uhr
Freital, Hüttenstraße 14:
jeden ersten Donnerstag im Mo­nat, 15:30 bis 17:30 Uhr
Dippoldiswalde, Weißeritzstraße 7:
jeden letzten Donnerstag im Monat, 15:30 bis 17:30 Uhr
Bitte bringen Sie die Chipkar­te der Krankenkasse und den Impfausweis mit.

Kontakt:
Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Referat Gesundheitsamt
Schloßhof 2/4, 01796 Pirna
Tel.: 03501 515-2301
E-Mail: cornelia.mix@landrat­samt-pirna.de

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Unser Service für Sie

Referatsleiterin Gesundheitsamt

Hausanschrift:
01796 Pirna, Schloßhof 2/4 (Haus SF)

Postanschrift:
01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

Telefon: 03501 515-2301
Fax: 03501 515-2309
E-Mail: E-Mail

Allgemeine Sprechzeiten

Montag: 08:00 - 12:00 Uhr
Dienstag: 08:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 08:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 08:00 - 12:00 Uhr