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Foto-Impressionen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
 
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16.08.2010 | 291/2010

Ein Nadelöhr der Roten Weißeritz verschwindet

Pressemitteilung der Landestalsperrenverwaltung

Die Arbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Sachsen werden fortgesetzt. Im Stadtgebiet von Dippoldiswalde wird eine weitere Engstelle der Roten Weißeritz beseitigt. In Kooperation zwischen dem Straßenbauamt Meißen-Dresden, der Stadtverwaltung und der Landestalsperrenverwaltung (LTV) wird der Bereich der Steinbruchbrücke auf rund 120 Metern umgebaut.

Dadurch verbessert sich der Hochwasserschutz für das gegenüberliegende Gewerbegebiet deutlich. Die Arbeiten haben in dieser Woche begonnen und konzentrieren sich auf die Brücke, das Gewässerbett und die Ufermauer entlang der Bundesstraße 170.

Das aktuelle Vorhaben gehört zu einem Maßnahmepaket, das im Flussabschnitt zwischen neuer Mündung des Kirchsteigbaches und dem Wehr der Hafermühle umgesetzt werden soll. Der Abschnitt um die Steinbruchbrücke wird vorgezogen, um die Straßen- und Wasserbauarbeiten in diesem Bereich zu optimieren. Durch die Abstimmung der Maßnahmen am Gewässer mit dem Neubau der Bundesstraße werden außerdem die Eingriffe in den Naturhaushalt verringert.
 
Für den Hochwasserschutz wird die alte Brücke entfernt und die Bushaltestelle verlegt. Beide sind ein Abflusshindernis für die Rote Weißeritz bei höheren Wasserständen. Deshalb muss auch die Stützmauer am linken Ufer zurückgebaut werden. Die neue Ufermauer wird um bis zu drei Meter versetzt und rückt so näher an die B 170 heran. Dadurch erhält der Fluss mehr Raum. Zusätzlich wird im Gewässerbett eine natürlichere Situation geschaffen, was unter anderem auch der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie entspricht. Steinschüttungen ermöglichen hier eine Neuprofilierung unter ökologischen Gesichtspunkten. Als Ersatz für die Steinbruchbrücke errichtet das Straßenbauamt eine neue Fuß- und Radwegbrücke unterhalb der Hafermühle.
 
Die Flussbauarbeiten werden bis zum Jahresende abgeschlossen sein und insgesamt rund 850.000 Euro kosten. Außer diesem Projekt wird die LTV in den nächsten Jahren weitere Hochwasserschutzmaßnahmen an der Roten Weißeritz umsetzen. Oberhalb der Vorsperre der Talsperre Malter und in Ulberndorf entstehen dabei vorrangig naturnah gestaltete Böschungsbefestigungen und Aufweitungen des Gewässerbettes. Als Ersatz für nicht mehr benötigte Wehre und Abstürze in der Flusssohle werden Sohlübergänge ausgebildet, die für Fische passierbar sind. Damit will die LTV sowohl zur Verbesserung des Hochwasserschutzes als auch zur naturnahen und ökologisch durchgängigen Umgestaltung der Roten Weißeritz beitragen.
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