28.04.2026 17:00
Pressemitteilung FEKUSS gGmbH
Elblandia bereichert im Mai das Jahr der jüdischen Kultur, feiert das Akkordeon und bietet Spitzennachwuchs des Freistaates ein Podium.
Jeweils ein besonderes Thema bedient Elblandia bei den drei Konzerten am zweiten Mai-Wochenende. Sachsen feiert Tacheles – dem Jahr der jüdischen Kultur ist das Programm BABELN am 8. Mai in Pirna gewidmet. Max Loeb García lädt zu einer musikalischen Reise nach Südamerika. Die deutsch-jüdischen Vorfahren des Musikers emigrierten während des Zweiten Weltkriegs nach Kolumbien, lebten trotz antisemitischer Anfeindungen jüdischen Traditionen weiter. 1999 kehrte Max Loeb García nach Deutschland zurück. Mit seiner Band Dos Almas kommt er in die Spielstätte KOMPLEX45 in der Kaserne Pirna. Dort werden die Rhythmen seiner Kindheit in kolumbianischen Dörfern lebendig, das babylonische Nebeneinander von Deutsch, Spanisch und Jiddisch, die Melodien seiner Familie.
Geschichten des legendären Balginstruments erzählen
Das Akkordeon ist in nahezu jedem musikalischen Genre zu Hause – in diesem Jahr erfährt es als „Instrument des Jahres“ eine besondere Würdigung. Das Konzert VOLL AKKORDEON am 9. Mai in der Radfahrerkirche Stadt Wehlen mach es in all seiner Vielseitigkeit erlebbar. Uwe Steger, das Duo Kratschkowski und Susanne Stock, jeweils für sich versiert und spezialisiert, treffen sich zu einem ungemein dichten Programm. Für so reizvolle wie ungewöhnliche Dialoge holen sie sich musikalische Partner an Bord. Das Konzert will nicht nur zeigen, wie stilistisch vielfältig das Balginstrument sein kann. Es verrät zugleich etwas über dessen Geschichte sowie jene seiner Spielerinnen und Spieler.
Erfahrungen vor Publikum sammeln
Über 100 junge, besonders begabte Musikerinnen und Musiker des Freistaates Sachsen werden zu Pfingsten in München und Regensburg am Bundeswettbewerb Jugend musiziert teilnehmen. Zu denen, die sich dafür beim sächsischen Landeswettbewerb im März in Zwickau qualifiziert haben, zählen die Pianistin Angela Brandt, Tenor Frido Viehweger, Karl Peuckert, Kilian van Dorp (Blockflöten), Augustin Johann Erices (Violine) und Gabriel Bruns (Violoncello). Im Preisträgerkonzert am 10. Mai Meißen werden diese jungen Menschen ihr Können präsentieren – mit klassischen Klavierliedern, fantasievollen Flötenduetten sowie delikaten Duos für Violine und Violoncello.
Während das Publikum im Ratssaal eine Fülle an Werken verschiedener Genres und Epochen in herausragenden Interpretationen genießen darf, bietet der Nachmittag den Ausführenden Gelegenheit, öffentlich aufzutreten und damit Erfahrungen zu sammeln, die weder häusliches Üben noch ein Wettbewerb bieten können.
Nach diesem Mai-Wochenende und nach zehn Konzerten seit Jahresbeginn geht Elblandia in die Sommerpause. Am 6. September beginnt auf Schloss Batzdorf der zweite Teil des Jahrgangs 2026 mit nochmals zehn Konzerten, musikalischen Lesungen und Musiktheater.