1. Hauptnavigation
  2. Unternavigation
  3. Service
  4. Hauptinhalt

Hauptnavigation

Foto-Impressionen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Unternavigation

Sie sind hier:  

Leben ohne Gewalt

In der AG „Hilfen für behinderte Menschen im Landkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge“ haben sich Vertreter*innen der Behindertenverbände zusammengeschlossen. Es handelt sich dabei um Vertreter*innen der Selbsthilfeorganisationen, um Mitglieder aus den Einrichtungen und Diensten der Wohlfahrtsverbände (AWO, DPWV, DRK, Diakonisches Werk), und Bildungsträgern sowie um die ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt Freital. Ziel des Zusammenschlusses ist die Interessenvertretung gegenüber den Städten, Gemeinden des Kreises, dem Kreistag und dem Landratsamt. Durch systematische Öffentlichkeitsarbeit soll auf die Rechte und Interessen von Menschen mit Behinderung aufmerksam gemacht werden.

Das Thema „Gewalt gegen Menschen mit Behinderung“ beschäftigt die Mitglieder intensiv seit 2014. Im Zuge dieser Arbeit entstand das Faltblatt, welches am 8. Mai 2017 an die Vertreter der Werkstatt- und Wohnheimbeiräte übergeben wurde. Ein spannendes Thema in den nächsten Jahren wird die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes insbesondere die Installierung einer unabhängigen Teilhabeberatung im Landkreis sein.

Die feierliche Übergabe wurde von der Aktion Mensch unterstützt.

(Quelle: AG "Hilfen für behinderte Menschen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge")

Gewalt in Paarbeziehungen

Gewaltspirale

Gewaltspirale (Quelle: Männernetzwerk Dresden e.V./Projekt ESCAPE)

Zu jeder Zeit und in jeder Form gab und gibt es Gewalt gegen Frauen, Männer und Kinder durch Bezugspersonen. Der häufigste Schauplatz dieser Gewalt sind die eigenen vier Wände. Gerade an dem Ort, an welchem Menschen Schutz, Geborgenheit und Vertrautheit suchen, werden sie nicht selten geschlagen, bedroht, beschimpft und gedemütigt. Ihnen werden Kontakte zu Freundinnen und Freunden, Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen und Familienangehörigen verwehrt. Sie werden kontrolliert und finanziell bevormundet. Häufig droht die Bezugsperson im Falle eines Trennungsversuches mit der Wegnahme der Kinder oder massiver Gewalt.

Der gewaltausübende Partner/Die gewaltausübende Partnerin untergräbt zunehmend Ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Eine derart eingeschüchterte und häufig auch sozial isolierte Person schafft es kaum ohne Hilfe von außen, sich aus dieser Gewaltbeziehung zu lösen.

Auch heute noch wird Partnergewalt gern verharmlost und schnell entschuldigt. So waren der Alkohol, Eifersucht, ein schlechter Tag, eine schwere Vergangenheit oder der Ärger mit wer weiß wem Schuld. Vielleicht waren die Kinder zu laut oder der Partner, die Partnerin hat ihn/sie "provoziert". Sicher kennen viele von Ihnen solche oder ähnliche Erklärungsmuster. Nicht selten übernehmen die gewalterfahrenden Personen die Verantwortung für solche Gewalttätigkeit. Sie schämen sich, persönlich versagt zu haben. Glauben, dass nur ihnen so etwas passiert. Kein Wunder also, dass die, die Gewalt erfahren, schweigen.

Aus den Verstrickungen von Angst und Abhängigkeit einen Weg zu finden ist nicht leicht. ABER es ist möglich!

 

Wo finde ich Hilfe?

Akuter Notfall:      
Polizei     110    
Notruf 112    
       
Beratungsangebote (auf Wunsch anonym):      
Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt 0351-79552205 beratung@skf-radebeul.de Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 1 in 01796 Pirna
Frauen- und Kinderschutzhaus Pirna     03501- 547160     frauenhaus@asb-koenigstein-pirna.de   
ESCAPE Dresden Täter- und Täterinnenberatung 0351- 8104343  kontakt@escape-dresden.de Königsbrücker Straße 37 in 01099 Dresden

 

Was sind meine Rechte?

Auf der Homepage des Freistaates Sachsen ist eine der wichtigsten die gesetzlichen Grundlagen erläutert: Das Gewaltschutzgesetz (GewSchG). Ansatzpunkt dieses Gesetzes ist »Der Schläger geht, das Opfer bleibt«. Ergänzend gelten das Polizeigesetz des Freistaates Sachsen sowie das Gesetz zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen.  

 

 

Netzwerk gegen häusliche Gewalt

Keine Verschlusssache

Titelbild der Broschüre "Keine Verschlusssache"

Um Aufklärung zum Thema häusliche Gewalt und um einen Informationsaustausch zu erreichen, hat sich in unserem Landkreis ein Netzwerk gebildet. Mitglieder sind unter anderem die Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen und Polizei, darüber hinaus Beratungsstellen der freien Träger, Rechtsanwälte und Psychotherapeuten. Das Netzwerk arbeitet unter Leitung der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Teresa Schubert.

Entsprechend der Satzung ist das oberste Ziel des Netzwerkes der Schutz und die Sicherheit für von häuslicher Gewalt Betroffener – unabhängig von Alter und Geschlecht. Wichtig ist dabei, dass Hemmschwellen der Hilfesuchenden immer weiter abgebaut werden.

Im Landkreis existieren zahlreiche Hilfs- und Beratungsangebote, die jetzt durch die Netzwerkarbeit noch besser miteinander verknüpft werden können. Auf diese Weise werden Betroffene zielgerichteter informiert und erhalten bei verschiedenen Beratungsstellen unkompliziert alle wichtigen Auskünfte.

Das Netzwerk trifft sich in regelmäßigen Abständen um über aktuelle Themen, rechtliche Entwicklungen oder Fachtagungen zu berichten und auszutauschen. 

Was Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstellen über häusliche Gewalt berichten, lesen Sie in den folgenden Interviews des Frauen- und Kinderschutzhauses Pirna des ASB OV Königstein/Pirna e.V. sowie ESCAPE Dresden - Täterorientierte  Antigewaltarbeit in Fällen Häuslicher Gewalt.

 

  • zur Startseite wechseln
  • Seite weiterleiten
  • Seite drucken
  • RSS
  • Landratsamt Pirna bei Facebook
  • Landratsamt Pirna bei Twitter
  • Landratsamt Pirna bei YouTube

Unser Service für Sie

Teresa Schubert - Gleichstellungsbeauftragte

Hausanschrift:
01796 Pirna, Schloßhof 2/4 (Haus EF, Zi. 2.24)

Postanschrift:
01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

Telefon: 03501 515-1010
Fax: 03501 515-8-1010
E-Mail: E-Mail

Allgemeine Sprechzeiten

Montag: 08:00 - 12:00 Uhr
Dienstag: 08:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 08:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 08:00 - 12:00 Uhr