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14.12.2018 | 246/2018

Untere Forstbehörde informiert in Bad Schandau über die Bekämpfung des Borkenkäfers

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Am 12. Dezember 2018 hatte die untere Forstbehörde des Landratsamtes private Waldbesitzer, Forstbetriebsgemeinschaften, Forstunternehmen und den Staatsbetrieb Sachsenforst zu einer Gesprächsrunde in das Nationalparkzentrum Sächsische Schweiz eingeladen. Die etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten über die Bekämpfung des Borkenkäfers und Wege aus der Absatzkrise auf dem Holzmarkt.

Nach den Stürmen Herwart und Friederike waren in diesem Jahr große Schadholzmengen angefallen. Das anhaltende Niederschlagsdefizit bedroht gleichzeitig die Fichtenbestände von einer Massenvermehrung durch Borkenkäfer. In den Monitoring-Systemen der unteren Forstbehörde wurden mittlerweile drei Generationen Buchdrucker und deren Geschwisterbruten registriert. Die Bruch- und Schadholzmengen führten zu Engpässe bei Spezialfirmen zur Holzaufbereitung und massiven Problemen bei der Vermarktung des Holzes.

Jeder dieser Aspekte hätte für sich genommen bereits ausgereicht, die Waldbesitzer an ihre Belastungsgrenze zu bringen. Verschärft wurde die Situation noch durch einen angespannten Holzmarkt in ganz Europa und damit einem Preisverfall beim Holz. Die Verkaufserlöse decken gerade noch die Aufarbeitungskosten. Dies hatte wiederum Einfluss auf die Liquidität der Forstdienstleister. Im Ergebnis war es nicht möglich, den gleichzeitig und flächendeckend auftretenden Neubefall alle Borkenkäferarten rechtzeitig zum biologisch notwendigen Termin zu entseuchen.

Alle Waldbesitzer stehen auch im Jahr 2019 vor großen Herausforderungen. Besonders die Fichtenbestände sind geschwächt und instabil. Im Boden, aber auch im stehenden Holz überwintert ein gewaltiges Käferpotential, das im Frühjahr zu einer massiven Neuinfektion der verbliebenen Bestände führen kann. Zur Reduzierung des Infektionspotentials sollten deshalb auch im Winter mehrfach alle Waldbestände auf Borkenkäferbefall kontrolliert werden. Erkannter Stehendbefall ist zu entseuchen und auch bruttaugliches Material ist möglichst unschädlich zu machen. Bereits entseuchte Befallsherde oder alte Befallsnester sind gleichfalls verstärkten Kontrollen zu unterziehen.

Für eine fachliche Beratung der Waldbesitzer, aber auch für technische Hilfeleistung, stehen die Mitarbeiter des Staatsbetriebes Sachsenforst zur Verfügung. Zwischen der unteren Forstbehörde beim Landratsamt und dem Staatsbetrieb Sachsenforst erfolgt ein direkter In-formationsaustausch zu Befallschwerpunkten und zur Koordinierung eines effektiven Unternehmereinsatzes. Hilfe wird auch durch die Forstbetriebsgemeinschaften im Landkreis angeboten. Dabei handelt es sich um freiwillige Zusammenschlüsse von Waldbesitzern zur gegenseitigen Hilfe bei der Waldbewirtschaftung.

Die untere Forstbehörde des Landratsamtes, Staatsbetrieb Sachsenforst und Vertreter der Forstbetriebsgemeinschaften haben im Ergebnis der Gesprächsrunde ein weiteres Treffen für Anfang des kommenden Jahres vereinbart.

Ziel muss es sein, schnellstens große zusammenhängende saubere Waldflächen zu schaffen und den Käfer vor dem Ausflug zu bekämpfen.

 

Kontakt:
Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Geschäftsbereich Bau und Umwelt
Weißeritzstraße 7, 01744 Dippoldiswalde
Telefon: 03501 515-3001
E-Mail: geschaeftsbereich1@landratsamt-pirna.de

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