1. Hauptnavigation
  2. Unternavigation
  3. Service
  4. Hauptinhalt

Hauptnavigation

Unternavigation

Sie sind hier:  

Notfallrettung / Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst

Management bei größeren Ereignissen

Die Organisation einer optimalen Versorgung von Verletzten und Erkrankten ist unser erklärtes Ziel und stellt eine große Herausforderung dar. Der Landkreis ist dabei verpflichtet, eine entsprechende Vorsorge zu treffen und dementsprechende Strukturen zu schaffen.

Für die Erfüllung der ärztlichen Aufgaben gibt es die Gruppe "Leitender Notarzt (LNA)". In dieser Gruppe sind ehrenamtlich Notärzte tätig, die über eine entsprechende Zusatzqualifikation verfügen. Sie sind über einen  Dienstplan organisiert, werden im Bedarfsfall alarmiert und organisieren dann an der Einsatzstelle gemeinsam mit dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst die Versorgung der Patienten bis in das entsprechende Krankenhaus.

Die Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL.) haben ebenfalls eine entsprechende Zusatzausbildung absolviert und sind, wie die Leitenden Notärzte, ehrenamtlich tätig. Wie der Name bereits aussagt, ist die Organisation an der Einsatzstelle ihre Hauptaufgabe. Diese reicht von der Dokumentation der Betroffenen über die Nachforderung von Einsatzmitteln bis hin zur Anmeldung in den entsprechenden Kliniken. Sie sind bei größeren Einsätzen das Verbindungsglied zu den Rettungsleitstellen. Auch die OrgL. sind über Dienstpläne organisiert. Ihnen steht zur Erfüllung ihrer Aufgaben in jeder Gruppe ein Einsatzfahrzeug mit dem notwendigen Arbeitsmaterial zur Verfügung.

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erfüllen mit hohem ehrenamtlichem Engagement eine Leitende Notarztgruppe sowie vier OrgL.-Gruppen flächendeckend die an sie gestellten Aufgaben. Die OrgL.-Gruppen befinden sich in Dippoldiswalde (DRK), Freital (DRK), Pirna/Heidenau (DRK/JUH) sowie in Neustadt (ASB).

 

Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst (KÄBD) oder Notarzt?

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Eine junge Frau, um die 30 Jahre alt, hat es ganz schlimm erwischt: sie klagt über Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber mit Schüttelfrost und fühlt sich matt. Es geht ihr so schlecht, dass sie ihren Hausarzt nicht aufsuchen kann und wählt den Notruf 112, um Hilfe ins Haus zu holen. Am Telefon wird sie aber darauf hingewiesen, dass dies kein Notfall ist und sie sich an ihren Hausarzt oder die Rettungsleitstelle wenden müsse.

Warum ist die geschilderte Situation kein Notfall?

Die Disponenten in den Leitstellen sind speziell ausgebildete Fachkräfte, die auf alle Hilfeersuchen richtig reagieren müssen. Deshalb sind die dem Notfallmeldenden bei seinem Anruf gestellten Fragen kein lästiges Übel, sondern zwingend notwendig, um die richtige Entscheidung zu treffen und die optimale Hilfe zu vermitteln. Anhand der gestellten Fragen entsteht für den Disponenten ein Notfallbild, aus dem dann die Entscheidung hervorgeht, ob in dem speziellen Fall der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst oder ein Notarzt zu rufen ist.

Wann liegt ein Notfall vor?

Eine plötzlich einsetzende Atemnot bei einem Asthmaanfall, der akute Brustschmerz oder ein Sturz aus über 3 Metern Höhe sind in jedem Fall Indikationen für einen Notarzteinsatz, da es sich um einen lebensbedrohlichen Notfall handelt. Klassische Grippesymptome, wie in obigem Fall, bedürfen jedoch der Behandlung durch den Hausarzt bzw. den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst.

Notfallrettung

Unter dem Begriff "Notfallrettung" versteht man die Durchführung von lebensrettenden Maßnahmen bei Notfallpatienten, meist unter Einbeziehung eines Notarztes, die Herstellung der Transportfähigkeit und den unter fachgerechter Betreuung durchzuführenden Transport in das nächstgelegene geeignete Krankenhaus.

 

Der Gesetzgeber formuliert im Sächsischen Gesetz über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, auch "Blaulichtgesetz" genannt, Notfallrettung so: "Notfallpatienten sind Kranke oder Verletzte, die sich in Lebensgefahr befinden oder bei denen schwere gesundheitliche Schäden zu befürchten sind, wenn sie nicht umgehend medizinische Hilfe erhalten."

Für die Sicherstellung dieser Aufgabe stehen fünfzehn Rettungswachen zur Verfügung. Diese befinden sich in:

Altenberg, Bad Gottleuba, Bad Schandau, Dippoldiswalde, Dorfhain, Frauenstein, Freital, Glashütte, Heidenau, Kreischa, Neustadt, Pirna, Sebnitz, Stolpen und Wilsdruff.

Karte des Landkreises mit Rettungswachen

Quelle: Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

In den Wachen Dippoldiswalde, Freital, Heidenau, Neustadt und Pirna sind die fünf im Landkreis vorhandenen Notarztstandorte integriert.

Über die Leitstellen Dresden bzw. Bautzen besteht ferner die Möglichkeit den jeweils dort stationierten Rettungshubschrauber, der auch über einen Notarzt verfügt, anzufordern. Als Einsatzstrategie wird bei der Durchführung der Notfallrettung das sogenannte Rendezvous-System angewendet. Das heißt, Notarzt und Rettungswagen kommen meist aus verschiedenen Standorten und treffen sich am Notfallort.

Wenn ein lebensbedrohlicher Notfall vorliegt, kontaktieren Sie die Leitstelle über den Notruf 112. Näheres was Sie beim Abgeben eines Notrufes beachten sollten, finden Sie auf der Seite Leitstellen/Notruf.

Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst

KÄBD Tel.Nr

 

Ab dem 16. April 2012 ist der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Bereitschaftsarzt) bundeseinheitlich über die neue Rufnummer 116 117 zu erreichen. 

Die Rufnummer ist für den Anrufer immer kostenfrei – egal, ob er vom Festnetz, vom Mobiltelefon oder über das Internet (Voice over IP) anruft.

Die 116 117 ist eine sogenannte Kurzwahl-Nummer (analog der 112). Diese Nummern sind deutschlandweit ohne Vorwahl zu erreichen, egal ob vom Festnetz oder Mobiltelefon.

 

Wenn ein Bereitschaftsarzt erforderlich ist, rufen Sie die 116 117 an, unabhängig von Ihrem Aufenthaltsort.

 

Das Prinzip ist denkbar einfach.

Sie wählen die 116 117 und werden durch ein technisches System ohne Zeitverzug anhand der erkannten Vorwahl mit der zuständigen Leitstelle verbunden. Ist eine Zuordnung nicht eindeutig möglich, so verbindet Sie das System automatisch mit einem "116 117 – Service – Center". Diese Mitarbeiter vermitteln Sie dann anhand der Adresse problemlos an den richtigen Bereitschaftsdienst.

An den bekannten Besetztzeiten des Bereitschaftsdienstes ändert sich nichts. Er ist zu folgenden Zeiten erreichbar:

Montag, Dienstag und Donnerstag

ab 19:00 Uhr,

Mittwoch und Freitag ab 14:00 Uhr sowie

Samstag, Sonntag und an Feiertagen

ab 07:00 Uhr

Ab dem darauffolgenden Tag ab 07:00 Uhr ist der Hausarzt für seine Patienten zuständig.

Bitte unbedingt beachten

Eine Zeitvorgabe für das Erscheinen des Arztes gibt es in diesem Fall nicht. Seitens der Rettungsleitstellen werden die Hilfeersuchen zeitnah weitervermittelt. Jedoch kann es für die Hilfesuchenden zu längeren Wartezeiten durch die relativ großen Einzugsgebiete und das hohe Aufkommen an Einsätzen für den Bereitschaftsarzt kommen.

 

Den Notruf 112 bitte in diesen Fällen nicht wählen - diese Nummer soll für lebensbedrohliche Situationen immer erreichbar sein!

  • zur Startseite wechseln
  • Seite weiterleiten
  • Seite drucken
  • RSS
  • Landratsamt Pirna bei Facebook
  • Landratsamt Pirna bei Twitter
  • Landratsamt Pirna bei YouTube

Unser Service für Sie

Referatsleiter Rettungswesen

Hausanschrift:
01796 Pirna, Schloßhof 2/4 (Haus EF)

Postanschrift:
01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

Telefon: 03501 515-4317
Fax: 03501 515-4309
E-Mail: E-Mail

Integrierte Regionalleitstelle Dresden

Bild der Integrierten Regionalleitstelle Dresden

Hausanschrift:
01139 Dresden, Scharfenberger Straße 47

Postanschrift:
01139 Dresden, Scharfenberger Straße 47

Telefon: Notruf 112 / Anmeldung Krankentransport 0351 19222 / allgemeine Rufnummer 0351-50 12 10
Fax: 0351 8155 130

Sachbearbeiter Rettungswesen

Hausanschrift:
01796 Pirna, Schloßhof 2/4 (Haus EF)

Postanschrift:
01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

Telefon: 03501 515-4321
Fax: 03501 515-8-4321
E-Mail: E-Mail