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27.01.2015 | 028/2015

Landrat Michael Geisler und Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke gedenken mit Bürgerinnen und Bürgern der Opfer des Nationalsozialismus

Gedenktag

"Das Erinnern darf nicht aufhören; denn ohne Erinnerung gibt es weder Überwindung des Bösen noch Lehren für die Zukunft." (Roman Herzog am 19. Januar 1996 im Deutschen Bundestag)

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus luden Landrat Michael Geisler und Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke zu einer Feierstunde an das Mahnmal an der Pirnaer Grohmannstraße ein.

Mit einer Kranzniederlegung, einer Gedenkrede des Oberbürgermeisters und des Vertriebenenverbandes, sowie musikalischer Begleitung erhielt die Veranstaltung einen würdigen Rahmen.

Heute, am 27. Januar 2015, jährt sich zum 70. Mal die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz. Im Konzentrationslager Auschwitz wurden knapp über 400.000 Häftlinge registriert. Weitere 900.000 Deportierte, die nicht registriert wurden, hat man kurz nach ihrer Ankunft ermordet.

Pressemitteilung der Stadt Pirna:

Pirna gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus - OB Hanke: "Die Würde des Menschen darf niemals wieder mit Füßen getreten werden!"

Landrat Michael Geisler und der Pirnaer Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke gedachten gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürger den Opfern des Nationalsozialismus. Anlässlich des bundesweiten Gedenktages erinnerte OB Hanke mit folgenden Worten:

Sehr geehrter Herr Landrat Geisler, sehr geehrte Vertreter des VVN BDA, sehr geehrte Vertreter aus Kirche, Politik, Kultur und Gesellschaft, sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger!

Siebzig Jahre ist es her, dass die Soldaten der Roten Armee das Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau befreiten. Was sie dort sahen, gehörte zweifelsohne zu den grausamsten Anblicken deutscher Geschichte. In diesem Lager wurde die zerstörerische Ideologie des Nationalsozialismus für die gesamte Welt sichtbar. Der Fremde, der Andersdenkende, der Andersglaubende sollte ausgerottet werden – systematisch und gründlich. Mehrere Millionen Juden, hunderttausende Sinti und Roma sowie Zehntausende Homosexuelle, Behinderte und Gegner des Naziregimes fielen den Nationalsozialisten zum Opfer. Städtenamen wie, Dachau, Sobibor, Buchenwald, Treblinka, Flossenbürg, Ausschwitz-Birkenau und viele andere stehen seither als mahnende Erinnerung für eine großangelegte deutsche Tötungsindustrie. Wohl dem, der damals vor der Verfolgung in sicheren Ländern Asyl fand.

Siebzig Jahre ist es nun fast her, dass vom deutschen Boden das Zeichen von Frieden und Versöhnung ausgeht. Und immer noch sind Kriege auf der Tagesordnung unseres Planeten. Wohl dem, der es heute schafft, in sicheren Ländern Asyl zu finden. Ist es nicht aus der Erinnerung unserer Geschichte unsere Pflicht, Menschen zu helfen, die vor Krieg, Gewalt, Ausrottung durch ebenfalls verbrecherische Ideologien ihre Zuflucht im heute sicheren Europa suchen? Ich bin fassungslos, wenn in den heutigen Tagen wieder die Angst vor dem Fremden und dem Andersglaubenden geschürt wird. Bei der Anzahl von 219 Asylbewerbern und Flüchtlingen bei 38.500 Einwohnern unserer Stadt kann ich diese Ängste nicht verstehen. Unsere Gesellschaft und unsere Kultur hatte ihre Blütezeit immer dann, wenn sie sich für andere Einflüsse öffnete. Lösen wir die eigentlichen Probleme, die hinter dieser Unzufriedenheit stehen und demaskieren wir die heutigen fremdenfeindlichen Ressentiments.

Siebzig Jahre ist es her, dass ein fremdenfeindliches Nazideutschland vor den Scherben seiner grausamen und menschenverachtenden Existenz stand. Es ist heute umso mehr unsere Pflicht, die Grundsätze menschlichen Zusammenlebens zu achten und zu leben. Wenn man denn wirklich meint, von Grundwerten eines sogenannten christlich-jüdischen Abendlandes sprechen zu müssen, dann doch eher in Zusammenhang mit den Begriffen: Menschenrechte, Freiheit, Demokratie und Pluralismus. Die Würde jedes einzelnen Menschen darf niemals wieder mit Füßen getreten werden. Das gehört für mich zu den Grundwerten unserer Gesellschaft.

Denn das mahnen uns die Toten!

Klaus-Peter Hanke, Oberbürgermeister

Es gilt das gesprochene Wort.

Kontakt:
Stadtverwaltung Pirna
Thomas Gockel
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Am Markt 1/2
01796 Pirna
Tel: (03501) 556-219
Mobil: (0170) 579 59 51
Fax: (03501) 556-288
E-Mail: thomas.gockel@pirna.de

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