

Das Kreisarchiv Sächsische Schweiz-Osterzgebirge entstand am 01.08.2008 durch die Fusion der Kreisarchive der vormaligen Landkreise Sächsische Schweiz und Weißeritzkreis im Zuge der Funktional- und Kreisgebietsreform im Freistaat Sachsen. Seinen Ursprung hat es in der Anordnung des einstigen Ministerium des Innern vom 26.02.1952 zur Bildung von Kreisarchiven, deren Aufgaben die Bewertung, Erschließung und die mit der dauerhaften Aufbewahrung verbundenen bestandserhaltenden und magazintechnischen Maßnahmen sind.
Im Kreisarchiv dokumentiert sich das Schrift- und Archivgut der 1952 gebildeten Kreise Dippoldiswalde, Freital, Pirna und Sebnitz, ihrer Vorgänger, z.B. der Amtshauptmannschaften, sowie deren nachgeordneten Einrichtungen, Organisationen und Betriebe. In ihm befinden sich aber auch Unterlagen von Städten und Gemeinden, die über kein eigenes Archiv verfügen und umfängliche Film-, Bild-, Zeitungs- und Präsenzbibliotheksbestände sowie Vor- und Nachlässe von Privatpersonen und Firmen, zurückreichend bis in 17. Jahrhundert.
Zur Erfüllung der Aufgaben der Verwaltung, als Partner für Chronisten und Historiker, aber auch für die Edition von Publikationen stellt sich das Kreisarchiv heute als ein wesentlicher Bestandteil sächsischer und kommunaler Archivlandschaft dar, der strukturell im Geschäftsbereich 1, Abteilung Personal und Verwaltungsentwicklung, Referat Innerer Service des Landratsamtes angesiedelt ist.

Im Januar 2009 erschien in der Schriftenreihe "Mitteilungen des Vereins für Sächsische Landesgeschichte" das erste Beiheft mit dem Titel "Historischer Abriss zur Region der oberen Elbe". Dieses umfasst die früheste Geschichte unseres Landkreises. Das Beiheft bietet ein breites Spektrum an Informationen.
Im Rahmen der Darstellung geschichtlicher Ereignisse musste eine Zeitspanne von mindestens 1500 Jahren recherchiert werden. Die Publikation zeigt, dass die prägenden regionalen Ereignisse in diesem Zeitraum der historischen Entwicklung durch die Zusammenhänge von reichs-, landes- und regionalgeschichtlichen sowie päpstlichen Einflüssen bestimmt wurden.
Das vorliegende Ergebnis beruht auf 230 betrachteten Quellen. Seine Darstellung wird durch eine Tafel zur "urgeschichtlichen Entwicklung seit 3000 v. Chr., mit den Kultur- und Klimaperioden" sowie vier Karten zur "slawischen Besiedlung des Raumes zwischen Elbe und Mulde (6. bis 12. Jh.)" vertieft.
Der Titel richtet sich besonders an lokal- und regionalgeschichtlich tätige Heimatforscher.
Das mit Unterstützung vom Kreisarchiv editierte Beiheft ist über den Verein für sächsische Landesgeschichte e.V., seinen Autor Prof. Schilka und im einschlägigen Buchhandel erhältlich. Die Broschüre selbst liegt in der Geschäftsstelle des Vereins aus.
Kontakt zum Verein:
Verein für sächsische Landesgeschichte e.V.
c/o Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv Dresden
PF 100444
01074 Dresden
Telefon: 0351/8006-166
Fax: 0351/8021274
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01796 Pirna, Schloßhof 2/4 (Haus EF)
Postanschrift:
01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54
| Telefon: | 03501 515-4439 |
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