
Am 06. - 07. Dezember 2010 findet im Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) die Fachtagung zum Thema "Sichere (Einsatz)-Fahrten bei Feuerwehr und Hilfeleistungsorganisationen" statt.
Inhalte der Tagung werden u.a. sein:
Insassenschutz bei Feuerwehrfahrzeugen - neue technische Ansätze
Ladungssicherung in Einsatzfahrzeugen
Fahrsimulatoren für Einsatzfahrten von DVR / DGUV, Schulungskonzept, Pilotseminare
Erfahrungen mit dem neuen Feuerwehrführerschein am Beispiel Baden-Württemberg
Weitere Informationen finden Sie in der im Anhang befindlichen Broschüre.
Hilfeleistungseinsatz der Feuerwehren des Landkreises im Tornado-Schadensgebiet Großenhain
Am Wochenende vom 29.-30.05.2010 unterstützten zahlreiche Feuerwehrkräfte die Arbeiten zur Beseitigung der Schäden, welche in Folge eines schweren Sturmes am 24.05.2010 in der Region Großenhain entstanden waren.
Aus den Erfahrungen der Hochwasserkatastrophen 2002 und 2006 ableitend, bestand das Ziel die Hilfe koordiniert und geordnet zuzuführen. Um dies zu gewährleisten, wurden am Freitagnachmittag von Planungsgruppen der TEL, aus den hilfswilligen Feuerwehren von Altenberg, Bad Schandau, Dippoldiswalde, Dittersdorf, Freital, Geising, Glashütte, Kreischa, Neustadt, Ottendorf, Pirna, Possendorf, Prossen, Schlottwitz, Schmiedeberg und Sebnitz zwei Marschverbände zusammengestellt.
Diese trafen am Sonnabend um 8:00 Uhr im Bereitstellungsraum auf dem Flugplatz Großenhain ein. Von der Feuerwehreinsatzleitung Großenhain wurde dem Einsatzverband des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge der Einsatzabschnitt Walda zugeordnet.
Bei der Lageerkundung in dem von schweren Zerstörungen betroffenen Gebiet wurden unter der Prämisse der Aufarbeitung von Bruchholz und Beräumung sowie Verkehrssicherung im Kronenbereich zahlreiche Einsatzstellen festgelegt. Bereits ab 10:15 Uhr waren alle 92 Einsatzkräfte mit ihren 17 Fahrzeugen an den zugewiesenen Einsatzstellen tätig. Im Tagesverlauf wurden der Abschnittsleitung noch Einsatzkräfte aus weiteren Landkreisen unterstellt. Damit erhöhte sich deren Zahl im Abschnitt auf 126.
Am Sonntag wurde die Tätigkeit in Großenhain und den Ortsteilen Walda-Kleinthiemig, Bauda und Kleinthiemig fortgesetzt. Dabei wurde der Einsatzabschnitt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge durch Feuerwehrkräfte aus dem Landkreis Bautzen verstärkt. In der Zeit von 9:00 Uhr-15:00 Uhr waren damit 230 Feuerwehrleute mit 37 Einsatzfahrzeugen im Einsatzabschnitt tätig.
Rückblickend kann man sagen, dass der Einsatz im Einsatzabschnitt sehr gut funktioniert hat. Die Zusammenarbeit der Wehren aus dem ehemaligen Landkreisen Sächsische Schweiz und Weißeritzkreis war geprägt von Hilfbereitschaft, Kameradschaft und gegenseitiger Akzeptanz.
Es ist damit erneut der Beweis angetreten, dass es bei solchen komplexen Lagen unabdingbar ist, die Kräfte zu bündeln und einheitlich zu führen, um effektiv zu arbeiten.
Die Stadt Großenhain nimmt unter der Rufnummer +49 3522 3040 weiterhin Hilfsangebote entgegen.
Neumann, Kreisbrandmeister

Feuer und Schwelbrände sind häufig unterschätzte Gefahren in Haus und Wohnung.
In Deutschland verunglücken jährlich durchschnittlich 600 Personen tödlich durch ein Feuer, wobei ein Drittel der Opfer Kinder sind. Die meisten der Opfer sterben in der eigenen Wohnung, zwei Drittel aller Brandopfer wurden nachts im Schlaf überrascht.
Im Gegensatz zur landläufigen Meinung wird die Mehrzahl der jährlich rund 200.000 Brände in Privathaushalten nicht durch Fahrlässigkeit, sondern durch technische Defekte ausgelöst (Kabelbrände, Kurzschlüsse, usw.)!
Ein ebenso weit verbreiteter Irrtum ist, dass die Brandopfer durch die Flammen ums Leben kommen. Die Mehrheit (95 %) aller Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung, denn die meisten Feuer beginnen mit einer Schwelphase, in der sich die Räume schnell mit Brandrauch füllen.

Der giftige Rauch kann bereits nach drei Atemzügen zur Bewusstlosigkeit und nach zehn Atemzügen zum Tode führen.
Der beste Schutz im Brandfall ist ein geprüfter Rauchmelder.
Die Kampagne "Rauchmelder retten Leben" bietet dabei Aufklärung zu Brandgefahren und zeigt Bezugsquellen für Rauchmelder. Weitere umfassende Informationen zu diesem wichtigen Thema finden Sie unter folgender Internet-Adresse.

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