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Foto-Impressionen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

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Vernetzte Pflegeberatung

Seniorenratgeber für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Deckblatt Seniorenratgeber

Neuer Seniorenratgeber für den Landkreis erschienen

Der Seniorenratgeber entstand in enger Zusammenarbeit mit der mediaprint infoverlag gmbh (www.total-lokal.de) und wurde im Senioren- und Behindertenbeirat des Landkreises vorgestellt und positiv bewertet. Die gedruckte Broschüre hat eine Auflage von 5.000 Stück und ist in den Rathäusern der Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie in den Bürgerbüros des Landratsamtes erhältlich.

Mit dem Seniorenratgeber für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge steht den Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörigen ab sofort ein aktueller Wegweiser und Ratgeber zur Verfügung, der sich mit vielen Themen rund um das Alter beschäftigt und die Suche nach Ansprechpartnern erleichtern soll. Im Ratgeber kann man sich über Beratungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote, die Thematik Wohnen im Alter, die neuen Pflegegrade und -leistungen sowie über die vielfältigen Angebote der sozialen Dienstleister und Pflegeeinrichtungen informieren.

Ebenfalls enthalten ist eine Checkliste zum Wohnen mit Betreuungsangeboten für ältere Menschen.

www.total-lokal.de/publikationen/seniorenratgeber-fuer-den-landkreis-saechsische-schweiz-osterzgebirge.html

 

24.10.2016

Nachbarschaftshelfer und Alltagsbegleiter - Möglichkeiten der Unterstützung älterer Menschen im Alltag

Foto: Senioren

Pflegekoordinatorin des Landkreises Katrin Roßberg informiert:

Bürgermeister erhielten Informationen zum Thema Pflege - Pflegenetz - vernetzte Pflegeberatung

Ein aktuelles Thema der Mitgliederversammlung des SSG-Kreisverbandes am 26. März 2015 befasste sich mit der demografischen Entwicklung und dem zukünftigen Bedarf an Leistungen und Angeboten für pflegebedürftige Menschen bis zum Jahr 2050.

Tilo Georgi, ehemaliger Leiter der Abteilung Soziale Leistungen im Landratsamt, informierte die Bürgermeister der Städte und Gemeinden des Landkreises darüber, dass sich der Anteil der betroffenen Personen in den nächsten 35 Jahren günstigstenfalls um mindestens 40 Prozent, je nach vorgestelltem Szenario eventuell sogar um bis zu 80 Prozent gegenüber heute erhöhen wird. Aufgrund der gleichzeitigen zahlenmäßigen Abnahme der berufstätigen Bevölkerung sind vielfältige Ideen zur Bewältigung dieser Situation gefragt.

Neben einer altersgerechten sozialen Infrastruktur in den Stadt- und Ortsteilen ist der Bedarf an Pflegeplätzen insbesondere auch abhängig von den zukünftigen Möglichkeiten der häuslichen und ambulanten Pflege. Hierbei handelt es sich um eine interdisziplinäre Thematik für Politik, Pflegekassen, Wohnungsgesellschaften, Investoren, Kommunen, Betroffene und deren Angehörige.

Mit dem ersten Pflegestärkungsgesetz und dem Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf sind zum 01.01.2015 wichtige Leistungsverbesserungen für pflegebedürftige Personen und deren Angehörige in Kraft getreten.

Die vielen Informationen rund um das Thema Pflege werden auf der Internetplattform des Pflegenetz Sachsen unter dem unten stehenden Link einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. In die Pflegedatenbank des Pflegenetzes Sachsen sollten auch die vielen vor Ort bestehenden regionalen Angebote aufgenommen werden.

Gleichzeitig wurde um Mitwirkung in der vernetzten Pflegeberatung des Landkreises geworben. Für die fünf Planungsregionen des Landkreises werden interessierte Institutionen sowie private und freie Träger als Netzwerkpartner gesucht, die aktiv an der Gestaltung des Pflegenetzes mitwirken wollen.

Netzwerkarbeit zum Thema Pflege im Landkreis - Pflegekoordinatorin im Landratsamt

Der Landkreis befasst sich seit 2011 mit dem Aufbau eines Pflegenetzwerkes. Dieses Netzwerk und das Konzept der vernetzten Pflegeberatung sollen dazu beitragen, eine bedarfsorientierte Beratungs- und Versorgungsinfrastruktur im Landkreis zu entwickeln, in dem Ressourcen verknüpft und gefördert werden. Wichtig ist dabei die Vernetzung von Politik, Verwaltung und Einrichtungen freier Träger, privater Dienstleister und/ oder sozialer Verbände.

Seit Anfang 2016 arbeitet Katrin Roßberg als Pflegekoordinatorin im Landratsamt mit Experten und Akteuren vor Ort weiter an diesem Ziel. Dabei kann ein „Kreislauf“ zwischen Bürgern, Netzwerkpartnern und Einrichtungen entstehen, von dem Ratsuchende sowie Helfende profitieren.

 

Verbesserte wohnortnahe Angebote durch Netzwerke

Schwerpunkt war bisher die Erfassung und Analyse des aktuellen Standes vorhandener (Pflege)Strukturen in der Region. Kontakte wurden geknüpft und Gespräche mit Akteuren und Multiplikatoren geführt, um sie für eine aktive Mitwirkung im Pflegenetz zu motivieren. Im Ergebnis entstand eine Übersicht aller Netzwerkpartner.

Eine wesentliche Aufgabe der Koordinatorin besteht darin, im regionalen Kontext den Austausch zwischen Akteuren und relevanten Partnern anzuregen. Ziel ist eine verbesserte wohnortnahe Beratung und Unterstützung von älteren und pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen. Diese Arbeitstreffen werden nun vorbereitet, das erste wird Ende August 2016 in der Gemeinde Klingenberg stattfinden.


geplante gesetzliche Änderungen:

http://www.bmg.bund.de/ministerium/meldungen/2016/psg-iii-kabinett.html

Altenhilfeplan des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Altenhilfeplan 2010

Der Kreistag hat den Altenhilfeplan des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge beschlossen. 

Die Städte und Gemeinden werden sich auf einen weiter anwachsenden Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung einstellen müssen. Die steigende Lebenserwartung hat bereits heute dazu geführt, dass die Lebenszeit der Menschen nach Abschluss des Berufslebens erheblich länger geworden ist.

In den nächsten Jahrzehnten werden die zahlenmäßig besonders starken Jahrgänge der in den 50er bis 70er-Jahren Geborenen in das höhere Lebensalter eintreten. Dieser altersstrukturelle Wandel in der Bevölkerung wird auch die Lebensverhältnisse in den Kommunen vielfältig beeinflussen. Er wird viele Seiten des täglichen Lebens verändern und führt zu neuen Anforderungen an die soziale Infrastruktur.

Gerade im höheren Lebensalter werden die Kommunen mehr und mehr zum Lebensmittelpunkt der Menschen. Ihnen kommt als den zentralen Orten der Daseinsvorsorge eine wachsende Verantwortung für die Gestaltung der sozialen Infrastruktur der älter werdenden Gesellschaft zu. 

Die Städte und Gemeinden müssen sich auf diese umfassenden Veränderungen vorbereiten und zukunftsfähig gemacht werden. Nur in gemeinsamer Verantwortung von Einwohnern, politischen Gremien und Verwaltung kann dieser Prozess gestaltet werden.

Die Vielfalt der bestehenden Angebote der Altenhilfe im Landkreis wird im Altenhilfeplan dargestellt. Er ist die kontinuierliche Weiterführung der Altenhilfeplanung der beiden ehemaligen Landkreise Sächsische Schweiz und Weißeritzkreis. Gleichzeitig soll der Altenhilfeplan Anregungen für die zukünftige Gestaltung der sozialen Infrastruktur in den Städten und Gemeinden geben.

Vernetzte Pflegeberatung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Auftaktveranstaltung 2011

Mit dem zum 01.07.2008 in Kraft getretenen Pflegeweiterentwicklungsgesetz haben ab dem 01.01.2009 alle Personen einen Anspruch auf individuelle Beratung und Hilfestellung bei der Auswahl und Inanspruchnahme von Sozialleistungen und sonstigen Hilfsangeboten.

Dazu schlossen die sächsischen Landesverbände der Pflegekassen und die Arbeitsgemeinschaft der örtlichen Sozialhilfeträger in Sachsen unter Beteiligung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) am 12.06.2009 eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Sicherstellung einer vernetzten Pflegeberatung im Freistaat Sachsen.

Ziel ist die gemeinsame Sicherstellung einer vernetzten Pflegeberatung im Freistaat Sachsen, um eine für die Pflegebedürftigen optimale Koordinierung und Steuerung von Leistungen unterschiedlicher Versorgungsbereiche zu gewährleisten. Vernetzt sind und werden unterschiedliche Träger der Sozialversicherung, der öffentlichen Hand einschließlich der Landkreise und kreisfreien Städte, der medizinischen, pflegerischen und sozialen Leistungserbringer unter Einbindung sozialer sowie bürgerschaftlicher Initiativen und Selbsthilfevereinigungen bzw. Selbsthilfeorganisationen. Die Hilfesuchenden sollen eine direkte, schnelle, umfassende und trägerübergreifende Unterstützung in pflegefachlichen Fragen in Anspruch nehmen können. Im Jahr 2010 wurde in drei sächsischen Modellregionen eine einjährige Erprobungsphase erfolgreich abgeschlossen. Im Zuge des erfolgreichen Verlaufs der Erprobungsphase erfolgt eine Ausdehnung des Pflegenetzes auf ganz Sachsen. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge führte dazu am 16.03.2011 seine Auftaktveranstaltung zur vernetzten Pflegeberatung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge durch, um mit Vertretern der Pflegekassen, des Sächsischen Landkreistages, des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz sowie mit Vertretern von Einrichtungen und Diensten eine vernetzte Pflegeberatung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu gestalten. Im Ergebnis konnten drei Themenbereiche benannt werden, die in Arbeitsgruppen, bestehend aus o. g. Professionen, zukünftig bearbeitet und weiterführend erörtert werden.

PflegeNetz Sachsen

Das Pflegeportal PflegeNetz Sachsen steht zur Erstberatung zu Fragen der Pflege im Internet unter http://www.pflegenetz.sachsen.de/ zur Verfügung. Das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ruft alle Einrichtungen und Dienste aus dem Landkreis zur Aufnahme in die Pflegedatenbank auf. Registrieren lassen können sich alle, die Leistungen im Rahmen der Pflege u. a. in den Bereichen Beratung, Hilfe im Alltag, Angebote für Angehörige sowie stationäre, teilstationäre oder ambulante Pflegeangebote erbringen. Dazu ist für Einrichtungen und Dienste ein Fragebogen zur Aufnahme in die Pflegedatenbank hinterlegt.

Vernetzte Pflegeberatung 2014

Fünfzehn aktive Akteure des Pflegenetzes unseres Landkreises haben sich im Juli und August im Landratsamt auf dem Pirnaer Sonnenstein zu gemeinsamen Arbeitsberatungen getroffen.

Die Vertreter der Pflegekassen, des Landratsamtes sowie medizinischer, pflegerischer und sozialer Einrichtungen in freier und privater Trägerschaft machten sich mit der Konzeption und dem Qualitätsmanagement für eine vernetzte Pflegeberatung vertraut und entwickelten ein Leitbild für die kooperative Arbeit. Eine Studentin der Fakultät Sozialwissenschaften an der Hochschule Zittau/Görlitz begleitete diesen Prozess wissenschaftlich. In gemeinsamer Abstimmung wurden die Grundlagen für eine weitere Etablierung der vernetzten Pflegeberatung in allen Städten und Gemeinden des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gelegt.

Die zukünftige Arbeit des Pflegenetzwerks soll in fünf regionalen Planungsräumen stattfinden. Die Abteilung Soziale Leistungen des Landratsamtes wird als Koordinator des Netzwerkes in den nächsten Tagen und Wochen weitere Partner, die vor Ort Leistungen für pflegebedürftige Menschen erbringen oder sich mit der Thematik befassen, kontaktieren und um aktive Mitwirkung im Pflegenetzwerk ersuchen.

Gemeinsames Ziel soll es sein, dass Beratungsangebote für jeden pflegebedürftigen Bürger und seine Angehörigen unabhängig vom Wohnort zeitnah und individuell erreichbar sind. Zudem sollen die beteiligten Institutionen und Leistungsträger über die verfügbaren Angebote und deren Inhalte und Zielstellungen umfassend informiert werden, um diese für die eigene Beratungstätigkeit nutzen zu können.

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Pflegekoordinatorin Katrin Roßberg

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Postanschrift:
01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

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Fax: 03501 515-8-2246
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