
Pressemitteilung der Stadt Hohnstein
Am Sonnabend, den 17. Juli, war es soweit - die Turnhalle konnte nach der Sanierung ihrer Bestimmung und den Ehrenbergern zur Nutzung übergeben werden.
Der Himmel musste nach langer Hitzeperiode sogar weinen und zeigte mit wenigen Regenschauern seine Freude über die hell erstrahlende Turnhalle. Die Landsportgemeinschaft und die Feuerwehr hatten ein Festzelt auf dem Schulhof aufgebaut. Um 10:00 Uhr strömten die Gäste zur offiziellen Einweihungsfeier.
Als besondere Gäste konnte Bürgermeister Daniel Brade den Bundestagsabgeordneten Klaus Brähmig, die Abteilungsleiterin im Landratsamt Irina Heise und den Präsident des Kreissportbundes, Roland Matthes sowie den Altbürgermeister Wolfram Lasch begrüßen. Stadträte, Ortsvorsteher, Ortschaftsräte, Vereine, die Ingenieurbüros und Baufirmen waren der Einladung gefolgt.
In seiner Ansprache ging Bürgermeister Brade auf die lange Geschichte zur Turnhalle ein. Schon länger war eine Sanierung geplant, was jedoch immer wieder scheiterte. Mit dem Konjunkturprogramm 2009 gelang dann die Förderung und finanzielle Absicherung des Bauvorhabens. Die Stadträte entschieden sich, Sanitäranlagen mit Duschen und Umkleideräume im Obergeschoss mit zu installieren. Eine Fotovoltaikanlage wurde auch vorgesehen. Während der Bauzeit ab 26. Oktober 2009 gab es immer wieder ein Auf und Ab der Kosten und der Probleme am Altbau. Es entstanden schließlich Mehrkosten beim Brandschutz (Brandwände, Rettungsweg), den Forderungen der Unfallkasse und des Arbeitsschutzes. Der Stadtrat entschied auch die Türen und Fenster im Erdgeschoss zu erneuern, was eine gute Entscheidung war. Abschließend sind Baukosten von 440.000 Euro, davon 45.000 Euro für die Fotovoltaikanlage, angefallen. Die Stadt plante ursprünglich mit
375.000 Euro. Für die 65.000 Euro Mehrkosten konnten noch einmal 20.000 Euro Fördermittel zusätzlich eingeworben werden. So hat die Stadt Hohnstein 210.000 Euro Eigenmittel und 230.000 Euro Fördermittel in die Baumaßnahme investiert. Rund 5.000 Euro fließen jährlich mit der Einspeisevergütung der Fotovoltaikanlage zurück in die Gemeindekasse. Die Sanierung der Turnhalle war das größte Bauprojekt der Stadt 2009 und 2010. Der Bürgermeister ist sichtlich erleichtert, dass damit das größte Problem in der Gemeindepolitik gelöst werden konnte. Er dankte dem Ingenieurbüros Schubert aus Neustadt und Unger aus Sebnitz sowie den bauausführenden Firmen für die gute und zügige Arbeit. Auch der Bauhof der Stadt leistete 320 Arbeitsstunden á 2 Arbeitskräfte und die Ehrenberger Vereine, allen voran die Landsportgemeinschaft 60 Arbeitsstunden á 4 Arbeitskräfte im Durchschnitt. Vielen Dank für Ihre Leistung, rief der Bürgermeister den Anwesenden zu.
Frau Heise vom Landratsamt und auch Herr Matthes vom Kreissportbund brachten den Sportlern Geschenke mit (Sportreifen, Volleybälle) und zollten der Gemeinde und den Anwesenden ihren Respekt über die Vollendung der Sanierung. Herr Brähmig ging auf das Konjunkturprogramm des Bundes ein, welches für die hiesige Wirtschaft wichtig war, um über die Finanzkrise hinweg zu kommen. Er erfreute sich über das Engagement der Ehrenberger für ihre Turnhalle. Schließlich dankte Ortsvorsteher Ahrens allen Beteiligten, die den Festtag mit Volleyballturnier und Verpflegung ausgestaltet haben.
Nun ging es aber zur Freigabe der Turnhalle. Bürgermeister Brade zerschnitt mit Klaus Brähmig, Wolfram Lasch und Klaus Ahrens das Band und die Ehrenberger nahmen ihre Turnhalle in Besitz.
Das Ergebnis des 9monatigen Baus kann sich sehen lassen. Neben dem Dachstuhl, Dämmfassade und der Dacheindeckung ist die Innenausstattung zu bestaunen. Die Sanitäranlagen mit Umkleideräumen und Behindertentoilette sind ausreichend und gelungen.
Die Sporthalle hat neue Türen und Fenster, Sportboden mit Fußbodenheizung, Prallschutz und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung erhalten. Für die örtlichen Zwecke wird die Größe der Halle als völlig ausreichend erachtet.
Damit ist das Dorfzentrum aus Förderschule, Kindertagesstätte, Sportplatz und Turnhalle wieder komplett. Der Festtag war gelungen -
8 Mannschaften wetteiferten im Volleyball um die ersten Plätze.
Zahlreiche Einwohner nutzten den Tag zu einer Besichtigung.
Nun heißt es wieder Sport Frei in der Ehrenberger Turnhalle.
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