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Kreisporträt

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge - Kurzporträt

Karte: Gemeinden Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Zum 1. August 2008 fusionierten die Landkreise Sächsische Schweiz und Weißeritzkreis zum  Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Kreisstadt ist Pirna.

Landschaftlich geprägt ist der Landkreis einerseits von der typischen Felslandschaft der Sächsischen Schweiz, im Nordosten durch die Ausläufer des Lausitzer Berglands und im Westen durch die Berge des Osterzgebirges. Durch den Kreis fließt die Elbe sowie die Weißeritz. Der tiefste Punkt des Landkreises liegt am Elbufer an der Grenze zu Dresden mit 109 m, die höchste Erhebung ist der Kahleberg bei Zinnwald mit 905 m.

Geschichtliches

Im Ergebnis der Kreisreform im Jahr 1994 der Landkreise Dippoldiswalde und Freital zum Weißeritzkreis entstand eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Struktur, die mit wechselndem Gesicht schon in der Vergangenheit als "Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde" existierte.

Erste Ansiedlungen entstanden auf dem Territorium des ehemaligen Weißeritzkreises mit der Wanderbewegung fränkischer und thüringischer Bauern nach Nordosten, die sie ins Erzgebirge und in den Tharandter Wald führte.

Der Bergbau entstand nach 1420 und hatte im 16. Jahrhundert seine Blütezeit. Dem Bergbau- und Hüttenwesen verdankt unsere Region nicht nur ihren wirtschaftlichen Aufschwung, sondern auch ein unverwechselbares bergmännisches Brauchtum und das kulturelle Traditionsbewusstsein des deutschen Weihnachtslandes - Erzgebirge.  Erzbergbau, Zinn-, Silber- und Steinkohlegewinnung zeichneten über Jahrhunderte das Gesicht unseres heutigen Kreisgebietes, formten die Lebensweise und prägten das kulturelle Selbstverständnis. Übrigens brannte im vormaligen Dörfchen Burgk bereits 1828 eine der ersten Gasbeleuchtungen der Welt - dank des durch Feinkohlenverkokung gewonnenen Gases.

Im Laufe dieser Jahrhunderte sind viele unserer heutigen Orte schon namhaft geworden, oftmals an Bürger- oder Herrensitze gebunden.1451 ist die Bergstadt Altenberg bezeugt, schon 1412 gab es ein Schmiedewerk, dem Bergflecken Schmiedeberg vorausgehend. Die Erwähnung Dippoldiswaldes geht auf 1218 zurück. Und die ältesten Dörfer, aus denen einst Freital entstand - Deuben, Döhlen, Potschappel - sind bereits 1206 urkundlich erwähnt.

Auch nach dem Zusammenschluss der Landkreise Pirna und Sebnitz im Rahmen der Kreisfusion im  Jahr 1994 konnte man die frühere "Amtshauptmannschaft Pirna"  wiedererkennen. In dem 1873 entstandenen Verwaltungsgebilde zählten 1914 zwölf Städte, 158 Landgemeinden und 62 selbstständige Gutsbezirke. Sie wurde vertreten durch die vom Amtshauptmann geleitete Bezirksversammlung und die Bezirksausschüsse.

Im Jahr 1939 erfolgte die Umbenennung der Amtshauptmannschaft in "Landkreis". Den Amtshauptmann bezeichnete man ab diesem Zeitpunkt als "Landrat". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kreisverwaltung neu geordnet. Als Beschlussorgan fungierte jetzt der Kreistag, als Verwaltungsbehörde der Kreisrat.

1952 wurden gleichzeitig mit der Abschaffung des Landes Sachsen die historisch gewachsenen Verwaltungsstrukturen grundlegend verändert und neue Kreise geschaffen. Auf dem Gebiet der ehemaligen Amtshauptmannschaft Pirna entstanden die beiden Kreise Pirna und Sebnitz. Sieben Gemeinden wurden in die Kreise Dresden, Freital und Bischofswerda ausgegliedert und fünf ehemals zum Kreis Dippoldiswalde gehörende neu zugeordnet. In den Folgejahren gaben bis 1990 weitere 47 zumeist kleine Orte im Gebiet der Kreise Pirna und Sebnitz ihre Selbstständigkeit auf.

Wirtschaft und Tourismus

Ein weiteres verbindendes Element ist die Autobahn A 17. Das durch den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge verlaufende Teilstück wurde im Dezember 2006 für den Verkehr freigegeben.

Wirtschaftlich zeichnet sich der Landkreis unter anderem durch die Glashütter Uhrenindustrie sowie Stahl-, Papier- und Glaserzeugung aus. Aber auch das traditionelle Handwerk und die landwirtschaftliche Bewirtschaftung nehmen vor allem in den ländlichen Gebieten einen hohen Stellenwert ein. Ein Großteil der Wirtschaft ist vom Tourismus geprägt. Beliebte Skigebiete in Altenberg oder Geising und gut erschlossene Wandergebiete im Elbsandsteingebirge, wie zum Beispiel der "Malerweg" bieten Einheimischen und Touristen immer wieder faszinierende Naturerlebnisse.

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