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Impfen und Impfberatung

Die Impfberatung des Landratsamtes bietet folgende Leistungen an:

  • Überprüfung des aktuellen Impfstandes mit entsprechender Impfberatung und Impfung sowie
  • Übertragung von Impfungen in den internationalen Impfausweis (gegen Gebühr)

Wir impfen und beraten nach den Empfehlung der Sächsischen Landesärztekammer und der Sächsischen Impfkommission . In der Anlage finden Sie die entsprechenden aktuellen Dokumente.

Versäumte Impfungen sind frühstmöglich nachzuholen.

Impfsprechstunden

 

Pirna, Schloßhof 2/4                      Freital, Hüttenstraße 14   Dippoldiswalde, Weißeritzstraße 7

jeden Dienstag
13:00 - 17:30 Uhr     

jeden ersten Donnerstag im Monat                   
15:30 - 17:30 Uhr

jeden letzten Donnerstag im Monat     
15:30 - 17:30 Uhr

Gesetzlich Versicherte erhalten die Impfungen kostenfrei. Privatversicherte erhalten eine Rechnung und können diese bei ihrer Krankenkasse einreichen.

Bitte bringen Sie ihre Chipkarte der Krankenkasse und ihren Impfausweis mit!

Telefonische Anmeldungen sind unter der Tel. Nr. 03501 515 2301 möglich.

Alle Impfungen sind vorbeugende Maßnahmen und ohne Praxisgebühr. Gesetzlich Versicherte erhalten die Impfungen kostenfrei, Privatversicherte können die Kosten bei ihrer Krankenkasse einreichen.

Impfkalender für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

In der Anlage finden Sie die Empfehlung der Sächsischen Landesärztekammer mit Stand vom 01.01.2017. Versäumte Impfungen sind frühstmöglich nachzuholen. Der amtsärztliche Dienst im Gesundheitsamt bietet Impfsprechstunden im Gesundheitsamt an.

Privatversicherte können die Rechnung für die Impfkosten bei Ihrer Krankenversicherung einreichen.

 

Alle Jahre wieder – Impfung gegen Influenza

Die stellvertretende Amtsärztin Dr. med. Ute Paul informiert:

Ab Oktober impfen die Ärzte im Gesundheitsamt wieder gegen Grippe (Influenza). Die letzte Grippewelle war sehr heftig. Mikrobiologisch gesichert wurden in der letzten Saison in unserem Kreis 739 Fälle, davon verstar­ben sieben Patienten. Die Dun­kelziffer ist immer um ein Vielfa­ches höher, da nur bei wenigen Patienten ein Rachenabstrich durchgeführt und in ein mikrobiologisches Labor gesandt wird.

Der neue Impfstoff wurde von der WHO an die veränderte Si­tuation angepasst. Es hatte sich gezeigt, dass aufgrund der ho­hen genetischen Veränderungs­bereitschaft des Virus der Schutz gegen Influenza H1N1 im letz­ten Jahr nicht mehr ausreichend war. Der vom Gesundheitsamt ver­wendete Impfstoff schützt, wie in den vergangenen Jahren schon, gegen vier Virustypen: H1N1, H3N2 und 2 verschie­dene Influenza B-Typen (sog. Yamagata- sowie Victoria-Linie). Gerade letzteres wurde wichtig, da zunehmend große Epidemi­en durch Influenza B ausgelöst wurden, oft auch erst sehr spät in der Grippesaison auftretend.

Vor dem Oktober zu impfen ist nicht empfehlenswert, da der Schutz nach 5 - 6 Monaten nachlässt. So findet die unseren Raum oft recht spät erreichen­de Grippewelle (in manchen Jahren Februar – April) weniger Widerstand. Zu spät sollte die Impfung aber auch nicht erfol­gen, da erfahrungsgemäß ab November unspezifische Erkäl­tungsinfekte stark zunehmen. Man würde also in den Infekt- Abwehrprozess des Körpers hi­neinimpfen. Das Immunsystem ist dann quasi „abgelenkt“, und der Infekt hat leichtes Spiel. Von den Patienten wird das oft als „Ich habe nach der Impfung die Grippe bekommen“ missge­deutet. Eine Influenza kann die Impfung nicht auslösen, da sich nur Virus-Bruchstücke im Impf­stoff befinden. Diese reichen aber schon aus, um dem Körper eine Information zukommen zu lassen. So kann er mit der Aus­bildung eines immunologischen Gedächtnisses beginnen.

Lässt man sich jedes Jahr imp­fen, hat der Körper sozusagen eine „Bibliothek“ an Informati­onen zu Grippeviren zur Verfü­gung und kann schnell die pas­sende Reaktion erzeugen. Nicht immer wird dies für eine voll­ständige Infektionsvermeidung reichen, da sich, wie gesagt, die Grippeviren sehr schnell verän­dern können. Aber auch wenn der Schutz nicht einhundertpro­zentig ist: Schwere Komplikati­onen sollen dadurch vermieden werden. Eine Influenza kann sehr ernst und manchmal sogar tödlich verlaufen.


Impfsprechstunden im Landratsamt:
Pirna, Schloßhof 2/4:
jeden Dienstag, 13:00 bis 17:30 Uhr
Freital, Hüttenstraße 14:
jeden ersten Donnerstag im Mo­nat, 15:30 bis 17:30 Uhr
Dippoldiswalde, Weißeritzstraße 7:
jeden letzten Donnerstag im Monat, 15:30 bis 17:30 Uhr
Bitte bringen Sie die Chipkar­te der Krankenkasse und den Impfausweis mit.

Kontakt:
Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Referat Gesundheitsamt
Schloßhof 2/4, 01796 Pirna
Tel.: 03501 515-2301
E-Mail: cornelia.mix@landrat­samt-pirna.de

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01796 Pirna, Schloßhof 2/4 (Haus SF)

Postanschrift:
01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

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E-Mail: E-Mail

Sachgebiet Hygiene

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