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Referat Forst

Aufhebung der Allgemeinverfügung zur Sperrung des Waldes im Gebiet Nationalparkregion Sächsische Schweiz

29.04.2019

Das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als untere Forstbehörde hebt die Allgemeinverfügung vom 25.04.2019 zur Sperrung des Waldes im Gebiet Nationalparkregion Sächsische Schweiz in Abstimmung mit dem Forstbezirk Neustadt und der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz gemäß § 13 Abs. 1, 2 und § 35 SächsWaldG mit sofortiger Wirkung auf.

Für das Gebiet der Nationalparkregion (Nationalpark und Landschaftsschutzgebiet) Sächsische Schweiz wird das waldgesetzliche Betretungsrecht mit sofortiger Wirkung nicht mehr eingeschränkt.

Begründung:

Aufgrund einer Umstellung der Wetterlage besteht nur noch eine geringe Waldbrandgefahr. Einschränkungen beim Betreten des Waldes aufgrund erhöhter Waldbrandgefahr sind daher nicht mehr notwendig und mit sofortiger Wirkung aufzuheben.

Diese Allgemeinverfügung wird gemäß § 80 Abs. 2 Nr.4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) für sofort vollziehbar erklärt.

 

gez.
Weigel
Beigeordneter für Bau und Umwelt

 

Kontakt:
Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Untere Forstbehörde
Weißeritzstraße 7, 01744 Dippoldiswalde
Telefon: 03501 515-3500
E-Mail: umwelt@landratsamt-pirna.de

Aufgaben

Frühling im Wald

Frühling im Wald

Der Landkreis hat eine Waldfläche von rund 60.100 Hektar, davon sind 39.800 Hektar Staatswald und 20.300 Hektar Privat- und Körperschaftswald.

Der  Privat- und Körperschaftswald soll erhalten bleiben, vor Schäden bewahrt und fachgerecht bewirtschaftet werden. Insbesondere die Distriktleiter wachen darüber, dass die Vorschriften des Sächsischen Waldgesetzes eingehalten werden. Das Referat Forst sieht sich in erster Linie als Dienstleister für die Waldbesitzer. Dazu zählt auch die Information über den Borkenkäferbefall.

Die Forstbehörde  ist an zahlreichen Planungs- und Genehmigungsverfahren, die den Wald betreffen, beteiligt. Darüber hinaus ist das Referat Forst für einzelne Aufgaben nach anderen Rechtsvorschriften zuständig. So wird die Ernte von Saatgut der Waldbäume und die Anzucht der Forstpflanzen in Baumschulen überwacht.

Wald braucht Pflege und Fichten Hilfe

Liegende Fichte mit Borkenkäferbefall (Bohrmehlhäufchen)

Liegende Fichte mit Borkenkäferbefall (Bohrmehlhäufchen)

Eigentum verpflichtet, dass hört man immer wieder ob beim Haus, beim Auto oder beim Garten etc. Für das was man besitzt, ist man selbst verantwortlich. Das kann anstrengend sein, sich ständig um alles kümmern zu müssen, aber auch Genugtuung verschaffen. Wenn man dann die Erfolge des eigenen Handelns sieht, kann sich Stolz und innere Zufriedenheit ausbreiten. Gerade bei der Pflege des Waldes wird man hier sichtbare Erfolge verzeichnen und stolz auf das Geleistete sein.

Wald zu besitzen ist eine tolle Sache, aber man muss sich auch um den Wald kümmern, nicht zuletzt das Sächsische Waldgesetz verpflichtet den Waldbesitzer dazu. „Wald wächst doch von allein“, ist eine Aussage die man häufig hört.  Dieser Satz ist durchaus richtig, aber er wächst nur so wie ich will, wenn ich ihn auch pflege. Gartenpflanzen wachsen auch von allein, trotzdem pflegt man sie, dass sie so wachsen und gedeihen, wie der Gartenbesitzer es möchte. Nirgendwo ist die Pflege und Kontrolle in unseren Wäldern wichtiger als in Fichtenbeständen.

Nach den Stürmen 2017/2018 und der Trockenheit im letzten Jahr haben viele Waldbesitzer Kontakt mit dem schlimmsten Feind der Fichte gehabt, dem Borkenkäfer. Auch wenn das Jahr 2019 noch nicht alt ist, so hat es doch schon wieder unseren Fichten stark zugesetzt. Durch Schneedruck und Wind sind unzählige Fichtenkronen gebrochen oder im schlimmsten Fall wieder ganze Bäume umgefallen. Der Borkenkäfer, in diesem Fall der Buchdrucker, freut sich schon aus seinem Winterschlaf zu erwachen, und sich über das neue „Grün“ herzumachen. Die alten Käfernester aus dem Jahr 2018 sind noch nicht alle beseitigt, da wartet schon der neue Befall auf den Waldbesitzer. Daher muss jeder Waldbesitzer seine Fichten auf etwaige Brüche, Würfe oder sogar alte Käfernester aus dem letzten Jahr überprüfen. Sollte er irgendetwas davon feststellen, ist es wichtiger denn je, diesen Mangel in seinem Fichtenbestand bis Mitte April zu beseitigen. Im April ist es dann schon wieder so warm, dass der Borkenkäfer zu seinem „Beutezug“ startet und sich neu in die Bäume einbohrt. Dazu nutzt er gern Bäume bzw. Baumteile als Trittbrett, die durch die vorher genannten Ereignisse geschwächt wurden, um anschließend in großer Zahl über gesunde Fichten herfallen zu können. Um dies zu verhindern, ist es die Pflicht eines jeden Waldbesitzers seine Fichtenbestände zu kontrollieren und vor der Besiedelung mit Borkenkäfern zu schützen. Dies aber nicht nur jetzt, sondern auch in den Monaten Mai, Juni, Juli… . Selbst im November letzten Jahres wurden Fichten in unserem Landkreis entdeckt, wo sich der Borkenkäfer erst frisch eingebohrt hatte. Daher ist es außerordentlich wichtig, dass Waldbesitzer ihre Fichtenbestände ständig auf Schäden durch Naturereignisse oder Borkenkäfer selbst kontrollieren, diese erkennen und beseitigen. Denn von jeder mit Borkenkäfern besiedelten Baumkrone oder auch jedem befallenen Baum geht nicht nur eine Gefahr für den eigenen Wald aus, sondern auch für die benachbarten Bestände. Je schneller der Borkenkäfer erkannt und beseitigt wird, umso besser ist das für den Fichtenbestand. Und nur so hält man ihn gesund, und unsere Wälder grün.

Sollten Sie Fragen als Waldbesitzer in Sachen Borkenkäfer haben, wenden sie sich bitte an Ihre zuständigen Forstdistriktleiter/innen.

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