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Foto-Impressionen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
 

Programme

Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN"

Lokaler Aktionsplan wird über Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" weiter unterstützt

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Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN"

Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ zur Umsetzung des Lokalen Aktionsplanes für 2012 bewilligt

Antragstellung für Einzelprojekte ab sofort möglich

Auch 2012 wird die Umsetzung des Lokalen Aktionsplanes (LAP) für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge von Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt.

Im Rahmen des Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" hat der Landkreis mit Bescheid vom 8. Dezember 2011 30.000 Euro bewilligt bekommen. Diese werden für die Unterstützung von Kleinprojekten im Rahmen der Umsetzung des Lokalen Aktionsplanes eingesetzt.

Die Projekte sollen als Hauptziel die Vermittlung von demokratischem Wertebewusstsein sowie die Zurückdrängung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus haben.

Förderschwerpunkte sind soziale Integration, interkulturelles Lernen/antirassistische Bildung,  interreligiöses Lernen, kulturelle und geschichtliche Identität, Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen bei jungen Menschen, Demokratie- und Toleranzerziehung und Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft.

Die Inhalte können von Aktionstagen, außerschulischer Jugendbildung, Beratungsangeboten, Diskussions- und Informationsveranstaltungen, Entwicklung von pädagogischen Materialien, Fachtagungen und Kongressen, bis hin zu Ausstellungen, Qualifizierung, Weiterbildung und ähnlichem reichen.

Hauptzielgruppen sind junge Menschen in strukturschwachen Regionen und Kommunen, Kinder und jüngere Jugendliche, Migrant(inn)en), Eltern, Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Sozialpädagog(-inn)en sowie Multiplikator(-inn)en.

Für die Antragstellung sind die entsprechenden Formulare zu verwenden.

Diese erhalten Sie über die Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienhilfe des Landratsamtes, Frau Linke, Telefon 03501 515-2103, E-Mail astrid.linke@landratsamt-pirna.de oder im Internet (s. u.).

Dem Antrag ist eine aussagefähige Projektbeschreibung beizufügen. Die Einreichungsfrist für Anträge endet zunächst am 30. April 2012.

Kontakt:
Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Frau Linke
Telefon 03501 515-2103
E-Mail astrid.linke@landratsamt-pirna.de

 

Lokaler Aktionsplan für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Ziele

Hauptziel ist die Zurückdrängung rechtsextremistischer Aktivitäten und der Einflussnahme von Rechtsextremisten auf Jugendliche im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Dabei ist es notwendig, eine politische Streitkultur auf der Basis freiheitlich-demokratischer Grundwerte zu fördern und zu entwickeln. Als generelle Zielgruppen stehen sich entwickelnde Persönlichkeiten sowie jugendliche und erwachsene Multiplikatoren im Vordergrund. Die Projekte sollen jungen Menschen in praktischer und anschaulicher Form demokratisches Wertebewusstsein vermitteln, in dem der Schutz der Menschenwürde oberste Priorität hat.

Multiplikatoren sollen in Fortbildungs- und Gesprächsangeboten rechtsextremistische Strukturen in Sachsen und im Landkreis sowie aktuelle Strategien und Aktionsformen von Rechtsextremisten kennen lernen und eigene Strategien entwickeln. Wichtig ist auch, diese Zielgruppe mit den verschiedenen Ausdrucksformen einer rechten Jugendkultur vertraut zu machen, um sie zu befähigen, diese zu erkennen und entsprechend zu intervenieren. Bestandteil der Fortbildung ist die Erarbeitung situationsbezogener Handlungsmöglichkeiten.

 

Zielebenen

Zur Umsetzung der Ziele bedarf es eines abgestimmten Agierens der in diesem Bereich Engagierten. Davon ausgehend sollen die unterschiedlichen Ansätze und Projekte in vier Arbeitsebenen (Recherche-, Beziehungs-, unterstützende Projekt- und Beratungsebene) und in zwei Koordinationsebenen (Organisations- und Politische Ebene) gegliedert werden.

Zielgruppen

Hauptzielgruppe sind junge Menschen im Alter zwischen 14 und 21 Jahren in ihren selbst gewählten Strukturen. Angrenzende ältere Jugendliche und junge Erwachsene sind als Multiplikatoren und Vermittler anzusehen. Mit besonderer Sorgfalt sollen auch 12 bis 14jährige Kinder in geeigneter Weise Adressaten von Projektarbeit sein.

Neben Aktivitäten, die durch die politische Öffentlichkeit des gesamten Landkreises getragen sind, sollen spezielle Projekte sich den Kommunen widmen, wo demokratische Strukturen der Jugendarbeit unterrepräsentiert sind sowie ein besonderer Unterstützungsbedarf zur Zurückdrängung von Rechtsextremismus besteht.

Bundesprogramm "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" (2007 - 2010)

Logo Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hatte vor dem Hintergrund anhaltender Probleme mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus im Jahr 2007 das Programm  "Vielfalt tut gut. Jugend  für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ ins Leben gerufen. Die in diesem Rahmen zur Verfügung gestellten Fördermittel sollen vor allem der Unterstützung von präventiven Maßnahmen dienen.

Die Region Sächsische Schweiz war 2010 mit dem Projekt "Entwicklung lokaler integrierter Strategien in der Region Sächsische Schweiz im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (in den Grenzen vom 01.01.2007)“ im vierten Jahr Fördergebiet im Rahmen des Bundesprogramms.

Als Grundlage für die zu fördernden Maßnahmen wurde der Lokale Aktionsplan (LAP) für die Region Sächsische Schweiz erstellt. Er zeigt regionale und inhaltliche Schwerpunkte sowie entsprechende Erfordernisse auf. Seine Umsetzung erfolgt mit gezielten Einzelmaßnahmen.

Hauptziel ist die Vermittlung von demokratischem Wertebewusstsein sowie die Zurückdrängung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Förderschwerpunkte sind soziale Integration, interkulturelles Lernen/antirassistische Bildung,  interreligiöses Lernen, kulturelle und geschichtliche Identität, Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen bei jungen Menschen, Demokratie- und Toleranzerziehung und Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft.

Die verschiedenen Projekte richten sich an junge Menschen in strukturschwachen Regionen und Kommunen, Kinder und jüngere Jugendliche, Migrant(inn)en, Eltern, Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Sozialpädagog(-inn)en sowie Multiplikator(-inn)en.

Ein regionaler Ausschuss aus Vertretern des Ämternetzwerkes und fachlich erfahrenen Akteuren des zivilgesellschaftlichen Engagements begleitet die Umsetzung des Lokalen Aktionsplans und entscheidet über die Vergabe der Zuschüsse für die einzelnen Projekte.

Seit 2007 wird an der Umsetzung des LAPs gewirkt. Im gleichen Jahr stellte der Bund 117.708 Euro für insgesamt 19 Einzelprojekte zur Verfügung. 2008 konnten 24 Projekte mit insgesamt 143.700 Euro und 2009 22 Projekte mit 96.917,20 Euro Bundesmitteln unterstützt werden.

2010 stellte die Bundesregierung dem Landkreis speziell für die Region Sächsische Schweiz insgesamt 93.499,23 Euro zur Verfügung. Damit wurden 18 Einzelprojekte unterstützt.

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Astrid Linke - Fachreferentin besondere soziale Aufgaben (Lokaler Aktionsplan)

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