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Foto-Impressionen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

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Leistungen nach dem Sächsischen Landeserziehungsgeldgesetz (SächsLErzGG)

Nach dem Bezug von Bundeselterngeld können Sie im Freistaat Sachsen im zweiten oder dritten Lebensjahr Ihres Kindes ein Landeserziehungsgeld erhalten. Ab dem 1. Januar 2016 wird das Landeserziehungsgeld ab dem 3. Kind einkommensunabhängig gewährt. Dies gilt für Kinder, die seit dem 1. Januar 2015 geboren wurden.Es wird bei Inanspruchnahme im dritten Lebensjahr des Kindes für Geburten ab dem 01.01.2011 wie folgt gewährt:

1. Kind: neun Monate je 150 EURO
2. Kind: neun Monate je 200 EURO
Ab dem dritten Kind: zwölf Monate je 300 EURO.

Voraussetzung für diese Zahldauer ist, dass für dieses Kind seit dem vollendeten 14. Lebensmonat kein Platz in einer staatlich geförderten Kindertagesstätte in Anspruch genommen wurde. Anderenfalls entspricht die Zahldauer den bei Inanspruchnahme des Landeserziehungsgeldes im zweiten Lebensjahr des Kindes geltenden Werten.

Bei Leistungsbezug im zweiten Lebensjahr des Kindes für Geburten ab dem 01.01.2011 gelten folgende Leistungsparameter:

1. Kind: fünf Monate je 150 EURO
2. Kind: sechs Monate je 200 EURO
Ab dem dritten Kind: sieben Monate je 300 EURO.

Die Einkommensgrenze für ungemindertes Landeserziehungsgeld beträgt 14.100 EURO für Alleinerziehende und 17.100 EURO für Paare. Dabei handelt es sich um ein pauschaliertes jährliches Nettoeinkommen d. h. um ein um Werbungskosten und Pauschalabzüge bereinigtes Bruttoeinkommen i. d. R. des Partners aus dem Kalenderjahr der Geburt bei Inanspruchnahme des Landeserziehungsgeldes im zweiten Lebensjahr des Kindes bzw. aus dem Kalenderjahr nach der Geburt bei Inanspruchnahme im dritten Lebensjahr.

Voraussetzungen
Anspruch auf Landeserziehungsgeld hat, wer:

  • seinen Hauptwohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Freistaat Sachsen hat,
  • mit einem Kind, für das ihm die Personensorge zusteht in einem Haushalt lebt und dieses Kind selbst betreut und erzieht,
  • keine oder keine volle Erwerbstätigkeit ausübt (zulässig ist Teilzeitarbeit bis zu 30 Stunden wöchentlich),
  • für das zur Leistung berechtigende Kind keinen mit staatlichen Mitteln geförderten Platz in einer Kindertageseinrichtung oder eine staatlich geförderte Tagespflege in Anspruch nimmt (in besonderen Fällen sind Ausnahmen möglich z.B. wenn sich die Antragstellerin in Ausbildung befindet).

Anspruch hat auch, wer die sonstigen Voraussetzungen für den Bezug von Erziehungsgeld gem. § 1 Bundeserziehungsgeldgesetz (BErzGG) in der am 31.12.2006 geltenden Fassung erfüllt. Das betrifft z.B. Entsandte mit Beschäftigungsverhältnis in Sachsen, Grenzgänger mit Bezug nach Sachsen, Stiefeltern, dritte Personen im Härtefall oder Ausländer. Auch ohne das Recht der Personensorge kann der leibliche Vater anspruchsberechtigt sein, wenn die Mutter zustimmt.

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