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07.07.2015 | 234/2015

Moderate Tarifanpassung im VVO zum 1. November

15-08-2012-logo-vvo

Pressemitteilung der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) GmbH 

 

  • Durchschnittliche Steigerung um 1,4 Prozent
  •      Ermäßigte 4er-Karte bleibt unverändert
  •      Tages- und Wochenkarten bleiben im Preis stabil

"Die Tarifanpassung ist nötig, um trotz stagnierender Zuschüsse und steigender Kosten das gute Angebot in Dresden und der Region zu erhalten", betonte Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberelbe (Z-VOE) heute bei der Verbandsversammlung in Dresden. "Im vergangenen Jahr waren rund 205 Millionen Fahrgäste mit den Bussen und Bahnen der Partner unterwegs und gaben uns gute Noten. Wir möchten, dass das auch in Zukunft so bleibt." Im vergangenen Jahr ist besonders die Zahl der Stammkunden weiter gestiegen. "Die Zahl der Vielfahrer stieg gegenüber 2013 um 1,4 Prozent", betonte Burkhard Ehlen. "Was uns dabei besonders freut, ist die Zufriedenheit der Fahrgäste. Dank der Arbeit der Unternehmen erreichte der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) beim Kundenbarometer im vergangenen Sommer mit der Schulnote "Eins minus" den Spitzenplatz unter den beteiligten acht Verkehrsverbünden in Deutschland."

Die Verbandsversammlung hat heute beschlossen, die Fahrpreise zum 1. November 2015 anzupassen. Burkhard Ehlen unterstrich: "Im vergangenen Jahr sind die Kosten der Unternehmen im VVO trotz der Schwankungen bei den Energiepreisen weiter gestiegen. Für ein attraktives Angebot im öffentlichen Nahverkehr ist daher eine moderate Tarifanpassung notwendig." Insbesondere die steigenden Personalkosten durch die Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst, bei den Eisenbahnunternehmen und den kommunalen Busunternehmen sowie die Einführung des Mindestlohns können nicht vollständig durch Einsparungen aufgefangen werden. "Trotz kontroverser Diskussion überwog am Ende in der Verbandsversammlung der gemeinsame Ansatz, dass die jetzt beschlossene Tarifanpassung die Balance zwischen attraktiven Preisen für die Fahrgäste und der wirtschaftlichen Lage der Unternehmen und Kommunen wahrt", erläuterte Burkhard Ehlen.

Details in den Ticketsegmenten

Im Bereich der Einzelfahrten und 4er-Karten werden die Preise der Tickets für alle Preisstufen leicht erhöht. So kostet die Einzelfahrt in Dresden zukünftig 2,30 Euro und damit zehn Cent mehr als bisher. Die Preise für Fahrten durch zwei und mehr Zonen steigen um 10 bis 20 Cent. Künftig kostet beispielsweise die Einzelfahrt von Meißen nach Radebeul 4,10 Euro, die Fahrt von Dresden nach Bad Schandau 6,20 Euro. Die 4er-Karte zum Normalpreis bleibt trotz einer Anhebung um 20 Cent insbesondere für Gelegenheitsfahrer eine günstigere Alternative zur Einzelfahrt. Der Vorschlag der Landeshauptstadt Dresden, die ermäßigten 4er-Karten für Schüler nicht zu erhöhen, wurde von den Landkreisen angenommen, so dass das Ticket unverändert bleibt.

Die Preise der Tageskarten, Familientageskarten und Kleingruppenkarten bleiben stabil. "Diese Tickets sind ideal für die gelegentlichen Ausflüge mit Bus und Bahn", erläuterte Burkhard Ehlen. "Letztes Jahr haben wir in diesem Segment neue Tickets für kleine Gruppen eingeführt. Auf Tageskarten fahren jetzt zwei Kinder kostenfrei mit. Die stabilen Preise in diesem Jahr werden die Tickets noch attraktiver machen." Auch das besonders bei jugendlichen Nachtschwärmern beliebte NachtTicket kostet unverändert sechs Euro.

Wochenkarten bleiben ebenfalls im Preis konstant. "Mit einem guten Angebot möchten wir die Fahrgäste gewinnen, die eigentlich nur für ein paar Tage Bus und Bahn fahren", sagte Burkhard Ehlen. "Mit einem stimmigen Preis-Leistungsangebot können wir mehr Fahrgäste zum Umstieg auf Bus und Bahn bewegen." "Die Preise der Monats- und Abo-Monatskarten, 9-Uhr- und 9-Uhr-Abo-Monatskarten sowie Jahreskarten steigen durchschnittlich um rund 1,6 Prozent an. So wird beispielsweise die Abo-Monatskarte für die Preisstufe A 1 um 70 Cent erhöht und kostet dann 49,70 Euro. "Damit bieten wir auch in Zukunft umfassende Mobilität für 1,60 Euro pro Tag", betont Burkhard Ehlen. Die Preise für den Nahverkehr in Dresden und der Region liegen damit deutschlandweit unverändert im Mittelfeld.

Kontakt:
Christian Schlemper
Pressesprecher
Verkehrsverbund Oberelbe (VVO)
Telefon: 0351/852 65-12
Fax: 0351/852 65-13

E-Mail: presse@vvo-online.de

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