Jahresbilanz am Ausbildungsmarkt: Deutlich mehr junge Menschen erlernen einen Handwerksberuf

03.01.2020

Pressemitteilung der Handwerkskammer Dresden

2.163 Frauen und Männer haben im vergangenen Jahr eine Lehre bei einem Handwerksbetrieb in Ostsachsen begonnen

Im Jahr 2019 ist die Zahl neuer Auszubildender im ostsächsischen Handwerk gestiegen. Bis Ende Dezember waren 2.163 Ausbildungsverträge im Kammerbezirk Dresden neu abgeschlossen worden, 110 Ausbildungsverträge mehr als im Vorjahr. Das entspricht einer Steigerung von rund 5 Prozent.

„Mit diesen Ausbildungszahlen knüpft das ostsächsische Handwerk an das gute Vorjahresniveau an. Doch so erfreulich und positiv diese Zahlen auch sind, ist es für die Handwerksbetriebe eine Herausforderung ihre Ausbildungsstellen zu besetzen", sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Denn auch im vergangenen Jahr blieben Ausbildungsstellen unbesetzt. Die demografische Entwicklung und die erhöhte Neigung von Jugendlichen nach ihrem Schulabschluss direkt ein Studium zu beginnen sind zwei der Faktoren, die dabei eine Rolle spielen. Dabei bietet gerade eine gute Ausbildung im Handwerk exzellente Karrierechancen."

486 Frauen und 1677 Männer haben im vergangenen Jahr eine Lehre bei einem Handwerksbetrieb in Ostsachsen begonnen. Besonders begehrt sind Ausbildungen zum Kraftfahrzeugmechatroniker (332 neue Lehrverträge), zum Elektroniker (157), zum Friseur (134), zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik (129) sowie zum Tischler (123).

Hintergrund:

Im Kammerbezirk Dresden gibt es rund 22.200 Handwerksbetriebe. Die Unternehmen haben rund 125.000 Beschäftigte und bilden etwa 6.000 Lehrlinge aus.

Die nächste Gelegenheit, sich über die vielfältigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie einer Existenzgründung im Handwerk zu informieren, bietet die Messe „KarriereStart" in Dresden. Auf dieser ist die Handwerkskammer Dresden gemeinsam mit Innungen, zahlreichen Handwerksbetrieben sowie njumii – das Bildungszentrum des Handwerks vom 24. bis 26. Januar vertreten.