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Foto-Impressionen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
 

Informationen zu verschiedenen Themen

 

Immissionen und Emissionen

Nach der Definition des BImSchG (§ 3 Abs. 2 BImSchG) sind Immissionen Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Erscheinungen, die auf Menschen, Tiere, Pflanzen und andere Sachen einwirken. Danach sind Immissionen stets auf einen bestimmten Einwirkungszeitpunkt und einen konkreten Einwirkungsort (z.B. Wohnhaus) bezogen und werden auch dort (z.B. durch Messung) ermittelt.

Emissionen (§ 3 Abs. 3 BImSchG) unterscheiden sich von den Immissionen durch ihre Anlagenbezogenheit. Emissionen sind Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Erscheinungen, die von einer bestimmten Anlage ausgehen. Ermittelt werden sie daher auch an der Stelle, wo sie die Anlage verlassen (z.B. Schornstein).

Im BImSchG und den dazugehörigen Verordnungen existieren daher sowohl Grenzwerte für Emissionen als auch für Immissionen.

Thru.de - Informationen über Schadstofffreisetzungen durch Industriebetriebe

Das neue Portal des Umweltbundesamtes löst das 2008 unter dem Namen PRTR (European Pollutant Release and Transfer Register) bekannte Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister u. a. für Emissionen, die maßgeblich für Luftverschmutzung und Klimawandel beitragen, ab. Mit dem mit erweiterten Suchfunktionen ausgestattetem Portal hat jeder Bürger die Möglichkeit,  gezielt die Betriebe und Unternehmen in seiner Umgebung finden, die maßgeblichen Anteil am Schadstoffausstoß haben. 

Erfasst werden nur bestimmte Anlagentypen. Diese Unternehmen müssen dann Angaben machen, wenn bestimmte Schwellenwerte für Freisetzungen in die Luft, ins Wasser, in den Boden als auch für den Abfluss von Abwasser in externe Kläranlagen überschritten werden. Berichten müssen Betriebe auch, wenn sie jährlich mindestens zwei Tonnen gefährliche Abfälle entsorgen – oder mehr als 2.000 Tonnen nicht gefährliche Abfälle. Art und Umfang der Meldepflichten regelt abschließend die Verordnung der EU aus dem Jahr 2006. Nähere Informationen finden Sie im Internet (Link s. unten)

Luftmessdaten

Die Messdaten der Stationen in Sachsen und im Landkreis (Station Zinnwald) finden Sie im Internet (siehe Link unten). Aktuelle Daten der Messstationen des Umweltbundesamtes und aller Bundesländer für die Luftschadstoffe Feinstaub (PM10), Kohlenmonoxid, Ozon, Schwefeldioxid und Stickstoffdioxid finden Sie ebenso im Internet (siehe Link unten).

 

Emissionskataster

Im Emissionskataster des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie werden die Emissionen an Luftschadstoffen und klimarelevanten Gasen durch die verschiedenen Emittentengruppen (Verursachergruppen) jahrgangsweise berechnet. Die Ergebnisse werden in den Emissionskarten detailliert dargestellt.

 

Lärm

Lärmeinwirkungen ist jeder Bürger täglich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Quellen ausgesetzt (Verkehr, Gewerbe, Sportanlagen). Umfangreiche Informationen über die verschiedenen Lärmquellen sowie eine Übersicht über die Rechtsgrundlagen finden Sie im Internet (siehe Link unten).

 

Zugelassene Messstellen nach § 29 b BImSchG

Eine Übersicht über in Sachsen zugelassen Stellen nach § 29 b BImSchG finden Sie im Internet (siehe Link unten).

 

Förderung

In Sachsen wurde mit der Sächsische Energieagentur GmbH (SAENA) ein Kompetenz- und Informationszentrum geschaffen für Fragen und Informationen zum Thema Energie, Steigerung der Energieeffizienz, zukunftsfähige Energieversorgung und Einsatz erneuerbarer Energien und Klimaschutz in Sachsen. Hier erhalten Sie auch Informationen zu den aktuellen Förderprogrammen. (siehe Link unten)

 

Radon

Radon ist ein natürlich vorkommendes, radioaktives Edelgas, welches vorrangig über die Bodenluft in Gebäude gelangt und dort die Raumluftkonzentration erhöht. Auch Teile unseres Landkreises weisen ein erhöhtes Radonpotenzial im Boden auf. Derzeit existieren in Deutschland keine gesetzlichen Grenzwerte. Aufgrund der nachgewiesenen gesundheitsschädigenden Wirkung hoher Konzentrationen von Radon (Erhöhung des Lungenkrebsrisikos) gibt es umfangreiche Empfehlungen zum Bau bzw. zur Sanierung von Gebäuden in betroffenen Gebieten. Der Freistaat hat umfangreiches Material zusammengestellt (s. Link unten). Hier befinden sich auch die Karte zu Radon in der Bodenluft sowie der Link zur Radonberatungsstelle.

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Unser Service für Sie

Sabine Forgber - Referatsleiterin Immissionsschutz

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