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Tierschutz

Die Abteilung Lebensmittelüberwachung und Veterinärdienst des Landratsamtes unseres Landkreises ist auch zuständig für die Bearbeitung von Tierschutzanzeigen. Die Rechtsgrundlage dafür finden die mit den Ermittlungen und der Durchsetzung der notwendigen Maßnahmen beauftragten Tierärztinnen und Tierärzte im Deutschen Tierschutzgesetz sowie entsprechenden Verordnungen und Gutachten. Daneben ist aber auch ein umfangreiches Wissen über Lebensansprüche und Verhaltensweisen der unterschiedlichsten Tierarten erforderlich.

Jährlich gehen durchschnittlich zwei- bis dreihundert Tierschutzanzeigen in der Veterinärbehörde des Landkreises ein. Diese betreffen insbesondere Hunde- und Katzenhaltungen aber auch landwirtschaftliche Nutztiere und andere Tierarten.

Ist die Anzeige sachlich begründet, dann ist es in erster Linie Ziel der Veterinärbehörde, die Tierbesitzer über artgerechte Tierhaltung aufzuklären und so eine dauerhafte Verbesserung für die Tiere zu erreichen.

Letzteres kann aber auch bei Uneinsichtigkeit der Tierhalter durch nachdrückliche verwaltungsrechtliche Maßnahmen durchgesetzt werden. Sollte auch das nicht helfen, bleibt nur die Wegnahme der Tiere. Diese Tiere werden dann bis zur Übergabe an neue Tierhalter auf Kosten der bisherigen Besitzer in Tierheimen untergebracht.

 

Weitere Zuständigkeiten umfassen:

  • Erlaubniserteilung gemäß Tierschutzgesetz für:
    • Tierpensionen, Tierheime
    • Schaugehege
    • Tierbörsen
    • Hundeausbildung für Dritte (z.B. Hundeschule) und zu Schutzzwecken
    • Gewerbsmäßig
      • Zucht und Haltung von Wirbeltieren (ausgenommen sind landwirtschaftliche Nutztiere und Gehegewild)
      • Handel mit Wirbeltieren
      • Reit- und Fahrbetriebe
      • Schaustellung von Tieren
      • Schädlingsbekämpfung
  • Überwachung der Tierschutz-Schlachtverordnung in den Schlachtstellen des Landkreises
  • Überwachung von Tiertransporten bei der Be- und Entladung gemäß der Tierschutztransportverordnung
  • Überwachung spezifischer Haltungsvorschriften für Tiere (Rinder, Schweine, Hühner) gemäß Tierschutznutztierhaltungsverordnung
  • Bearbeitung von Tierschutzanzeigen

 

Was ist für eine korrekte Bearbeitung einer Tierschutzanzeige nötig?

  • Exakte Beschreibung des Standortes der Tiere z.B. durch vollständige Adresse oder Lageskizze (besonders bei Tieren auf Weiden)
  • Konkrete Beschreibung der beobachteten Mängel an der Tierhaltung
  • Konkrete Beschreibung der Tiere, um die es geht
  • Für die Bearbeitung der Anzeige ist es sehr hilfreich, wenn eine Rückrufnummer des Anzeigenden angegeben wird (eventuelle Fragen zur Anzeige)
  • Meldung einer Tierschutzanzeige (siehe Kontakt) 

Wichtige Informationen zur Equidenhaltung (Pferde, Esel, Maultiere…)

Stand: März 2015

Merkblatt Equidenhaltung (Pferde, Esel, Maultiere…)

Auch Pferde – jedes einzelne -  müssen dem Veterinäramt gemeldet werden

 

Der Tierhalter hat jede Haltung von Einhufern (Pferde, Esel, Maultiere…) bei der Abteilung Lebensmittelüberwachung und Veterinärdienst (LÜVD) des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge anzuzeigen und die Beendigung der Haltung mitzuteilen. Er erhält vom LÜVD eine Registriernummer.

       

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Amt für Verbraucherschutz

PF 10 02 53/54

01782 Pirna

LUEVA@landratsamt-pirna.de

Tel:  03501- 515 2401

Fax: 03501- 515 2409

 

Der Tierbestand muß bei der Sächsischen Tierseuchenkasse (TSK) unter Angabe der Registriernummer, angemeldet werden (Pflichtmitgliedschaft). Es wird darum gebeten, dem LÜVD die erhaltene TSK-Nummer mitzuteilen.

       

Sächsische Tierseuchenkasse

Löwenstr. 7a

01099 Dresden

Tel. 0351/ 80608-0 Fax. -12

info@tsk-sachsen.de

 

Der Pferdepass (Equidenpass) ist für alle Einhufer (Pferde, Esel, Maultiere…)vorgeschrieben. Alle ab dem 01.07.2009 geborenen Fohlen müssen innerhalb von 6 Monaten oder bis zum 31.12. des Geburtsjahres mit einem elektronischen Transponder (Mikrochip) gekennzeichnet werden. Alle Einhufer die vor dem 01.07.2009 geboren wurden, und für die bisher noch keinen Equidenpass beantragt wurde, müssen nun auch einen Equidenpass haben und mit Transponder gekennzeichnet sein. Der Antrag auf Ausstellung des Equidenpasses und auf Kennzeichnung mit Transponder ist beim Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen zu stellen. Der Equidenpass begleitet das Tier lebenslang und muss bei Tod oder Schlachtung an die ausstellende Behörde zurückgegeben werden.

       

Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e.V.

Käthe-Kollwitz-Platz 2

01468 Moritzburg

Tel.: 035207/ 896-30 Fax. -40

info@pzvst.de

 

Alle Reit-bzw. Fahrbetriebe (auch Kremser- und Kutschfahrten)  sowie Pferdepensionen benötigen für die Ausübung dieser Tätigkeiten eine Erlaubnis nach §11 des Tierschutzgesetzes. Die Haltung von Pferden in Anbindehaltung, sowie die Haltung eines einzelnen Pferdes ohne Artgenossen (Ausnahmen müssen im Einzelfall begründet sein) ist tierschutzwidrig und verboten. Transporte in andere EU-Mitgliedsstaaten sind mindestens 2 Werktage vorher beim Veterinäramt anzumelden. Für Fragen steht Ihnen der Veterinärdienst gerne unter 03501/515 2401 oder lueva@landratsamt-pirna.de zur Verfügung.

Die Meldepflicht gilt im Übrigen für alle Nutztierarten!

 

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Meldung einer Tierschutzanzeige

Hausanschrift:
01796 Pirna, Schloßhof 2/4 (Haus EF)

Postanschrift:
01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

Telefon: 03501 515 2420
Fax: 03501 515 2409
E-Mail: E-Mail

Referatsleiter Veterinärdienst

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Telefon: 03501 515-2420
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