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Naturschutzgroßprojekt - Bergwiesen im Osterzgebirge

Bergwiesen im Osterzgebirge – Erfolg im Naturschutz für eine ganze Region

Bergwiese am Klengelsteig

Blütenbunte Bergwiese am Klengelsteig

Die einzigartigen Bergwiesen im Osterzgebirge vermitteln den Besuchern unvergessliche Eindrücke bei ihren Ausflügen in das Osterzgebirge. Blütenbunte Wiesen am Geisingberg, aber auch in Fürstenau und Zinnwald, erfreuen viele Besucher aus nah und fern. Wer die Mühen nicht scheut und sich auf Schusters Rappen auf den Weg macht, kann links und rechts der Wanderwege eine außergewöhnliche Pracht an verschiedenen Bergwiesenarten entdecken. Die Schönheit tausender blühender Orchideen am Klengelsteig lässt die Besucher andächtig ausharren und genießen. Zusammen mit Trollblumen, Wiesenknöterich, Habichtskraut, Pippau, Hahnenfuß und Kreuzblümchen wird ein bunter Blütenteppich auf die Bergwiesen gezaubert, den jeder auf seine Weise erleben, sehen, riechen und hören kann. Die wechselnde Vielfalt auf den Wiesen am Geisingberg versetzt die Wanderer immer wieder ins Staunen. Der Duft von blühender Bärwurz, das Summen der vielen Insekten und der Gesang der Wiesenvögel lassen den Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Der dreifarbige Hainwachtelweizen säumt zahlreiche Wanderwege, auf denen man immer wieder Besuchern begegnet, die von dieser reichhaltigen Naturausstattung der Bergwiesen im Osterzgebirge beeindruckt sind und sich dafür bedanken, dass dieses außergewöhnliche Gebiet unserer sächsischen Heimat geschützt, erhalten und für eine große Öffentlichkeit erlebbar gemacht wird.

Die Gegend am Kamm des Osterzgebirges verfügt über das größte zusammenhängende Gebiet intakter Bergwiesen in deutschen Mittelgebirgen. Ebenso wie die wertvollen Kunstgüter in den sächsischen Museen, die einmaligen Baudenkmale die Sachsen über seine Landesgrenzen hinaus berühmt machen, stellen die historischen Bergwiesen um Altenberg, Geising und Fürstenau ein einmaliges und unersetzliches sächsisches Kulturgut dar. Sie sind Zeugnis des schweren Lebens und Mühen der Bergbauern und Bergarbeiter, die seit über fünfhundert Jahren in dieser Region und von dieser Region leben und arbeiten.

Für die Pflege und Erhaltung dieser einmaligen Kulturlandschaft fühlen sich viele Naturschützer und Vereine, ganz besonders das Naturschutzgroßprojekt „Bergwiesen im Osterzgebirge“ und der Förderverein für die Natur des Osterzgebirges verpflichtet. Vor allem durch die Arbeit des Großprojektes, dessen Träger der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gemeinsam mit den Städten Altenberg und Geising ist, erzielen seit über 10 Jahren hervorragende Ergebnisse im Naturschutz sowie bei der Entwicklung dieser artenreichen Biotope. In die Pflegearbeit eingebunden sind sowohl Naturschutzvereine und private Eigentümer als auch die Landwirte und Agrargenossenschaften und kleinere Baubetriebe. Damit leisten die Unternehmen einen wertvollen Beitrag zum Schutz und zum Erhalt heimatlicher Werte, und nebenbei haben sie auch Einnahmen aus der Naturschutzarbeit, die zur Stabilisierung ihrer Betriebe beitragen.

Die erfolgreiche Projektarbeit führte dazu, dass eine zweite Projektphase mit einer erweiterten Gebietsabgrenzung, vor allem im Raum Fürstenau und Fürstenwalde sowie in der Umgebung des Geisingberges, vom Bundesamt für Naturschutz bis 2015 genehmigt wurde.

In der Umgebung der Oelsener Höhe werden artenreiche Wiesen unter Anleitung des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz von den örtlichen Landwirten gepflegt und gehegt. Dort ist derzeit der schönste Blühaspekt der Sibirischen Schwertlilie, der „Blume des Jahres“, in ganz Sachsen zu bewundern. Auch im Hochsommer sind diese Wiesen mit zahlreichen Blütenpflanzen wie Busch-Nelke, Perücken-Flockenblume, Heil-Ziest und Großer Wiesenknopf und einer Vielzahl von Tagfaltern und Heuschrecken eine Attraktion für die Besucher.

Durch die engagierte Arbeit der vielen Mitwirkenden hat die obere Osterzgebirgsregion sehr an Attraktivität und Erlebnisfähigkeit gewonnen. Das verdeutlicht die wachsende Zahl an Touristen aus weiten Teilen Deutschlands ebenso wie die vielen Tagesbesucher aus Dresden und der näheren Umgebung. Mit Bahn oder Bus leicht erreichbar und erwanderbar, stellt die Gegend nicht nur im Frühling ein reizendes Ausflugsziel für Familien, ältere Menschen und interessierte Touristen dar. Und wer den Weg auf das „Dach des Osterzgebirges“ nach Fürstenau und Zinnwald wagt, wird in der Stille unberührter Natur neben bunten Bergwiesen und Flächen mit weiß fruchtendem Wollgras auch sehr interessante Sichtweisen auf die abwechslungsreiche weite Ferne des mittelsächsischen Berglandes, der Sächsischen Schweiz und des böhmischen Mittelgebirges genießen können. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Zuständig: Herr Holger Menzer, Projektmanager des Naturschutzgroßprojektes „Bergwiesen im Osterzgebirge“ und Herr Dr. Bernhard Hachmöller, Referatsleiter

Datenbanken und geographisches Informationssystem

Das gesamte Aufgabenspektrum des Naturschutzes wird durch mehrere Datenbanken und ein geographisches Informationssystem (GIS) unterstützt und dadurch erheblich erleichtert. Im geographischen Informationssystem werden alle im Landratsamt vorhandenen Daten zu Schutzgebieten, Arten und Biotopen, Landschaftspflege- sowie Eingriffs- und Ausgleichsmaßnahmen den Mitarbeitern zugänglich gemacht.

Für die Datenbanken "MultiBase" und "ASPE" sind zur Aktualisierung regelmäßige Dateneingaben erforderlich. Dies gilt auch für das geographische Informationssystem, das für das Referat zunächst aufgebaut und dann ständig aktualisiert werden muss. Bei Anfragen von Planungsbüros oder Vorhabensträgern müssen umfassende Daten zu Schutzgebieten, Biotopen und Arten in Form von GIS- und Datenbankabfragen zur Verfügung gestellt werden. Bei Schutzgebietsverfahren werden auf Basis des geographischen Informationssystems genaue Schutzgebietskarten für die Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange und die öffentliche Auslegung erstellt.

Zuständige Mitarbeiterin: Frau Andrea Riedel

Betreuung und Unterstützung des ehrenamtlichen Naturschutzdienstes

Für die Betreuung und Überwachung der Naturschutzgebiete und flächenhaften Naturdenkmale sind im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge derzeit 89 ehrenamtliche Naturschutzhelfer im Einsatz. Deren Aktivitäten werden von einem Kreisnaturschutzbeautragten (KNB) und vier regionalen Naturschutzbeauftragten (RNB) koordiniert. Die Naturschutzhelfer reichen jährlich Berichte über ihre Betreuungsleistungen ein und rechnen diese bei der Naturschutzbehörde ab.

Das Landratsamt organisiert und bezahlt zusammen mit den KNB jährlich eine Versammlung der Naturschutzhelfer und etwa fünf Vortragsveranstaltungen und Exkursionen für deren Schulung.

Zuständige Mitarbeiter: Frau Claudia Pellmann und Herr Jens Abram

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Dr. Bernhard Hachmöller - Referatsleiter

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01744 Dippoldiswalde, Weißeritzstraße 7 (Haus HG)

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01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

Telefon: 03501 515-3430
Fax: 03501 515-8-3430
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Detlef Uhlig - Referent Naturschutz

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Dr. Friedhart Werthschütz - Sachbearbeiter Naturschutz

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Claudia Pellmann - Sachbearbeiterin Naturschutz

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Jens Abram - Sachbearbeiter Naturschutz

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Andrea Riedel - Sachbearbeiterin Naturschutz

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