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Kreisreform 2008 - ein Rückblick

Kreisreform - Rückblick Teil 2 (25.09.2013)

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In der Ausgabe des Landkreisboten vom 28.08.2013 wurde bereits auf ausgewählte Bereiche eingegangen. Die Bilanz wird für die Aktivitäten von Wirtschaftsförderung, Tourismus und Bildung fortgeführt.

Der Wirtschaftstag hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe im Terminkalender der Unternehmen entwickelt und ist als zentrale Plattform für den Netzwerk- und Wissenstransfer nachgefragt. Hier werden Denkanstöße vermittelt, Unternehmer können sich entspannt untereinander bekannt machen und Ideen austauschen. Sie bieten mit ihrer Branchenvielfalt zahlreiche Anknüpfungspunkte für spannende Diskussionen, die auf eine zukunftsorientierte Entwicklung des Landkreises abzielen. In den letzten fünf Jahren konnten  ca. 1.500 Unternehmer aus allen Branchen begrüßt werden.

Der Tag der Ausbildung findet dieses Jahr bereits zum 12. Mal statt. Mit 140 Unternehmen sowie 5.500 Besuchern erreichte die Veranstaltung im Jahr 2012 einen neuen Aussteller- und Besucherrekord.

Die UniBörse fand 2012 zum ersten Mal im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge statt und bietet Gymnasiasten die Möglichkeit, sich über Studienmöglichkeiten und akademische Einsatzfelder in regionalen Unternehmen zu informieren. Dieses Jahr findet die „UniBörse – Der Hochschultag im Landkreis“ am 16.11.2013 im „Glück auf-Gymnasium“ in Dippoldiswalde statt.

Die Aktionswoche Schau rein! – Woche der offenen Unternehmen Sachsen zur Berufsorientierung wurde 2011 und 2012 erstmalig durch den Landkreis koordiniert. Steigende Beteiligungszahlen von Unternehmen und Schülern sprechen für den Erfolg der Veranstaltung. Knapp 600 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis nutzten die Gelegenheit, sich sowohl Einblicke in regionale Unternehmen zu verschaffen als sich auch in anderen Firmen sachsenweit über Anforderungen zu informieren. Mehr als 100 Firmen sind an dieser Aktionswoche beteiligt.

Mit der Kreisfusion wurde erstmals der Tourismustag initiiert – eine Fachveranstaltung für Leistungsträger aus der Tourismusbranche, der seitdemalle zwei Jahre, immer im November, stattfindet. Der 3. Tourismustag am 14.11.2013 wird auf Schloss Weesenstein veranstaltet.

Die Tage des ländlichen Raumes werden seit der Kreisreform im Wechsel mit dem Tourismustag alle zwei Jahre über drei Tage durchgeführt. Sie sind immer ein großer Publikumsmagnet und lockten 2008 in Hinterhermsdorf rund 12.000 Besucher, 2012 in Colmnitz ebenfalls mehrere Tausend Gäste an.

Folgende weitere Projekte des Bereiches konnten fortgeführt oder neu initiiert werden:

Den Pokal der Gastlichkeit gab es vor 2008 nur im Landkreis Sächsische Schweiz. Seitdem wird der Wettbewerb um die gastlichsten Häuser im gesamten neuen Landkreis in drei Kategorien durchgeführt. In dieser Form haben sich jedes Jahr über dreißig Häuser am Wettbewerb beteiligt.

Eine Diplomarbeit für den Raum Bad Schandau war Anlass, 2012 das Projekt zum Aufbau eines E-Bike-Netzwerkes zu initiieren. Zwischenzeitlich bestehen bereits 23 Verleihstationen. Eine Karte mit E-Bike-Touren für den rechtselbischen Bereich wurde 2012 herausgegeben, 2013 erscheint diese für den linkselbischen Bereich.

Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft hat mit der Kreisgebietsreform wieder an Fahrt aufgenommen. Sowohl Unternehmen als auch Vertreter der Schulen arbeiten stetig an der Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf und entwickeln gemeinsam Projektideen.

So hat sich mittlerweile der Vertiefungskurs Technik „Unterrichtstag in der Produktion“ als langfristige Kooperation zwischen der FEP Fahrzeugelektrik Pirna GmbH und der Oberschule „J.-W. v. Goethe“ Pirna im Schuljahresplan etabliert. Schüler der 9. Klassen lernen beim 14-tägigen Praxiseinsatz die Fertigung von Autoteilen kennen.

Die jährliche Wanderung mit Landrat Michael Geisler wurde erstmals 2011 ins Leben gerufen. Beim gemeinsamen Zusammentreffen können Anliegen besprochen und Entwicklungsstrategien hinsichtlich des Übergangs von der Schule in den Beruf mit den Verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrern für Berufs- und Studienorientierung besprochen werden.

Die Unternehmerabende des Landrates finden seit 2010 statt. Die Unternehmer aus beiden Altkreisen haben damit eine gute Gelegenheit sich kennenzulernen und in einen direkten Erfahrungsaustausch mit dem Landrat wichtige Themen der Entwicklung unseres Landkreises zu erörtern. Verknüpft ist die Veranstaltung mit den Gewinnern des „Pokals der Gastlichkeit“. Bisher konnten sich in den bisherigen 18 Veranstaltungen ca. 130 Unternehmer sehr angeregt unterhalten.

Die Steuergruppe des Forums für Wirtschaft und Arbeit ist als Netzwerk von Interessenvertretungen, Kammern, Verbänden, Vereinen und Verwaltungen zur regionalen Entwicklung des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ins Leben gerufen worden. Ziel ist die gemeinsame Bearbeitung von Aufgabenschwerpunkten und Projekten, die Abstimmung und der Informationsaustausch zwischen den Akteuren und die Aufbereitung ausgewählter Schwerpunkte für die jeweiligen Gremien. Ein Beispiel für diese gute Zusammenarbeit ist die Vorlage des Leitbildes zur Gestaltung der Berufs- und Studienorientierung im Kreistag. Auch die verstärkte Auseinandersetzung mit der demografischen Entwicklung im Landkreis fand Ende 2011 seinen Ausgangspunkt in der Steuergruppe. Die Sitzungsschwerpunkte waren u. a. die Situation der Beruflichen Schulzentren, die Anforderungen und Perspektiven der ärztlichen Versorgung sowie die Strukturen, Marktsituationen und Entwicklungsperspektiven des Tourismus im Landkreis.

Kreisreform - Rückblick Teil 1

Fünf Jahre Kreisreform – ein Rückblick

Seit dem 1. August 2008 gibt es den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, fusioniert aus den ehemaligen Landkreisen Sächsische Schweiz und Weißeritzkreis. Was ist seitdem passiert, was konnte in diesen fünf Jahren geschaffen werden, welche Projekte wurden begonnen oder von der Landkreisverwaltung schon umgesetzt? Ordentliche öffentliche Verwaltung will bezahlt sein, aber sie zahlt sich für unseren Landkreis aus und stellt damit als sicherer Pfosten einen wichtigen Standortvorteil im Freistaat Sachsen und darüber hinaus dar. Die Voraussetzungen für dieses Handeln werden durch den Landrat und die Kreisräte im Kreistag geschaffen. Ihre Entscheidungen haben maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung unseres Landkreises: vom Beschluss des Kreistages zum Haushaltsplan von jährlich bis zu 250 Millionen Euro bis hin zur Jugend- und Kulturförderung. Die Bandbreite ist so bunt wie das Leben, das uns tagtäglich begleitet. In dieser und der folgenden Ausgabe des Landkreisboten wollen wir die verschiedenen Bereiche einmal aus der Sicht der Landkreisverwaltung beleuchten und mit Zahlen, Daten und Fakten sichtbar machen, was in fünf Jahren in unserem Landkreis geworden ist.

Kreistag
Als Leiter der Verwaltung bringt der Landrat die zu beschließenden Vorlagen in den Kreistag ein, den er als Vorsitzender leitet. Die 86 Kreisräten und Landrat Michael Geisler haben in den vergangenen fünf Jahren in 27 Kreistagssitzungen und 199 Ausschusssitzungen insgesamt 533 Beschlüsse gefasst.

Bürgerbüro
Durch die Kreisfusion sind für die Bürgerinnen und Bürger weitere Fahrtstrecken entstanden, da nicht in jeder großen Kreisstadt Außenstellen der Abteilungen aufrecht erhalten werden konnten. Um dem entgegenzuwirken, wurden zum 01.08.2008 zusätzlich zum Bürgerbüro am Standort in Pirna die Bürgerbüros an den Standorten Freital, Dippoldiswalde und Sebnitz mit der Außenstelle Neustadt/Sachsen eingerichtet. Seitdem wurden dort insgesamt über 453.400 Bürgerkontakte (persönlich, telefonisch und schriftlich) registriert. Zusätzliche Beratungsmöglichkeiten wurden später mit der Einführung des Bürgerkoffers in Wilsdruff und Klingenberg eingerichtet. Zurzeit ist die Installierung eines Bürgerterminals im der Stadt Neustadt in Vorbereitung.

Finanzen
Die Haushaltsführung des Landkreises war auch in den letzten Jahren von einer sparsamen Bewirtschaftung geprägt. Das Haushaltsvolumen in den Jahren 2008 – 2012 betrug insgesamt über 1 Milliarde Euro. Zu den Hauptpositionen gehören u. a. die Ausgaben für Soziales und Jugendarbeit, Personal, Schulverwaltung, Straßenunterhaltung, Rettungswesen bis hin zum Nahverkehr einschließlich der Schülerbeförderung.

Schulen
In den Jahren 2008 bis 2012 wurde in die Schulen in Trägerschaft des Landkreises viel investiert. Dazu gehörten Neubauten von Schulen und Sporthallen, Gestaltung von Außenanlagen und umfangreiche Sanierungen.
Gesamtkosten aller Investitionen: 37,3 Millionen Euro
Fördermittel: 24,6 Millionen Euro
Eigenmittel des Landkreises: 12,7 Millionen Euro
bespielsweise:
Weißeritzgymnasium Freital (Gesamtkosten: 9,9 Millionen Euro)
Förderschulzentrum Oberes Osterzgebirge (Gesamtkosten: 10,3 Millionen Euro)
Schule für Erziehungshilfe "Dr. H.Hoffmann" Pirna (Gesamtkosten: 6,4 Millionen Euro)

Kultur
Der Landkreis zahlt jährlich eine Kulturumlage in die Kulturraumkasse Meißen – Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ein. In den Jahren 2009 – 2013 betrug die Gesamtsumme der Kulturumlage 5,0 Millionen Euro. Während dieses Zeitraums wurden 3,6 Millionen Euro allein für die Musikschulen des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zur Verfügung gestellt. Seit 2012 wurden für die Finanzierung der Elbland Philharmonie Sachsen 320.000 Euro eingezahlt.

Straßen
Verkehrssicherheit – Straßenunterhalt – Winterdienst:
In vier Straßenmeistereien wurden seit der Kreisreform Investitionen i. H. von 2,24 Millionen Euro realisiert (Technik und Fahrzeuge). Anhand einiger Zahlen soll die Arbeit der rund 100 Mitarbeiter der Straßenmeistereien verdeutlicht werden:
• auf rund 1.200 km wurden 7.250 Tonnen Heißmischgut und 750 Tonnen Kaltmischgut zur Schlaglochflickung ausgebracht,
• während der Winterperioden wurden 48.800 Tonnen Salz in den 828 Einsatztagen gestreut,
• 3.161 Hektar Grünfläche mussten gemäht werden – das entspricht ca. 60 Prozent der Fläche der Stadt Pirna,
• 38.100 Straßenbäume wurden gepflegt.

Baumaßnahmen an Straßen:
Für die Planung, den Bau und die Instandsetzung der Kreisstraßen, einschließlich Brücken und Stützwänden, hat der Landkreis in den Jahren 2008 – 2013 insgesamt rund 34,9 Millionen Euro (inklusive Fördermittel) investiert.

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