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Foto-Impressionen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
 

Dorfwettbewerb

Vorgestellt: Die Teilnehmer des Dorfwettbewerbes aus dem Jahr 2011

Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft 2011"

  • Saupsdorf
  • Sadisdorf
  • Reinhardtsgrimma
  • Reichstädt
  • Ottendorf
  • Mittelndorf
  • Lichtenhain
  • Heeselicht
  • Cunnersdorf
  • Altendorf

Sadisdorf

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Sadisdorf

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Sadisdorf

Die Geschichte des Ortes geht in das 13. Jahrhundert zurück. Die Siedlung wurde nach ihrem Lokatoren Seyden "Sydensdorff" genannt. Neben der Landwirtschaft spielte der Bergbau in der Ortsgeschichte eine große Rolle. Um 1447 wurde in der Grube "Heiligen Kreuze" reiche Silberfunde geschürft. Als die Ergiebigkeit der Silbergruben zurück ging, förderten die Bergleute Zinn und Kupfer. Im Jahr 1886 schürften die Bergleute im ertragreichsten Schacht 40.670 kg Erz mit 109 kg Silber. Auf den Spuren historische Begbautradition führt ein Weg zur "Sadisdorfer Pinge" über die vom Bergbau geprägte Mittelgebirgslandschaft mit zahlreichen Anlagen und Mundlöchern.

Das Ortsbild wird durch die 1479/80 gebaute steinerne Wehrkirche geprägt.

(Quelle: Internetseite der Gemeinde Schmiedeberg)

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Heeselicht

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Heeselicht

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Heeselicht

Als Quellreihendorf mit Waldhufenflur breitet sich Heeselicht rings um eine flache Talmulde aus und liegt in unmittelbarer Nähe der Lausitzer Überschiebung.

Auf den ersten Blick schon sieht man, dass unser Quellreihendorf die charakteristisch geschwungenen Hufen nur auf seiner größeren Ortshälfte zeigt.

Das ist die ursprüngliche Flur der alten Siedler. Die damaligen Ansiedler rodeten den vom Hofe am weitesten abgelegenen Wald nicht. So umschließt noch heute im Osten und Süden ein grüner Wandmantel die Felder.

Die höchste Erhebung ist der Steinberg mit 350,4 m über NN. Flurenstücke und zwei Mühlen im über 100 m tiefer gelegenen, romantischen Tal der Polenz gehören ebenfalls zum Ort.

Der Weg von Stolpen nach Hohnstein führte ehemals über Hohburkersdorf. Um eine kürzere Verbindung zu Hohnstein herzustellen, ließ Kaiser Napoleon 1813 die Straße durch das Dorf Heeselicht gehen (Napoleonstraße).

(Quelle: Internetseite von Heeselicht)

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Reichstädt

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Reichstädt

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Reichstädt

Bauernfamilien aus den westdeutschen Gebieten kamen vor vielen Jahrhunderten in das langgestreckte Tal und fanden eine „reiche Stätte“ vor, um ein Waldhufendorf anzulegen. Die Geschichte von Reichstädt wurde wesentlich vom Schloss mit Rittergut und einer großen Schäferei beeinflusst.

Reichstädt mit seinen ca. 1.350 Einwohnern und einer Ausdehnung von ca. 6 km erstreckt sich in einer Höhenlage von ca. 360 bis 560 m über NN. Das Wahrzeichen Reichstädts ist die kleinste (7,50 m) und höchstgelegene (544 m über NN) Holländerwindmühle Deutschlands. Doch auch sonst hat Reichstädt einiges zu bieten.

Der Ort besaß früher sechs Wassermühlen, von denen heute die "Buschmühle" als einzige noch intakte Mahl- und Sägemühle arbeitet. Das Barockschloss der Familie von Schönberg steht für Feierlichkeiten und besondere Anlässe auch Gästen zur Verfügung. In der ehemaligen Schlossgärtnerei wird nun ein Kräutergarten betrieben. Die Keramikwerkstatt, die Galerie Lilith sowie die Schäferei Drutschmann bieten den Besuchern von Reichstädt allerhand Interessantes und Einzigartiges.

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Reinhardtsgrimma

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Pilzmuseum in Reinhardtsgrimma

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Orgel in Reinhardtsgrimma

Ein sagenhafter Ritter Grimmer soll der Überlieferung nach mit dem Ritter Reinhardt der Gründer von Reinhardtsgrimma gewesen sein. Auf dem Grimmstein habe die älteste Burg gestanden. Ein verwittertes Grabmal auf dem Kirchhof von Reinhardtsgrimma sei die Ruhestätte dieses Ritters Grimmer. Nach der Grabsteinfigur und nach der Volkssage soll er sechs Finger gehabt haben. Reinhardtsgrimma wurde 1206 erstmals urkundlich erwähnt und befindet sich mit seinen derzeit ca. 900 Einwohnern 340 m über NN.

Reinhardtsgrimma ist ideal für Urlauber, die entspannen wollen. Das Kulturangebot reicht von Konzertangeboten in Schloss und Kirche über Heimatfeste, Märchenwiesenhöhepunkte bis zur Nikolauswanderung.

Für Wanderer steht ein ca. 30 km langer Rundwanderweg zur Verfügung. Auch im Winter lohnt sich ein Besuch in Reinhardtsgrimma, denn erst dann wird seine ganze Romantik deutlich.

(Quelle: Internetseite der Stadt Glashütte)

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Cunnersdorf

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Spielplatz in Cunnersdorf

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Hofladen in Cunnersdorf

Cunnersdorf, nordöstlich von Hohnstein gelegen, ist im Zuge der deutschen Ostexpansion im 12./13. Jahrhundert entstanden. Im Jahr 1223 gehörte die Gesamtflur zum Königreich Böhmen und wurde 1443, nach dem Übergang der Herrschaft Hohnstein an Sachsen, Amtsdorf. Das Dorf wurde im 30-jährigen Krieg vollständig niedergebrannt. Es erstreckt sich als Waldhufendorf mit einer Vielzahl teilweise recht gut erhaltener Dreiseithöfe in 1,7 km Länge beiderseits des Dorfbaches. Dieser mündet an der Bockmühle in die Polenz.

Im Polenztal, mit mittel bis steil bewaldeten Hängen und durchragenden Felsen, befindet sich das nördlichste Ausbreitungsgebiet der Märzenbecher. Es ist das größte Wildvorkommen der Märzenbecher in Sachsen. Die Märzenbecherwiesen stehen unter Naturschutz und sind besonders im Frühjahr ein Besuchermagnet. Wohl kaum ein anderer Ort ist im zeitigen Frühjahr mit den Frühblühern bestückt wie Cunnersdorf.

Wanderungen Rund um Cunnersdorf haben so einiges zu bieten. Das Polenztal mit seinem schroffen Granitfelsen zieht sich aus Polenz kommend über die Bockmühle nach Hohnstein und weiter bis zur Lachsbach. Auf diesem Weg wechselt das Gestein von Sandstein auf Granit. Oberhalb von Cunnersdorf  findet man die höchsten Erhebungen im Hohnsteiner Land und von da aus einen fantastischen Fernblick von der Burg Stolpen bis ins Elbsandsteingebirge. Cunnersdorf hat Anschluss an das Radwandernetz der WIN und den Radfernwanderweg D4. 

(Quelle: Internetseite Hohnstein)

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Altendorf

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Altendorf

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Altendorf

Aus dem Elbtal von Bad Schandau kommend erreicht man nach 3 km Steigung Altendorf. Rechts in der Ferne zeigt sich die Kette der zerklüfteten Schrammsteine.

Ein romantischer Steig führt von Altendorf durch die Dorfbachklamm ins schluchtenartige Kirnitzschtal, wo man auf dem historischen Flößersteig den Spuren der Flößer folgen kann.

Vom nahen Adamsberg kann man große Teile des Elbsandsteingebirges bewundern und in aller Ruhe beschauen.

(Quelle: Internetseite der Gemeinde Kirnitzschtal)

 

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Mittelndorf

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Mittelndorf

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Mittelndorf

Entlang der Panoramastraße liegt Mittelndorf. Auch Mittelndorf hat seine Aussichtswarten, den Birkenberg, den Weinberg, die Rämischbank oder die Schaarwiese. Von hier ist man schnell in das Kirnitzschtal abgestiegen.

(Quelle: Internetseite der Gemeinde Kirnitzschtal)

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Lichtenhain

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Lichtenhain

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Lichtenhain

Auch Lichtenhain liegt an der Hohen Straße. Hier lockt der Pfarrberg mit seiner Rundumsicht.

Wie auch in den anderen Orten bettet sich das Unterdorf in eine sanfte Quellmulde, die nach Südost zieht und den Dorfbach ins Kirnitzschtal entlässt, wo er angestaut - als Lichtenhainer Wasserfall - zur Touristenattraktion wird.

Das gleichnamige Gasthaus mit seiner unverwechselbaren >Schweiz-Atmosphäre< ist der Endpunkt der Kirnitzschtalbahn von Bad Schandau und Ausgangspunkt für Wanderungen in die Hintere Sächsische Schweiz. Besonders beliebt ist der Aufstieg zum bekannten Kuhstall, einer großen Durchbruchhöhle im Neuen Wildenstein. 

Das zur Tradition gewordene Lichtenhainer Blumenfest findet jedes Jahr am ersten Septemberwochenende statt. Motive aus ca. 15.000 Dalienblüten werden in liebevoller Arbeit arrangiert. Dieser Umzug ist einmalig für diese Region. 

(Quelle: Internetseite der Gemeinde Kirnitzschtal)

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Ottendorf

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Ottendorf

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Ottendorf

"Du willst sie pur, unverfälscht, ohne Touristenströme und Parkgebühren, nur für Dich, willst nicht ständig Bekannte grüßen müssen, sehnst Dich nach dem stillen Waldwinkel, der einsamen Schlucht. Dann laß dein Auge von der Großsteinkanzel über die wilde "Ottendorfer Heide" schweifen. Du wirst sie durchstreifen und Deinen Aufenthalt in unseren gastlichen Quartieren garantiert ausdehnen wollen."

Lit.: "Das Dorf am Fuß der Endlerkuppe" Geschichten aus acht Jahrhunderten - Ein Heimatbüchlein -

Von der ehemaligen Jugendburg auf der Endlerkuppe gelangt man auf gutem Weg ohne große Höhenunterschiede zum Großstein (auch "Kanzel der Hinteren Sächsischen Schweiz" genannt) mit einem imponierenden Blick in Kirnitzschtal und in Felsenwelt der Hinteren Sächsischen Schweiz.

Im Kirnitzschtal stehen zahlreiche Mühlen. Sie dienten vorwiegend der Holzverarbeitung.

Die Neumannmühle als technisches Denkmal veranschaulicht das Holzschliffverfahren (Stand von 1870), welches zur Herstellung für die Papierfabrikation große Bedeutung hatte. Die Neumannmühle liegt am Eingang zum Großen Zschand, ein Wanderparadies.

(Quelle: Internetseite der Gemeinde Kirnitzschtal)

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Saupsdorf

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Saupsdorf

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Blumengarten in Saupsdorf

Saupsdorf ist ein kleiner, ruhiger Ort mit 550 Einwohnern im Elbsandsteingebirge. Malerisch schmiegt sich der Ort an den Hang des Wachberges, der auch Schweizerkrone genannt wird. Dieser 496 m hohe Berg ist durch seine atemberaubende Aussicht über den hinteren Teil der Sächsischen Schweiz mit dem Nationalpark seit jeher ein Touristenmagnet. Dem Besucher bietet sich ein weitreichendes Panorama von den Thorwalder Wänden, über die Affensteine mit dem Bloßstock bis zu den Schrammsteinen.

Das Ortsbild prägen mehrere große Bauerngehöfte und Mühlen, zahlreiche Umgebinde- und Fachwerkhäuser. Gekrönt von der 1842 geweihten Kirche, welche schon damals als eine der schönsten der ganzen Gegend galt. In ihr finden nicht nur Gottesdienste, sondern auch zahlreiche Konzerte statt. So ist sie zum Beispiel Veranstaltungsort der Reihe "Sandstein und Musik" und des Gemischten Chores Saupsdorf.

Zahlreiche Wanderwege führen zu den Ausflugszielen der Umgebung. Wohl der bekannteste ist der Prof.-Dr.-Alfred-Meiche-Weg. Dieser, nach dem Sebnitzer Heimatforscher benannte Weg, führt von Sebnitz über den Wachberg bei Saupsdorf zum Weifberg. Von hier bieten sich verschiedene Wanderungen an, zum Beispiel zur Kahnfahrt auf der Oberen Schleuse bei Hinterhermsdorf.

Saupsdorf erhielt wegen seiner guten Luft und der ruhigen Lage den Titel staatlich anerkannter Erholungsort. Dem Besucher sind somit bei seinem Urlaub Erholung und Entspannung garantiert.

Ob Wanderer, Kletterer, Reiter oder Radfahrer, Saupsdorf hat jedem etwas zu bieten. Zahlreiche kulturelle Angebote und touristische Ziele der Umgebung sind bequem zu erreichen.

(Quelle: Internetseite von Saupsdorf)

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