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Freital, Sebnitz, Pirna
 

UNESCO Weltnaturerbe

Potenzialanalyse

Der Kreistag des Landkreises Sächsische Schweiz beschloss am 10.05.2004 mehrheitlich, einer Nominierung von Teilen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz als Weltnaturerbe der UNESCO grundsätzlich zuzustimmen.

Alle Städte und Gemeinden des Landkreises erklärten in der Folge mit Stadt- und Gemeinderatsbeschlüssen auch ihrerseits die Intention, eine Nominierung zu unterstützen.

Unter der Leitung des Landratsamtes wurde eine Arbeitsgruppe "UNESCO" ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Tourismusverband Sächsische Schweiz als Projektträger auf deutscher Seite und dem tschechischen Projektträger werden so Hand in Hand die weiteren Schritte in Richtung "Weltnaturerbe" erarbeitet und umgesetzt. 

Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung am 30.06.2005 durch den Bürgermeister der Stadt Decin, Vladislav Raška, dem Landrat des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und dem Tourismusverband Sächsische Schweiz wurde die Grundlage für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Aufnahme der Sächsisch-Böhmischen Schweiz in das UNESCO-Weltnaturerbe gelegt.

Damit war der offizielle Startschuss zur Zusammenarbeit mit der tschechischen Seite gefallen.
  
Die Potenzialanalyse zeigt es: die Sächsische Schweiz hat gute Chancen von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt zu werden
  
Am 22.02.2006 begrüßte Landrat Michael Geisler im Berufsschulzentrum Pirna/Copitz eine Vielzahl geladener Gäste zur Vorstellung der Potenzialanalyse für die Aufnahme der Sächsisch-Böhmischen Schweiz in das UNESCO Weltnaturerbe. Für die Sächsische Schweiz ist dies ein einzigartiges Projekt und eine große Chance für die Zukunft.

Unter den Gästen waren zahlreiche Kreisräte, Bürgermeister, Vertreter verschiedener Organisationen und Vereine sowie Frau Paskova als Vertreterin des Umweltministeriums in Prag und Herr Jerabek, der erste Vizebürgermeister der Stadt Decin.

Die Firma GEOmontan aus Freiberg stellte das umfangreiche Werk vor. Ziel der vorliegenden Studie ist es, Aufschluss darüber zu geben, ob sich eine Bewerbung der Sächsisch-Böhmischen Schweiz als Weltnaturerbe lohnen würde und ob dieses in Betracht zu ziehen ist.

In der jetzt vorliegenden Analyse wird von der Sächsisch-Böhmischen Schweiz als einmaliges Beispiel für erdzeitliche Veränderung gesprochen. Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht dabei die geologische Einzigartigkeit.

Im Ergebnis ihrer Betrachtungen machten Experten deutlich, dass die Region eine reelle Chance hat von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt zu werden. Vom geologischen Standpunkt aus gesehen, erfüllt sie sämtliche Bedingungen, die für eine Anerkennung notwendig sind.

Die Wortmeldungen verschiedener Gemeindevertreter fielen fast durchgängig positiv aus. "Viele sehen es als eine Möglichkeit den Menschen eine neue Vision zu geben." Mit diesem Satz fasste es ein Gast treffend zusammen. In der Notwendigkeit der Steigerung der Gästezahlen und der  Verbesserung des Internationalen Bekanntheitsgrades sahen die Anwesenden den entscheidenden Vorteil einer Nominierung zum Weltnaturerbe. Gerade mit einer solchen internationalen Anerkennung steigt der Bekanntheitsgrad der Region in der ganzen Welt.

Dass noch viel Arbeit vor uns liegt, ist allen bewusst. "Der Weg ist das Ziel - packen wir es an", schloss Landrat Michael Geisler die Diskussionsrunde.

Potenzialanalyse für eine Aufnahme von Teilen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz als Weltnaturerbegebiet der UNESCO; Teil Geologie/Geomorphologie

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